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Wirtschaftspolitik - Kernpunkte:

  • Regulierung des Wirtschaftens (von Ordnungspolitik bis zur Planwirtschaft) und der Begriff des Wettbewerbs. Probleme wie Korrpuption und Schattenwirtschaft.

  • Privatisierung und Verstaatlichung von Unternehmen inklusive Beispiele.

  • Fördern des Wirtschaftens (Rahmenbedingungen, Impulsprogramme, gezielte Förderung).

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Eigene publizierte Artikel zum Thema:

  • (bislang keine)

Stand des Nachdenkens

FOLGT

 

NZZ 30.08-18

Die so genannte digitale Revolution ist ein sich schon über Jahrzehnte erstreckender Strukturwandel.

NZZ 24.08.17

Hintergründe zum Eigenmietwert und warum dieser gar kein so schlechtes Konstrukt ist - es bleibt aber das Problem, dass dieser die Verschuldung fördert.

NZZ 17.08.17

Rückblick auf die Asienkrise vor 20 Jahren, wo der IMF nachträglich gesehen nicht schlecht gehandelt hat.

NZZ 10.08.17

Eine interessante quantitative Analyse der Basler Bankenregulierung - ob das aber reicht, um den Grad der Überregulierung zu messen'

NZZ 10.07.17

Wir leben in einer Zeit der schleichenden Enteignung der Sparer durch negative Zinsen.

NZZ 18.04.17

Der internationale Währungsfonds gibt eine Anleitung zur Abschaffung des Bargeldes heraus.

NZZ 03.03.17

Die Ideen der Kreislauf-Wirtschaft zusammengefasst: Nutzen statt besitzen.

NZZ 03.03.17

Rückblick auf die Agenda 2010 von Schröder, die von Merkel schrittweise demontiert wurde (an sich eine politische Ironie).

NZZ 02.12.16

Beurteilung des Schlammassels, angerichtet durch die europäische Zentralbank.

NZZ 01.12.16

Wie sich Industrieunternehmen zu Technologiekonzernen wandeln wollen, weil man mit Software mehr Geld verdienen kann.

NZZ 23.11.16

Die Herausforderungen der "Konzernzentrale 4.0": räumlich und zeitlich deutlich flexibler.

NZZ 12.11.16

Man soll die Bankenregulierung grundlegend ändern angesichts der Digitalisierung.

NZZ 11.11.16

Aufruf zur Verteidigung des liberalen Wirtschaftsmodells.

NZZ 03.11.16

Übersicht über die digitalen Nachfolger des Bargelds.

NZZ 13.10.16

Idee einer neuen globalen Leitwährung: Papiergold.

NZZ 07.10.16

Warum Israel viel mehr Risikokapital hat für junge Unternehmen.

NZZ 13.08.16

Warum die EU-Subventionen in den Osten Europas die Korruption fördern und die Wirtschaft schädigen.

NZZ 27.07.16

Das historische Muster von Finanzkrisen.

NZZ 27.05.16

Warum die Währungsunion schrumpfen muss.

NZZ 12.03.16

Die internationale Schuldenkrise gefährdet die Marktwirtschaft und Freiheitsrechte.

NZZ 19.02.16

Was man kaum weiss: Genf ist ein Zentrum der internationalen Reederei.

NZZ 13.02.16

Breiding über das Schweizer Verständnis von Eigentum.

NZZ 12.02.16

Erneut ein Plädoyer gegen die Aufhebung des Bargeldes.

NZZ 13.01.16

Warum die Zentralbanken das willkürliche Inflationsziel 2% anstreben.

NZZ 04.01.16

Warum die Forderung nach Abschaffung des Bargelds unsinnig ist.

NZZ 30.12.15

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine tritt nun in Kraft (würde ein Abkommen mit Russland nicht verhindern).

NZZ 11.12.15

Gründe, warum ein Verbot des Bargelds falsch ist.

NZZ 05.12.15

Warum in der Schweiz Staat und Privatwirtschaft getrennt werden sollten.

NZZ 20.11.15

Warum die Eigenkapitalquote der banken erhöht werden muss.

NZZ 12.11.15

Inetressanter Artikel zur Frage, wie sich Argentinien langfristiug auf einen wirtschaftlich prekären Weg begeben hat trotz hercorragender Ausgangslage.

NZZ 06.10.15

Der Schlussbericht der OECD zu den diversen Massnahmen zur Steuervermeidung.

NZZ 24.09.15

Zur schleichenden Unterminierung des Liberalismus in der Schweiz.

NZZ 22.09.15

Eine Gegenrede zur schleichenden Ausbreitung des Etatismus in der Schweiz.

NZZ 08.06.15

Es gab weltweit schon rund 70 Austritte aus Währungsunionen - meistens zum Wohl des Ausgetretenen.

NZZ 22.05.15

Die Diskussion über die Abschaffung des Bargelds nimmt weltweit zu - vor allem Experten wollen das und unterminieren damit einen Grundpfeiler von ökonomischer Freiheit.

NZZ 18.05.15

Man befürchtet so was wie ein japanisches Szenario für die Weltwirtschaft (na und, Japan geht es gut).

NZZ 02.04.15

Die Schweiz ist je länger je weniger international ein Steuerparadies, wie dieser Überblick zeigt.

NZZ 28.02.15

Warum Negativzinsen immer mehr zu einer Gefahr insbesondere für die Pensionskassen werden.

NZZ 24.01.15

Pro und Kontra zur Frage, ob die Flutung der Märkte mit Euro durch die europäische Zentralbank gut ist (Pro ist weniger plausibel).

NZZ 20.01.15

Abriss der Geschichte des WEF Davos.

NZZ 17.01.15

Das breite Spektrum des Schweizer Exportwirtschaft - ein wichtiges Element des Erfolgsmodells Schweiz.

NZZ 08.12.14

Immer mehr Firmen benutzen die Gewinne für den Aktienrückkauf, was gleichbedeutend ist, dass den Firmen die Ideen ausgehen (und dass die Manager von der kurzfristigen Wertsteigerung an der Börse profitieren).

NZZ 14.11.14

Die Fundierung der Währung auf Gold hat in der Vergangenheit die Währung nicht vor dem Verfall geschützt.

NZZ 03.11.14

Zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten Afrikas und den politischen Gründen dafür.

NZZ 24.10.14

Eine Liste aller grossen europäischen Banken.

NZZ 01.10.14

Das Bundesamt für Statistik ändert die Art und Weise der BIP-Berechnung, so dass das BIP um 33 Mrd. ansteigt.

NZZ 16.09.14

In Kolumbien hat sich eine zunehmend blühende Wirtschaft entwickelt.

NZZ 15.09.14

Die Zunahme an Reichtum ist in erster Linie ein Effekt des billigen Geldes - der Schein-Reichtum wird sich bald auflösen (und dann wird es auch nichts nützen, die Reichen mehr zu besteuern).

NZZ 13.09.14

Die Europäische Zentralbank gräbt ihr eigenes Loch, in das sie dann fallen wird, immer tiefer.

NZZ 05.09.14

Überlegungen zur Resilienz der Schweizer Wirtschaft (dürfte höher sein als anderswo).

NZZ 03.09.14

Die Unternehmensteuern in den USA sind rekordhoch (und zudem werden die weltweiten Gewinne besteuert, was einzigartig ist) - gleichzeitig gibt es unmengen Steuerschlupflöcher, so dass die Unternehmensteuer nur 10% der Gesamteinnahmen ausmachen - ein Beispiel der absurditäten des US-Steuersystems.

NZZ 23.08.14

Deutschland unterminiert derzeit das Fundament seines wirtschaftlichen Erfolgs.

NZZ 21.07.14

Deflation der Warenpreise ist gar nicht der relevante Treiber von Wirtschaftskrisen, sondern die Vermögenspreisdeflation (d.h. wenn Buchwerte zuerst künstlich überhöht werden und dann zusammenbrechen: Aktien und Immobilienbewertungen).

NZZ 31.05.14

Warum die Austeritätspolitik richtig sein soll.

NZZ 12.05.14

Warum die Schuldenkrise nicht abgehakt ist.

NZZ 24.03.14

Offenbar git es auf dem Internet immer mehr direkte Kreditanbieter - Kredite werden in kleine Tranchen vergeben, so dass das Risiko der Kreditgeber sinkt. Dafür braucht es dann keine Banken mehr.

NZZ 18.03.14

Zur Lage in Argentinien, das wieder einmal vor dem Bankrott steht.

NZZ 13.03.14

Offenbar will man Barbezahlungen über 100'000 Franken verbieten (auch bei Immobilien): das Kontrollnetz wird immer dichter (die internationalen Normen verlangen das nicht).

NZZ 03.03.14

Man mach sich hinsichtlich einer Erholung der Euro-Zone etwas vor. Griechenland ist de fakto am Boden - zahlreiche Gesundheits-Indikatoren belegen das. Das fliesst nicht in die behauptete Erholung hinein.

NZZ 14.02.14

Eine Zusammenschau der globalen Krisenherde in wirtschaftlicher Hinsicht: Zu hohe Liquidität, geldpolitischer Exit, Verlust der Unabhängigkeit der Zentralbanken, Eurokrise (Depression in Krisenländern, fehlende Solvenz, keine Reformen).

NZZ 03.02.14

Pro und Kontra zur Vollgeld-Idee.

NZZ 23.07.11

Eine Erinnerung, dass es die Politik war, die den Rating-Agenturen erst ihre dominierende Stellung gegeben hat. Früher zahlte übrigens die Investoren für die Ratings (und so sollte es auch sein, nicht die Bewerteten sollen zahlen, wie das jetzt offenbar der Fall ist).

NZZ 16.07.11

Warum es falsch ist, die Euro-Krise den Rating-Agenturen in die Schuhe zu schieben.

NZZ 14.04.11

Wie die USA das too-big-to-fail-Problem lösen wollen: ein Abwicklungsverfahren für Banken definieren.

NZZ 26.03.11

Der geplante "Krisenfonds" der EU bringt den Solidaritäts-Unsinn auf den Punkt: Schlechtes wirtschaften wird nicht mehr bestraft, Deutschland muss zahlen.

NZZ 19.03.11

Eine Beurteilung der neuen Basel-3-Standards.

NZZ 22.01.11

Zu den verschiedenen Optionen zur Rettung des Euro. Viele gibt es nicht, da praktisch alle EU-Banken enorm verschuldet sind.

Weltwoche 03/11

Japan macht vor, was evt. vielen anderen westlichen Staaten blüht: rasche überalterung, hohe Staatsschulden. Das Land hat allerdings seine technologische Innovationskraft bewahrt.

NZZ 19.01.11

Man sollte auch den Inhabern von Depositen eine Kontrolle über das Management von Banken geben.

NZZ 18.01.11

Ein Blick auf die Inflation wichtiger Währungen in den letzten Jahrzehnten - vorab der Kaufkraftverlust von Dollar und DM/Euro ist beeindruckend.

NZZ 29.12.10

Ein Rückblick auf 60 Jahre Wirken des Internationalen Währungsfonds.

NZZ 16.12.10

Wie man sich die Funktionsweise des "Euro-Rettungsschirms" vorstellt (faktisch ein Mechanismus, um noch mehr Schulden machen zu können).

NZZ 15.12.10

Ein Vorschlag, wie man die Euro-Krise langfristig lösen kann (eine art zwei-Klassen-Gesellschaft von Schuldner-Staaten).

NZZ 03.12.10

Zu den Widersprüchen und Zielkonflikten von Basel III.

NZZ 02.12.10

Dramatische Grafiken zeigen die enorme Expansion der Zentralbank-geldmenge in den USA und der Schweiz - und (noch überraschender) das stetige rasche Wachstum im Euro-Raum seit etwa 2003 (die Saat der jetzigen Immobilienblase in so vielen Ländern).

NZZ 27.11.10

Blick auf die Lage in Island zwei Jahre nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch.

NZZ 04.11.10

Eine Grafik die zeigt, wie enorm viel Geld die Fed in die Wirtschaft pumpt (Bilanzsumme hat sich in kurzer Zeit mehr als verdoppelt).

NZZ 28.10.10

Warum die Managerlöhne fix sein sollten: das Verfahren der Festlegung von Boni sei intransparent (wegen Informationsasymmetrie).

WoZ 14.10.10

Eine Einschätzung des derzeitigen Abwertungskampfes verschiedener Währungen.

NZZ 01.10.10

Was wir schon lange sagen: man muss Blasen nicht verhindern, sondern sie nicht zu gross werden lassen.

NZZ 23.09.10

Übersicht über die Schuldenentwicklung in den Industriestaaten während der letzten 5 Jahre. Bis 2015 dürfte ein Anstieg der Schulden um knapp 40% des BIP zu erwarten sein.

NZZ 11.09.10

Eine kritische Beurteilung der neuen US-Finanzmarkgesetzgebung (Fatca).

NZZ 27.08.10

Eine Beurteilung der Frage, wie die EU-Finanzkrise überwunden werden kann.

NZZ 18.08.10

Eine kurze Geschichte der Liberalisierung und Privatisierung der letzten Jahrzehnte.

NZZ 14.08.10

Gleich zwei Porträts von Krisen-Staaten: Die derzeitige Krise in Irland und die Krise in Argentinien in den 1990er Jahren.

NZZ 06.08.10

Eine wohlwollende Beurteilung der amerikanischen Reform der Finanzmärkte.

NZZ 05.08.10

Warum es faktisch unmöglich ist, aus der Euro-Zone wieder auszusteigen.

NZZ 02.08.10

Warum es richtig ist, dass Länder wie Deutschland nun zuerst einmal sparen.

NZZ 21.07.10

Die Beurteilung staatlicher Insolvenzverfahren am Beispiel verschuldeter Schweizer Gemeinden.

NZZ 20.07.10

Eine Zwischenbilanz drei Jahre nach Ausbruch der grossen Finanzkrise.

NZZ 17.07.10

Eine Beurteilung des Ermessensspielraums der neuen US-Finanzmarkt-Aufsichtsbehörden.

Le Monde diplomatique 07.10

Wie man einen neuen nationalen Wohlfahrtsindex schaffen kann.

NZZ Folio 07.10

Wie Island in den Bankrott geschlittert ist.

NZZ 30.06.10

Eine Beurteilung der amerikanischen Finanzmarkt-Reform in Hinsicht auf die mutmasslichen Ursachen der Finanzkrise.

NZZ 16.06.10

Wie man ein so genanntes Trennbanken-System einführen kann (unser alter Punkt. man muss eine Rekompartimentalisierung einführen).

NZZ 12.06.10

Übersicht über die Verschuldungslage in der EU.

NZZ 25.05.10

Zum Aufbau der neuen Bankenaufsicht in den USA, dem "Financial Stability Oversight Council".

NZZ 21.05.10

Interessante Details zum unterschiedlichen Steuer-Verständnis Schweioz-USA: In der Schweiz liefert der Bürger bei den direkten Steuern die Informationen und das Steueramt veranlagt basierend darauf (so werden eigentlich auch alle Bürger zumindest minimal geprüft) in den USA veranlagen sich die Leute selbst und 5% werden zufällig ausgewählt bei denen dann kontrolliert wird.

Le Monde diplomatique 05.10

Eine Beurteilung der derzeitigen Vorgänge rund um die Euro-Krise.

NZZ 18.05.10

Die USA erheben erstaunlich hohe Steuern für Unternehmen (hierzu auch ein Ländervergleich).

NZZ 18.05.10

Warum man in der Euro-Zone auch über Austritts-Szenarien sprechen muss.

NZZ 11.05.10

Gründe, warum Griechenland wohl trotz allem bald zahlungsunfähig sein wird.

NZZ 07.05.10

Übersicht zu den Reformen im Euro-Raum nach (während) der Griechenland-Krise.

NZZ 05.05.10

Eine kurze Geschichte der Staatsbankrotte.

NZZ 16.04.10

Wie man durch Erhöhung der Eigenmittel-Erfordernisse von Banken das Finanzsystem robuster machen könnte.

NZZ 09.04.10

Warum der Steuerwettbewerb in der Schweiz keineswegs "ruinös" ist: Zahlen belegen die stetig steigenden Einnahmen des Staates seit 1946 (interessant der Einbruch um 1975: Ölkrise). Die direkten Bundessteuern steigen überproportional zum BIP - d.h. das ist nicht einfach ein Effekt der steigenden Wirtschaftskraft generell.

NZZ 25.03.10

Beurteilung der OECD-Staaten hinsichtlich der Faktoren Budgetsaldo und finanzpolitischer Spielraum.

NZZ 24.03.10

Zu den Grenzen der Einflussnahme bei Wirtschaftskrisen am Beispiel Island.

NZZ 17.03.10

Eine Beurteilung der Schweizer Wettbewerbspolitik durch den WeKo-Präsident Stoffel.

NZZ 06.03.10

Die Euro-Währungsunion verfügt derzeit über keine wirksame Disziplinierungsmassnahmen für Fälle wie Griechenland (und selbst wenn diese vorhanden wären: wer würde sie durchsetzen?).

NZZ 05.03.10

Die wichtigsten inhaltlichen Aspekte der Debatte um die Abzocker-Initiative.

NZZ 22.02.10

Griechenland mag ein Extrembeispiel sein - doch dass Staaten mit Budget-Tricks ihre Bilanzen schönen, ist allgegenwärtig (und es gibt im Unterschied zu Firmen kaum ein Mechanismus, der die Staaten vergleichbar dafür bestraft - insofern wird sich in den kommenden Jahren eine riesige Staatsblase aufbauen).

NZZ 15.02.10

Nicht mehr lange, und die "kontrollierte Inflation" wird zur Lösung der enormen Staatsverschulung weltweit (und damit einhergehend die kalte Enteignung der Bürger).

NZZ 06.02.10

Übersicht zu den Ländern, wo ebenfalls ein Bankgeheimnis herrscht.

NZZ 28.01.10

Eine Auslegeordnung möglicher Lösungen des too-big-to-fail-Problems.

NZZ 26.01.10

Warum der neue Gesetzesentwurf zur Einlagesicherung problematisch ist (man braucht wieder einen Fonds, und was macht man mit dem Geld?).

NZZ 23.01.10

Eine neue Idee zur Verhinderung (Verminderung) von Finanzkrisen: ein Vertrag zwischen Banken und Regulatoren mit Blick auf bestimmte Prinzipien der Geschäftsführung.

NZZ 21.12.09

Im 20. Jahrhundert soll es in Europa insgesamt 16 Staatspleiten gegeben haben.

NZZ 19.12.09

Ein Blick auf die Vor- und Nachteile der Tobin-Steuer.

NZZ 16.09.09

Vorschläge, wie man die Finanzmärkte künftig stabilisieren kann. Vorab eine Strafsteuer für volatile Eigenkapitalrendite ist interessant.

NZZ 15.09.09

Immer wieder eindrücklich: Der Parameter "economic freedom" korreliert sehr stark mit dem Pro-Kopf-Einkommen, Wirtschaftswachstum, Umweltqualität, Kapitalattraktivität von Staaten.

NZZ 11.09.09

Warum die Schweizer Bankenwelt nach (während) der Krise im internationalen Vergleich sehr gut dasteht: keine Bank ging konkurs, die Staatseingriffe waren vergleichsweise gering.

Le Monde diplomatique 01.09.09

Warum die Rede von der Ende der Wirtschaftskrise verfrüht ist.

NZZ 22.08.09

Bericht von der jüngsten Tagung der Mont Pèlerin Society: Hohe Staatsquote ist weniger schlimm (oder sogar gut) im Vergleich zu hoher Regulierungsdichte.

NZZ 15.08.09

Warum es in Deutschland so wenig Fürsprecher für den freien Markt gibt.

NZZ 04.08.09

Zur Problematik, Unternehmergeist zu fördern (am Beispiel Deutschlands).

Lettre International 16.07.09

Ein sehr interessanter Artikel zur Frage, wie sich der Kapitalismus nach der Finanzkrise wandeln könnte (Transformation von einer beherrschenden in eine dienende Kraft).

NZZ 10.07.09

Ein interessantes neues Motiv für Privatisierungen: Staatliche Schulden so auslagern, damit man die Maastricht.-Kriterien einhalten kann (das Beispiel Österreich).

NZZ 04.07.09

Eine Studie zeigt die Verfehltheit der Idee, Ostdeutschland insgesamt wirtschaftlich auf die Beine zu bringen. Man muss differenzierter fördern (auch Brachen könnten mittelfristig dann wieder interessant werden, gerade, wenn man dort nichts tut).

NZZ 26.06.09

Darauf muss man wirklich aufpassen: die laufende Revision des Aktienrechts könnte kleinen Unternehmen ein enorm grosser Zusatzaufwand aufbürden hinsichtlich Rechtfertigungspflicht. Da baut sich ein weiterer aktifizieller Markt auf zulasten unternehmerisch denkender Menschen. Zudem erscheint der Unterschied zu den freien Berufen dann mehr und mehr willkürlich.

NZZ 17.06.09

Gedanken zum neuen fiskalischen Imperialismus und was das für die Schweiz bedeutet.

NZZ 16.06.09

Ein Beispiel verfehlter Wirtschaftspolitik: die Stzützung der Werften in Ostdeutschland. Trotz Milliarden an Staatsgeldern kein Erfolg.

NZZ 09.06.09

Übersicht über die Belastung der öffentlichen Haushalte der grossen Volkswirtschaften durch das "Stimulierungsfieber". Der Schuldendienst erreicht bei vielen gegen 20% der Gesamteinnahmen (Hochrechnung auf 2014)!

NZZ 08.06.09

Eine Beurteilung der Forderung der Abzocker-Initiative: das dürfte vorab der Neuansiedlung ausländischer Firmen Schaden zufügen.

Weltwoche 21/09

Eine globale Übersicht über alle Konjunkturpakete.

NZZ 14.05.09

Warum es in der Schweiz an Wagniskapital mangelt und wie man das beheben kann.

NZZ 06.05.09

Zur neuen Rolle des IMF (Währungsfonds) in der Finanzkrise - plus eine Auflistung von Finanzpaketen in den letzten Krisen seit 1995 (Argentinien und Mexico).

NZZ 18.04.09

Zu den enormen Spuren (darf man sagen: ökonomischer Fussabdruck), den die derzeitigen Konjunkturprogramme hinterlassen werden. Und die demografische Blase (sprich: die Illusion der Überrendite für alle künftigen Rentner) ist noch gar nicht erst geplatzt...

NZZ 14.04.09

Eine Replik gegen Thielemann, ohne aber im Detail auf dessen Thesen einzugehen bzw. diese vorzustellen (doch ich vermute, dass Thielemann in der Tat die Dinge mit der vereinfachenden moralisierenden Brille ansieht).

NZZ 28.03.09

Eine Übersicht über "Steueroasen" in jenen Ländern, die derzeit gegen "Steueroasen" kämpfen.

NZZ 27.03.09

Wie Japan damals das Platzen seiner Immobilien- und Spekulationskrise überwunden hatte - ein Lehrstück?

NZZ 19.03.09

In Deutschland boomt der Kleinauto-Verkauf als Folge der Abwrackprämie: ein peak, dem eine Durststrecke folgen wird, die vielleicht schlimmer ist für die Wirtschaftsentwicklung als wenn man nichts getan hätte.

NZZ 18.02.09

Blick auf eine weitere Volkswirtschaft im Abwärtstrubel: Irland (zu starke Abhängigkeit von global players, die nun einfach ihre Standorte verschieben).

NZZ 17.02.09

Zum Klumpenrisiko von Grossbanken (doch die Frage ist: wie kann man diese rechtlich sauber zerstückeln, so dass wirklich nicht der Hauptsitz am Schluss doch haftet? Dies müssten am Schluss ja doch unabhängige Unternehmen werden, oder?).

NZZ 14.02.09

Kritische Gedanken zur Frage, ob die Einführung des Euro nun wirklich stabilisierend gewirkt hat angesichts der Krise. Es gibt mindestens zwei Klassen von Ländern und man sollte einen Stark- und Schwachwährungsblock schaffen.

NZZ 03.02.09

Die derzeitige Wirtschaftskrise lässt das Ansehen westlicher Rezepte für die Wirtschaftspolitik in Asien sinken.

NZZ 27.01.09

Zur Frage, wie man das Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft (meines Erachtens eine falsche Dichotomie) neu formulieren soll. Korporatismus als geeigneter Begriff?

Weltwoche 02/09

Ein umfassender Blick auf die Regierung von Morales in Bolivien, die sich auf einen Anden-Mythos stützt, der den wirtschaftlichen Gegebenheiten Boliviens nicht gerecht wird.

NZZ 22.11.08

Stand der Dinge in Island, das praktisch bankrott ist (und da alles weitergeht zeigt sich eben auch: so schlimm sind Schulden vielleicht gar nicht. Denn wie kann ein Gläubiger in diesen Dimensionen überhaupt noch sein Geld bekommen?).

NZZ 20.11.08

Das Chavez-System kommt an sein erwartetes Ende: Misswirtschaft, Korruption, Kriminalität, Inflation. Und da der Erdölpreis nun sinkt, wird alles kollabieren.

NZZ 25.10.08

Warum nicht die direkte Regulierung der Management-Gehälter, sondern eine stärkere Mitentscheidung der Aktionäre bei deren Festlegung angestrebt werden sollte.

NZZ 24.10.08

Eine beurteilung, inwieweit die derzeitige Krise jener von 1907 gleicht.

NZZ 15.10.08

Warum die Bankenkrise auch ein Problem der Regulierung ist: man verlangt Transparenz dort, wo sie faktisch gar nicht möglich ist. Denke das ist ein wichtiger Gedanke: es braucht auch Intransparenz.

NZZ 08.10.08

die gegenwärtige Krise sei deshalb keine Folge des Neoliberalismus, weil man diesen ja gar nicht wirklich implementiert habe.

NZZ 03.10.08

Wie man die corporate governance bei Banken verbessern kann und welche Rolle die Zentralbanken dabei spielen sollten.

NZZ 30.09.08

Hier ein Überblick darüber was die Emergency Economic Stabilization Act der USA (Bailout) enthält.

NZZ 25.07.08

Was die Internet-Startup-Branche in der Schweiz gut findet (gute Ausbildung der Mitarbeiter) und was schlecht (fehlende Risikobereitschaft der Mitarbeiter).

NZZ 14.05.08

Zur gegenwärtigen Wirtschaftslage in Afrika (mit Zahlen der wichtigsten Staaten).

NZZ 08.02.08

Die Volkswirtschaft Venezuelas gerät in Schieflage: Inflation in der Grössenordnung 20-30%, Staatsausgaben als Lokomotive der Wirtschaft (höher als Erdöleinnahmen), Finanzierung ist intransparent.

NZZ 04.02.08

Ein Grundproblem der westlichen Wirtschaftspolitik: wie mit einem substanziellen Wohlstandsverlust umgehen?

NZZ 29.01.08

Warum soll eigentlich die Messe Schweiz Staatsgelder erhalten?

NZZ 26.01.08

Warum ist Japan ökonomisch so erfolgreich? Wegen den Werten Disziplin und Verzicht.

Weltwoche 03/08

Die Debatte um Staatsfonds führt dazu, dass Politiker wieder Stimmrechtsbeschränlungen für Aktionäre fordern. Dies erleichtern es dem Management, der Kontrolle durch die Aktionäre zu entgehen.

NZZ 13.12.07

Der Druck auf Arbeitsplätze dürfte zu verstärkten Marktregulierungen führen. Hierzu einige Überlegungen.

NZZ 23.10.07

Ein Plädoyer für Ordnungspolitik von Straubhaar.

NZZ 29.09.07

Ideen für einen verstärkten Wettbewerb zwischen Netzbetreibern (Strom, Wasser, Gas).

NZZ 11.08.07

Zur Wirtschaftslage in Kanada, wo Unternehmen stark subventioniert werden.

NZZ 07.07.07

Eine Einschätzung der funktion der Weltbank und des internationalen Währungsfonds.

NZZ 12.04.07

Beispiel einer erfolgreichen Privatisierung: die Buslinien in Frankfurt.

NZZ 07.04.07

Zu den Besonderheiten der französischen Wirtschaftspolitik - vorab ein Unverständnis gegenüber elementaren Zusammenhängen.

NZZ am Sonntag 25.02.07

Warum der Aufbau eines staatlichen Glasfasernetzes in Zürich Unsinn ist - und ein klares Beispiel, dass der Staat Monopoleinnahmen eben nicht zur Verminderung der Kosten für seine Bürger einsetzt, sondern um einen nicht vorhandenden Bedarf mit Service-Publique-Argumenten finanziell alimentiert.

NZZ 31.01.07

Was das Regie vom Chavez aus Venezuela macht (und daran glaubt die Linke...).

Weltwoche 03/07

Einige Bemerkungen dazu, dass der Kampf gegen Parallelimporte am Preisniveau in der Schweiz wohl nur wenig ändern dürfte, die meisten hohen Preise (z.B. Landwirtschaft) sind Ausdruck protektionistischer Politik.

NZZ 17.01.07

Eine Übersicht über die positiven und negativen Effekte der verschiedenen Privatisierungen in Grossbritannien seit Thatcher.

NZZ 13.12.06

Steuersenkungen sollen in der Schweiz die Unternehmen und nicht die Aktionäre entlasten. Es wäre demnach sinnvoller, den Gewinnsteuertarif zu senken.

NZZ 25.10.06

Whistleblowing entwickelt sich langsam zu einer Arbeitnehmertugend und wird politisch auch vermehrt unterstützt.

NZZ 05.09.06

Eine kritische Betrachtung der Behauptung, Grossbritannien sei liberalisiert und privatisiert. Das stimmt bei genauerer Betrachtung nicht, so sei beispielsweise die Regulierungsdichte und auch die Strenge der Regeln weit grösser als in anderen Staaten. Zudem wird ein grosser Teil der Arbeitslosigkeit versteckt.

NZZ Folio 09.06

Ein ganzes Folio zum Thema Privatisierung. Interessant sind die Artikel über die Privatisierung der Wasserversorgung in Frankreich (de fakto privatisiert man ja die Verteilung des Wassers, nur das macht Sinn), die ups und downs der Privatisierung in Neuseeland, eine Einschätzung zur Privatisierung von Netzdienstleistungen sowie eine generelle Übersicht die zeigt, wie wenig in der Schweiz wirklich privatisiert wurde (das meiste sind ja Scheinprivatisierungen).

Weltwoche 24/06

Was beim Volkswirtschaftsministerium alles schief läuft – kulturell letztlich darum, weil hier damals die Kriegswirtschaft organisiert wurde und man immer noch der Anmassung des Wissens erliegt (Hayek). Ein weiterer Artikel beschreibt, wie sich am Golf eine riesige Innovationskraft entwickelt, nachdem die Scheichs gemerkt haben, dass sie ihr Geld sinnvoll investieren müssen. Es dürften wohl diese Staaten – und nicht mehr ein demokratischer Irak und Israel – sein, die in dieser Region das Neue schaffen werden. Das dürfte vorab das israelische Selbstverständnis treffen.

NZZ am Sonntag 14.05.06

Hinweis darauf, dass in der Mehrzahl aller grosser Ölproduzenten zwei Drittel oder mehr des Erdölerlöses an den Staat gehen - insofern ist das bolivianische Projekt der Verstaatlichung keine Besonderheit. Das Problem sei aber, dass die Gasproduktion in Bolivien mit hohen unternehmerischen Risiken verbunden sei und man demnach eher weniger verlangen dürfe - aber dann könnten die Unternehmen ja wieder gehen. Da aber beispielsweise die Brasilianer bereits 1.5 Milliarden Dollar investiert haben sollen, werden diese sich wohl dennoch nicht gleich zurückziehen.

NZZ 10.05.06

Die Nachbarländer Boliviens – vorab Brasilien – sind mit der Renationalisierung gar nicht zufrieden. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie das Gas von anderswo importieren. Hingegen hat Morales mit seinem Projekt einer „Neugründung des Staates“ grundsätzlich recht – dazu soll eine Verfassungsgebende Versammlung einberufen werden.

NZZ am Sonntag 07.05.06

Übersicht über die verschiedenen Varianten von Telecom-Privatisierungen in Europa: Es gibt eine ganze Reihe von Einflussnahmen des Staates, auch wenn (Teil-)Privatisiert wurde – was ja nicht erstaunt. Die Regulierungskultur in Europa ist ja ausgeprägt und es stehen genügend Instrumente zur Verfügung.

WoZ 04.05.06

Hinweis darauf, dass die staatliche bolivianische Erdgasgesellschaft eine recht korrupte und ineffiziente Institution ist – was dem erhofften Gewinn der Renationalisierung des Erdgases durchaus einige Hindernisse in den Weg legen kann.

NZZ 03.05.06

Die Verstaatlichung des Erdgassektors in Bolivien – dafür wurde Morales ja gewählt. Die Frage ist nur: Sind die neuen (inwiefern sind es die alten?) Eliten stark genug, um sich vom „Klumpenrisiko Gasreichtum“ nicht korrumpieren zu lassen? Übrigens: offenbar hat sich kaum ein Konzern im Rahmen der diversen Verstaatlichungen in Südamerika zurückgezogen, was wohl auch damit zu tun hat, dass es nicht zu eigentlichen Enteignungen gekommen ist. Hier könnte sich also eine interessantere Form von Verstaatlichung anbahnen, welche der Kooperation mit den Konzernen nicht ganz aus dem Weg geht (diese braucht es ja, vorab wegen der Technologie). Scheint mir ein Experiment zu sein, dass zumindest gewisse südamerikanische Staaten einmal wagen sollten.

NZZ 25.04.06

Fallbeispiel Postliberalisierung in den Niederlanden: Es braucht eine Aufichtsbehörde und das scheint sogar zu funktionieren. Grundsätzlich: Was ist an einer Privatisierung interessant: Wie ergänzt man das Regelsystem des Marktes wenn ein Bereich eintritt, für den zuvor diese Regeln nicht (oder anders) galten.

NZZ 07.01.06

Manche denken vielleicht (ich nicht), Schattenwirtschaft und Korruption seien vergleichbare Übel – doch das ist offenbar nicht der Fall. Worin sind sie gleich? Beide sind Ausdruck einer überschwelligen Regeldichte. Schattenwirtschaft folgt aber aus Regeln, welche übermässige Abgaben erzwingen. Korruption folgt aus Regeln, welche wirtschaftliches Handeln direkt hemmen. Korruption braucht zudem eine unkontrollierte Machtstruktur, so dass die Nutzniesser der Korruption auch ungestraft handeln können. Wann gehen sie Hand in Hand: Wenn Schattenwirtschaft da ist (wegen zu hohen Abgaben) und man dann mehr Kontrolle implementiert: dann schmiert man die Kontrollier-Beamten.

NZZ 04.01.06

Venezuela und Chávez scheinen das kommende Beispiel für (das Versagen) der Planwirtschaft zu werden. Ein neues Beispiel des altbekannten Problem, wenn man von nur einer Sache (Öl) viel hat. Das Klumpenrisiko hinsichtlich der Art und Weise, wie Geld verdient werden kann wird so zum politischen Klumpenrisiko – oder zum Platonischen Wunschtraum des gütigen Philosophenherrschers, der den Reichtum dann schon richtig verteilt. Popper hat vollkommen recht, wenn er hier enge Bezüge zum Sozialismus setzt. Oder anders gesagt: der Sozialismus hat ein Pluralismus-Problem (These verlangt weiteres Nachdenken). Was mich aber noch interessieren würde: wie genau wird die These, dass das System Chavez kaum produktiv ist, abgestützt? Ein weiterer Artikel thematisiert ein neues Privatisierungsthema: Swisscom (also nun geht es um die echte Privatisierung, nicht um die bereits vollzogene Scheinprivatisierung). Mastronardi identifiziert Verantwortung als Kernbegriff, der irgendwie in ein rechtlich umsetzbares Konzept gegossen werden sollte. Ihm fehlt aber noch ein ausgearbeiteter Begriff von „öffentlicher Verantwortung“.

NZZ 26.03.05

Wichtiges zum Thema Wettbewerb. Wettbewerb ist ein Partikularisierungsinstrument und notwendig für Pluralismus. Wettbewerb ist damit kein Ziel, aber ein notwendiges Instrument einer liberalen Gesellschaft. Ist es überhaupt gerechtfertigt, von Markt- bzw. Wettbewerbsversagen zu sprechen – oder ist es nicht vielmehr ein Regulierungsversagen – also ein Staatsversagen? Der Entscheid innerhalb eines Staates Bereiche aus dem Wettbewerb auszuschliessen hat auch eine Wettbewerbskomponente – und zwar im zwischenstaatlichen Vergleich. Vielleicht ist es sinnvoll, Hierarchieebenen von Wettbewerben einzuführen – doch wie künstlich ist das? Untersuche einmal den Zusammenhang zwischen Autonomie und Wettbewerb, wo sind hier die begrifflichen Gemeinsamkeiten? Zudem: Wettbewerb braucht Kriterien der Erfolgsbeurteilung – darin dürfte die Rolle der staatlichen Organisation liegen.

NZZ 23.11.04

Ein gutes Beispiel dafür, dass sich Innovationsmanagement in Plattitüden erschöpft (oder es zumindest verführerisch ist, dass man auf diese Schiene gerät). Man müsste die Entstehung des Neuen auf einer weit grundsätzlicheren Ebene verstehen. Management von Innovation besteht vielmehr erstens darin, die Leute machen zu lassen, dann zu erkennen, wann die Leute was neues gemacht haben, und drittens abzuschätzen, ob man das auch brauchen kann.

NZZ 12.10.04

Einmal eine Zahl: in Russland (Relikt der Planwirtschaft) regulieren 60'000 Erlasse Herstellung und Aussehen von jedem einzelnen Produkt der Landwirtschaft/Industrie. Wie viele sind es eigentlich bei uns?

NZZ 03.09.04

Offenbar gibt es einen Gesamtindikator für Innovationsleistungen – nur steht leider nicht, was da alles aggregiert wird. Darin liegt natürlich ein Manipulationspotential.

NZZ 15.11.03

Zur Entwicklung des Wagniskapitalmarktes in der Boston Area. Hieraus könnten sich Daten für die Untersuchung der Frage ableiten lassen, in welchem Grad Universitäten wirtschaftlich relevant sind (bzw. inwieweit ist Vernichten von Wagniskapital wirtschaftlich relevant abgesehen von der Tatsache, dass damit Löhne und damit Konsum gezahlt werden).

NZZ 27.09.03

Netzindustrien (Strom, Eisenbahn, Wasser, Gas, Telekom) zu privatisieren, hat so seine Tücken – nur werden diese hier ungenügend aufgeschlüsselt. Dass es hier Regulierung braucht, ist in dieser Form eine Bindenwahrheit.

NZZ 10.07.03

Ein Post-Liberalisierungbeispiel aus Schweden: Dort ist der Service des ehemaligen Staatsmonompolisten top, die Preise eher tief und der Staat muss nicht zahlen (wird hier als Argument gegen die Idee der Einführung von Konzessionsgebühren für Postkonkurrenten aufgeführt).

NZZ 31.05.03

Eine Zusammenfassung, worin das Wachstumsproblem der Schweiz besteht – egal, welche statistische Grösse man wählt. Hier finden sich auch Quellen zur Behauptung, dass die Staatsquote in der Schweiz in den 1990ern massiv gewachsen ist.

NZZ 29.03.03

Grundproblem der Innovationsförderung: man finanziert zu spät. Ist letztlich Ausdruck von Angst, die jedem Innovationsprozess innewohnt (ist das so?).

NZZ 30.11.02

Übersicht über Privatisierungs-Strategien in den Oststaaten: Voucher-Privatisierung klappt eher nicht, beachte das Insider-Problem. Auch Unternehmenskontrolle muss man erst lernen bzw. braucht eine Kultur. Wie schnell geht das? Sicher eine Generation, schätze ich.

NZZ 24.08.02

Begriffliche Engfassung von Inkubatoren. Folgt letztlich auch der Idee, dass man Neuigkeiten eine Zeit lang eine schützende Blase geben muss. Wäre interessant nachzufragen, ob das wirklich so sein muss – mal von der Perspektive der Evolution gesehen. Neues trat dann auf, wenn sich Schutzblasen entwickelt haben?

NZZ 01.06.02

Eine gute Charakterisierung von Reformstau: Man streitet sich nicht mehr um Fundamentales, der Staat schützt wirtschaftliche Grosskonglomerate, Abgaben verführen zu Schwarzarbeit, d.h. Reformstau induziert Aufbau einer Gegenwelt – gibt es einen schöneren Beweis für die Macht der „Marktkräfte“? Schattenwirtschaften sind nicht ein Hinweis darauf, dass der Staat zu wenig macht, sondern dass er das Falsche macht – so sollte man die Sache sehen.

NZZ 16.02.02

Dass Frankreich wirtschaftliche Probleme hat, wissen wir ja schon – und hier steht es halt noch im Detail. Die Ironie, so könnte man meinen, ist, dass vorab die so genannt bürgerlichen Parteien die Regentschaft innehatten – allen voran der Versager Chirac. Aber eben, diese Feststellung ist vielmehr ein Hinweis darauf, dass sozialistisches Denken bis weit in das Bürgertum vorgedrungen ist. Das kippt dann irgendwann in Richtung Faschismus. Man sollte einmal genauer untersuchen, ob Faschismus möglicherweise ein sich aus der Kulturgeschichte der Linken entwickelndes Phänomen ist.

Weltwoche 07.02.02

Zusammenfassung der Tatsache, dass die Schweizer zwar gut forschen, daraus aber wirtschaftlich zu wenig machen.

NZZ 02.02.02

Zusammenfassung der Tatsache, dass in der Schweiz in den 1990ern hauptsächlich Scheinprivatisierungen stattgefunden haben (Telecom, Post, SBB, Versorgungsnetze), d.h. der Staat ist Eigentümer geblieben und die Preise sind hoch geblieben. Nur die Manager dürfen mehr abkassieren.

NZZ 26.01.02

Kritische Diskussion der Behauptung, die richtige Geldpolitik sei für das Wachstum verantwortlich. Daran glaube ich nicht und die Sache scheint wirklich unplausibel (abgesehen davon, dass man natürlich auch hier Fehler machen und eine Wirtschaft in den Boden reiten kann). Das Problem kurz gesagt: die Streuung und delays der Staatseingriffe via Kredite verändern Relativpreise, verfestigen falsche Strukturen und sorgen dafür, dass es dann so richtig gross kracht, wenn es denn kracht. Beispiele: die Asienkrise und Lateinamerikakrise der 1990er.

NZZ 08.09.01

Das Problem der Marktregulierung am Beispiel des deutschen Strommarktes. Inwieweit besteht die Gefahr, dass der Begriff „Regulierung“ rein politisch benutzt wird? Das Grundproblem der Regulierung: wie erhält man die dazu notwendigen Informationen? wie Robust ist das System gegenüber Fehlregulierungen? Wie erhält man diese Robustheit?

NZZ 01.09.01

Die deutsche Strommarktliberalisierung wird hier als Positivbeispiel (Kriterium: Preisrückgang und Arbeitsplatzgewinn) gewertet. Ist aber richtigerweise nur als Zwischenbilanz deklariert. Man muss grundsätzlich aber auch sehen, dass immer Unsicherheiten bezüglich der Erfolgsbestimmungen von Privatisierungen bestehen, zumal viele Faktoren hier reinspielen. Privatisierungen folgen ja auch eher einer Vorstellung hinsichtlich der Organisationsform der Gesellschaft – und darüber sollte die Diskussion letztlich laufen.

NZZ 30.06.01

Vergleichende Untersuchung des Umbaus einer Planwirtschaft in China und Russland. Das liesse sich auch als Beispiel der Untersuchung des Einflusses von Individuen auf den Gang der Geschichte nehmen, denn die Planwirtschaften wurde durch wenige Menschen geändert, da sie ja auch eine zentralistische Struktur hatten. Das Zusammenspiel von Struktur und Persönlichkeit bei historischen Prozessen könnte also anhand dieser Transformation von Wirtschaftssystemen untersucht werden, denn hier hat man noch halbwegs vernünftiges Datenmaterial.

NZZ 10.06.01

Es zeigt sich immer wieder, dass Privatisierungen (hier die Beispiele Eisenbahn in England, Autobahn in Frankreich) zu ganz unterschiedlichen Resultaten führen kann. Die Motivation zu Privatisierungen kann aus gewissen (meines Erachtens richtigen) politischen Vorstellungen hinsichtlich gewünschter gesellschaftlicher Organisationsformen gezogen werden, doch die eigentlichen Projekte müssen einer Einzelfallbeurteilung unterzogen werden.

NZZ 21.04.01

Rentsch behauptet hier, dass die Konsensdemokratie Kern des Schweizer Wachstumsproblem ist. Ja, und wenn wir die Wohlgefühle des Konsenses monetarisieren würden…? Aber Konkordanz hat durchaus das Potential, als schleichendes Gift zu wirken, indem es die Konflikte unter dem Tisch hält. Aber was wirklich hart bekämpft werden muss, ist dieses ständige service publique Gerede, weil hier einfach nicht über das richtige Problem gesprochen wird. Das Problem an den meisten wirtschaftspolitischen Debatten sind die falschen Frontlinien. Aufgabe: Erkläre das korrekte Problem.

NZZ 14.04.01

Bei den Liberalisierungs-Wundern Neuseeland und Australien hat das Pendel Ende der 1990er wieder zurückgeschlagen. Die Ängste erscheinen basal: Überfremdung, Angst vor Veränderung. Sind das eigentlich die einzig funktionierenden Gegenpositionen (im Sinn von politischer Wirkung) zum Liberalismus?

NZZ 27.12.00

Beispiel Stromnetze Kalifornien: Wenn man behauptet zu Liberalisieren aber gleichzeitig die Preise kontrolliert, dann hat man eben nur halbbatzig liberalisiert und es ist plausibel, dass Probleme auftauchen werden. Insofern eignet sich Kalifornien nicht als grundsätzliches Gegenargument zu Privatisierungen sondern zeigen Wege auf, wie es nicht klappt.

NZZ 12.12.00

Glotz zum „digitalen Kapitalismus“: Wie er sich den Übergang von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft vorstellt.

NZZ 21.11.00

Privatisierung der Kantonalbank Luzern als mögliches Beispiel einer bedachten, gelungenen Privatisierung. Man unterschätze nie den Kulturwandel, den eine Privatisierung mit sich bringen kann.

NZZ 04.11.00

Zum Konzept der Inkubatoren. Es würde sich eventuell lohnen nachzuprüfen, ob es das heute auch noch gibt oder einfach zu den zusammengekrachten Geldmaschinen der New Economy gehört.

NZZ 13.10.00

Was kann man aus dem Silicon Valley lernen? Staatlich geförderte Innovationen waren Flops, Verbürokratisierung des Wissenstransfers bringt nichts, es braucht einen Wandel in den Köpfen jener, die Innovatives leisten sollen: z.B. keine Angst davor, auf dem Markt zu scheitern.

NZZ 12.08.00

Knoepfels weiser Einwand, dass wir vielleicht auch die Zahl der Regulierungen vor und nach einer Privatisierung ansehen sollten. Man bedenke, vorher hatten diese den Status interner Geschäftsregeln, nachher richten sie sich an alle – und erhöhen die Regulierungsdichte. Privatisierungsexperimente können zu einer Überlastung der Regulierungskraft des Staates führen.

Weltwoche 16.09.99

Kappeler zum Dritten Weg. Charakterisiert wird dieser, dass der Staat nicht mehr Mitspieler, sondern Schiedsrichter sein soll. Wie schief ist dieses Bild? Ein wichtiger Gedanke ist aber: Je mehr einer Volkswirtschaft direkt vom Staat abhängt, desto geringer der Spielraum, dass der Staat was ändern kann: denn seine (nicht vorhandenen) Ressourcen werden Teil des Problems.

NZZ 29.05.99

Holland war ein Vorbild in den 1990ern hinsichtlich Transformation des Wirtschaftssystems. Sollte man vielleicht hervor nehmen, wenn es Holland wieder schlecht geht. Kernpunkt ist: der dritte Sektor schafft die Arbeitsplätze. Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, ob diese drei Sektoren noch Sinn machen, wenn dereinst der Dritte fast alles umfasst.

Weltwoche 27.05.99

Skizze der Idee, Gemeinden als Unternehmen zu führen – und die Folgen: abgeschottete Reichenstädte. Es mag gute Gründe geben, einzelne öffentliche Dienste wie Müllabfuhr zu privatisieren, kam aber ganze Gemeinden. Man muss aber auch bedenken, dass „als Unternehmen führen“ ganz unterschiedliches bedeuten kann und die Verkettung zur Privatisierungsdebatte nicht zu eng sein sollte.

NZZ 26.02.99

Plädoyer für Privatisierungen im Medienbereich – vorab Fernsehen. Da sehe ich wirklich ein Potential, das Gerede vom Fernsehen als service publique ist angesichts der heutigen Programme wohl ein Witz.

 

 

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