Textversion für blinde und sehbehinderte Personen sitemap
Home Textraum Hochzeit Arbeit Forschung encyclog

Medizinethik - Kernpunkte:

  • Klassische medizinethische Themen wie Abtreibung, Patientenautonomie, Patientenverfügungen, etc.

  • Fokus auf aktive und passive Sterbehilfe, Suizidbeihilfe.

  • Institutionen in der Medizinethik (vorab in der Schweiz).

Zahl der Artikel im Archiv pro Jahr (98: 3)
919141171410918121517310
990001020304050607080910111213

Eigene publizierte Artikel zum Thema:

Stand des Nachdenkens

FOLGT

 

NZZ 27.10.18

Die FMH wendet sich gegen die neuen SAMW-Richtlinien zur Suizidbeihilfe, weil sie den Ausdruck "unerträgliches leiden" zu ungenau finden.

NZZ 10.10.18

Zu den neuen Empfehlungen der SAMW bezüglich Suizidbeihilfe: ist erlaubt, wenn die Krankheitsymptome zu unerträglichem Leiden führen.

TiF 09/18

Ein Thema im Fokus zu den ethischen Fragen der Digitalisierung in der Medizin.

NZZ 10.08.18

Abtreibung bleibt in Argentinien weiterhin verboten: eine entsprechende Übersicht zu Südamerika.

NZZ 07.07.18

Argumente zur Frage, wem man alles Fortpflanzungsmedizin erlauben soll.

NZZ 01.06.18

Stand der Dinge der Regelung der Abtreibung in Europa, nachdem ein liberaleres Gesetz in Irland befürwortet wurde.

NZZ 31.05.18

Warum es unsinnig ist, für gewachsene Neuronenklumpen (so was wie Mini-Gehirne ohne Körper) Rechte zu fordern.

Thema im Fokus 03.18

Beiträge zum Thema chronische Suizidialität

NZZ 02.03.18

Todkranke Menschen unterschätzen die Risiken der Teilnahme an Studien (vorab die Beeinträchtigung ihrer letzten Lebenszeit).

SAMW-Bulletin 01/18

Gedanken zur Stellenwert der Autonomie in der Medizin.

Thema im Fokus 134/17

Das neue TiF zum Thema Enhancement und Unsterblichkeitswünsche.

Thema im Fokus 09.17

Ein TiF zum Reanimationsentscheid.

SAMT Bulletin 02/17

Die neuen Richtlinien zu ethischen Aspekten in der Betreuung von Menschen mit Demenz

NZZ 12.04.17

Plädoyer für ein selbstbestimmtes Ableben.

NZZ 03.03.17

Zur Möglichkeit der Sterbehilfe durch Verhungern (Sterbefasten) im Fall von Demenz.

Horizonte 112/17

Zur Erforschung der selbstbestimmten Entscheidung am Lebensende.

TiF 04.16

Thema ist diesmal die Präimplantationsdiagnostik (kritisch betrachtet).

NZZ 18.03.16

Wie man mit Todeswünschen von psychisch Kranken umgehen kann.

NZZ 23.01.16

Wie man Patientenverfügungen zur freiwilligen Zwangseiniweisung in die Psychiatrie nutzen kann.

TiF 10.15

Ein TiF zum Thema Urteilsfähigkeit.

Thema im Fokus 08/15

Diesmal ist das Thema vom TiF "Langsamkeit".

Thema im Fokus 06/15

Vorschlag eines neuen Eids für Mediziner

Uni Nova 125/15

Ein Streitgespräch über den Hirntod.

Thema im Fokus April/15

Ein TiF zum Thema Arzt-Patienten-Kommunikation.

NZZ 07.04.15

Ein grundsätzlicher Kommentar von Ruth Baumann-Hölzle und Jean-Pierre Wils entlang des Manifests von Dialog Ethik.

NZZ 02.04.15

Nach dem Selbstmord (und Massenmord) des Piloten wird der Ruf nach Aufhebung des Arztgeheimnisses lauter.

NZZ 04.03.15

Chinesen verüben aus anderen gründen Selbstmord als Westler: spontaner und primär wegen Aussenfaktoren.

NZZ 27.02.15

Eine Studie zu Moral Distress in der Pflege in der Schweiz: er nimmt zu.

NZZ 16.02.15

Rückblick auf die Affäre Hämmerli von 1975 über Nahrungsentzug bei sterbenden Patienten.

Thema im Fokus 02/15

Eine Ausgabe zum Thema Suizidbeihilfe.

NZZ 07.02.15

Sterbehilfe wird zunehmend zu einem Thema der Belletristik.

NZZ 30.12.14

Religionen können in der Regel sowohl gewaltlösigkeit als auch gewalt mit ihren Arbumentationsschenhem legitimieren.

NZZ 27.12.14

In Peru wirden in den 1990er Jahren mehr als 350'000 Frauen und Männer (vorwiegend Arme) zwangssterilisiert.

TiF 12.14

Ein Thema im Fokus zu Autonomie im Alter.

Uni Magazin 04/12

Beipiel ethischer Forschung an der Uni Zürich zum Thema Suizidbeihilfe.

NZZ 25.06.14

Immer noch erhalten viele Patienten am Lebensende gegen deren Willen aggressive Therapien (im Fall von Privatversicherten umso mehr).

NZZ 22.04.14

Das Erwachsenenschutzgesetz führt zu einem bürokratischen wWirrwar bei Notfallbehandlungen.

NZZ 24.03.14

Zur Körperspende für die medizinische Forschung: die Zahl der Spenden bleibt stabil, doch die Industrie braucht offenbar mehr Körper (Test von Implantaten und dergleichen).

NZZ 20.02.14

Zahlen zum begleiteten Suizid in der Schweiz. Die Zahlen sprechen gegen die Annahme, vorab sozial Schwächere würden Suizidbeihilfe beantragen.

NZZ 06.02.14

Kritische Gedanken zur Liberalisierung im Bereich Präimplantationsdiagnostik.

NZZ 28.01.14

Beispiel, wie das Hirntod-Konzept eingesetzt wurde, um eine Schwangere sterben zu lassen (frühe Phase, Kind hätte wohl schwere Schäden gehapt, wenn es denn überhaupt überlebt hätte).

NZZ 20.01.14

Pro und Kontra der Abstimmung "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache".

SNF 01/14

Porträt des Nationalen Forschungsprogramms 67 "Lebensende".

SAMW 10.12

Empfehlungen zur ethischen Unterstützung in der Medizin.

Nature 23.06.11

Kritik an einer Impfstudie in Indien - als Beispiel der Probleme, die eine Globalisierung der Medizinforschung stellt.

Aargauer Zeitung 29.04.11

Die Volksinitiative "Abtreibung ist Privatsache" wird eingereicht (Abbrüche sollen nicht mehr von der Grundversicherung übernommen werden).

WoZ 09.12.10

Zwangsernährung ist nicht nur deshalb unethisch, weil sie die Autonomie des Patienten bricht - sie schadet ihm meistens auch und führt nicht selten zum Tode.

NZZ am Sonntag 31.10.10

Die Firma face.com hat eine Suchmaschine für Gesichter entwickelt.

NZZ am Sonntag 31.10.10

Zur wiederaufgeflammten Debatte um den Hirntod.

NZZ am Sonntag 17.10.10

Eine Patientin erhält kein derzeit in Forschung befindliches Mittel - auch aus Sicherheitsüberlegungen (und wohl auch aus Reputationsgründen: wenn nichtkontrolliert abgegeben wird und was passiert, ist das Image des neuen Wirkstoff beschädigt).

SGBE Bulletin 10.10.

Texte zu den Fragen Marktorientierung der Medizin und Gerechtigkeit.

NZZ 07.10.10

Ein Blick auf die Sterbehilfe-Diskussion im deutschsprachigen Raum, die erstaunlich faktenresistenz sei.

Nature 07.10.10

Porträt von Susan Reverby, welche die US-Siphilisversuche in Guatemala in den 1940er Jahren aufgedeckt hat.

NZZ 21.09.10

In Australien wird wieder über die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe gesprochen.

NZZ 03.09.10

Offenbar unterstützen robuste Mehrheiten in der Schweiz aktive Sterbehilfe, wobei hierbei die Ärzte eine grössere Rolle spielen sollen.

NZZ 16.04.10

Beispiel eines Landes, wo Abtreibung immer noch ein enorm debattiertes ethisches Problem ist: Mexiko.

SGBE Bulletin 04.10

Ein Bericht über Ethikberatung im Spital und Hinweis auf eine Projekteingabe für ein Nationales Forschungsprogramm zu Palliative Care.

NZZ 30.03.10

Beurteilung der bundesrätlichen Vorschläge zur Regulierung der Tätigkeit der Sterbehilfe-Organisationen (Pro und Kontra).

NZZ 06.03.10

Die Literaturgeschichte des Suizids.

NZZ 27.02.10

Höffe's Gedanken zur ethischen Legitimität des Suizids.

NZZ 27.01.10

Ein aufschlussreiches Fallbeispiel zur Sterbehilfe. Irgendwann schwindet der Wille und das System erhält eine Eigendynamik.

Süddeutsche Zeitung 26.01.10

Auch ein medizinethisches Problem: die zunehmende Noncompliance der Patienten (quasi eine Verweigerung von Patientenpflichten).

NZZ 19.01.10

Probleme des bundesrätlichen Entwurfs zur Regelung der Sterbehilfe: beispielsweise wird die Rolle der Ärzte gar nicht erwähnt.

NZZ 29.10.09

Der Bundesrat will die Suizidbeihilfe in der Schweiz streng reglementieren (und schränkt damit das entsprechende verfassungsmässige Recht ein).

SAMW Bulletin 03/09

Erläuterungen zu den neuen SAMW-Richtlinien zur Forschung am Menschen.

NZZ 14.09.09

Ein etwas gruseliges Thema: die (frühere) Nutzung von gegerbter Menschenhaut für Bucheinschläge (nur Einzelfälle).

NZZ 10.09.09

Gemäss WHO hat die Häufigkeit des Suizids in den letzten 45 Jahren um 65% zugenommen (hat man da weltweit wirklich zuverlässige Zahlen für diesen Längsvergleich?). Seit 2000 registriert man weltweit ca. 1 Mio Suizide pro Jahr.

Nature 10.09.09

Ein Panel mit chinesischen und europäischen Bioethikern macht Empfehlungen für die internationale Kooperation betr. klinischen Studien und dergleichen in ethischer Hinsicht.

NZZ 19.08.09

Eine Studie zeigt, wie wenig Patienten wirklich über medizinische Therapien und ihre Wirkung/Nebenwirkung informiert sind (die Frage ist aber: ob es wirklich darum geht, wie man immer meint).

Weltwoche 29/09

Im Fall Swissfirst bekam der Angeschuldige Matter am Schluss offenbar von allen Gerichten recht - doch für die Journalisten, die die Sache losgetreten haben, besteht kein Anlass für eine Entschuldigung.

NZZ 26.06.09

Interview mit dem Sterbehelfer-Rerchts-Kenner Petermann, der sich gegen die Aushöhlung des Rechts auf selbstbestimmtes Sterben ausspricht. In der gleichen Ausgabe dann auch noch der Artikel über die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung in Deutschland.

NZZ am Sonntag 17.05.09

Exit und der Kanton Zürich wollen die Suizidbeihilfe im Kanton regeln (wie ist das eigentlich zu verstehen? Ist das nicht Job der Legislative?)

NZZ 19.03.09

Luxemburg erlaubt die aktive Sterbehilfe (nach Belgien und den Niederlanden).

BaZ 11.03.09

Die NEK unterstützt Forschung an Kindern unter restriktiven Bedingungen.

SGBE Bulletin 01.03.09

Ein Dossier zur Pflege-Ethik.

NZZ 09.02.09

Ein Blick auf den Fall Eluana Englaro - ein Paradebeispiel dafür, wie ein medizinethisches Problem politisch instrumentalisiert wird.

NZZ 07.02.09

Ein Blick auf die Widersprüche in der Schweizer Sterbehilfe-Debatte (was aber andere sicher nicht so sehen).

Nature 29.01.09

Warum die Zunahme an Regulationen in der Forschung am Menschen die Sicherheit der Probanden nicht unbedingt erhöht (natürlich nicht).

NZZ 05.11.08

Eine Studie behauptet, Suizidbeihilfe werde vermehrt bei Personen durchgeführt, die nicht unheilbar krank seien (Exit bestreitet die Zahlen teilweise).

SGBE-Bulletin 15.09.08

Zwei Artikel zur klinischen Ethikberatung: Warum Ethik ein Instrument zur Entschleunigung sei und zur Bedeutung von Machtfragen in diesen Formen von Beratung.

NZZ 11.09.08

Zum Kampf um die Legalisierung der Abtreibung in Brasilien.

Horizonte 09.08

Bericht über zwei Studien, welche medizinische Entscheidungen untersuchen: es kommt zuweilen zu nutzlosen Therapien 8was nicht überrascht) und zu Biases beim Entscheidungsverhalten (z.B. Alter - was auch nicht überrascht).

Freiburger Nachrichten 10.07.08

Viele Ärzte in Spitälern wissen nicht wirklich, wann ein Therapieabbruch angebracht ist.

Tages Anzeiger 08.07.08

Es wird wieder schwierigerm Abtreibungen in der Schweiz durchzuführen, weil diese primär nur noch in den Kliniken durchgeführt werden dürfen (was mehr kostet).

NZZ 03.07.08

Auch in Deutschland intensiviert sich die Debatte über Sterbehilfe.

NZZ 14.04.08

Maio zur Rolle der Patientenverfügung für eine gute Sterbekultur.

NZZ 01.04.08

Hier wird dafür plädiert, dass Forschugn an Urteilsunfähigen mit der Menschenwürde vereinbar sein kann.

NZZ 28.03.08

Mehrere Artikel zu ethischen Aspekten der medizinischen Forschung, U.a. ein Artikel zur Frage, wie Anwälte die Rechte von Versuchspersonen schützen können. Und ein zweiter Artikel zur medizinischen Forschung in China.

SGBE-Bulletin 03.08

Mehrere Beiträge zur Frage des Enhancement.

SAEZ 21.01.08

Warum es eine NEK braucht und was sie genau tut.

Credit Suisse Bulletin 28.12.07

Forschung im Bereich Lebensverlängerung und die damit verbundenen ethischen Fragen.

NZZ 11.12.07

Warum der Staat im Bereich Sterbehilfe eine Kontrollpflicht habe.

NZZ 04.12.07

Fischer wehrt sich gegen ein Menschenrecht auf assistierten Suizid (mit richtigen Gründen).

Bioethica Forum 06.07

Einige Essays zur Frage der fremdnützigen Forschung an Kindern.

Tages-Anzeiger 15.11.07

Die Ansichten von Andreas Blum zu Dignitas (und Exit).

NZZ 08.11.07

Welche Regeln derzeit in der Schweiz zur Frage der Suizidbeihilfe existieren.

Dossier Gesundheit 11.07

Zu den ethischen Fragen der Forschung an Nichteinwilligungsfähigen im Bereich der Altersforschung.

NZZ 31.10.07

Die Ansicht der NEK zur Frage der "Retterbabys".

Tages-Anzeiger 24.10.07

Fallbeispiel von Sterbetourismus in der Schweiz.

Unipress 134/07

Zu den ethischen Fragen der Neonatologie.

Bioethica Forum 09.07

Zu den kulturellen Unterschieden in der Sterbehilfe-Debatte in verschiedenen europäischen Ländern. Ein zweiter Artikel beleuchtet Sterbehilfe im Akutspital (mit diversen Beispielen: Lausanne, Genf, Zürich9.

NZZ 23.06.07

Offenbar finden die Sterbehilfe kaum Psychiater, welche ein Gutachten für die Urteilsfähigkeit suizidwillige Psychischkranker ausstellen (das kann man gut verstehen...).

Bioethica Forum 03.07

Einige Essays zur Frage Behinderung und Ethik.

NZZ 26.05.07

Blochers Argumente gegen ein Gesetz zur Sterbehilfe auf Bundesebene. Siehe dazu auch die Replik der NEK vom 13.06.07.

NZZ am Sonntag 18.03.07

Wie ein Sterbehilfe-Disput in Frankreich Wellen wirft.

NZZ 09.03.07

In Zürcher Spitälern bleibt der assistierte Suizid verboten (Ausnahmen erlaubt).

NZZ 03.02.07

Die Rezeptplicht für Natrium-Pentobarbital - dem Standartmittel für Suizidbeihilfe - sei gerechtfertigt.

NZZ 08.01.07

Ein neuer heftig debattierter Fall: Darf das Wachstum eines behinderten Kindes durch Hormongabe gehemmt werden, so dass der Körper des Kindes besser zu dessen geistigen Zustand passt? siehe dazu auch die NZZ am Sonntag vom 14.01.07 und die Welctwoche 02/07.

Bioethica Forum 12.06

Eine Reihe von Essays zur Medizinethik: Zu den Begriffen Gerechtigkeit, Gesundheit und Glück, sowie zur Frage, wie viel Ethik die moderne Medizin vertrage.

SAMW-Bulletin 04/06

Einige kritische Bemerkungen zu den Grenzen des Einflusses der Ethik in der Medizin.

NZZ am Sonntag 22.10.06

Zur Fehlerkultur in der Medizin und der Schwierigkeit, eine solche zu etablieren. Als Möglichkeit werden hier anonyme Meldesysteme wie in der Luftfahrt vorgeschlagen.

Bioethica Forum 09.06

Ein Essay über die Bedingungen des Sterbens und die Bedeutung der sozialen Vereinsamung.

NZZ 12.08.06

Maio über die ethischen Krenprobleme bei der medizinischen Forschung an Kindern. Primär die Eltern sollen urteilen.

SAMW 02/06

Neue Richtlinien zur Wiederbelebung sind in Arbeit. Kein einfaches Unterfangen, zumal bei einer irrtümlichen Nicht-Wiederbelebung sofort strafrechtliche Konsequenzen drohen.

NZZ 01.06.06

Blocher will kein neues Gesetz gegen Sterbehilfe-Tourismus, sondern die Anwendung der bestehenden Gesetze. Im Prinzip der richtige Ansatz, ersteres entfacht zu oft eine Schein-Aktivität und bindet dennoch Ressourcen, die besser für letzteres verwendet werden.

NEK 10.05.06

Stellungnahme zum Problem der „ethischen Verzichtserklärung“ bei Krankenkassen, mit der man Prämienrabatte erhalten kann: d.h. man verzichtet beispielsweise darauf, Abtreibungen zu machen. Diese Erklärungen sind insofern seltsam, dass man sie jederzeit widerrufen kann (dass die Anbieter das nicht offen sagen, ist insofern klar, denn damit wird diese Erklärung ja nur zu einem symbolischen Akt. Nicht einverstanden bin ich mit der Schlussfolgerung, man müsse gesetzlich verbieten, dass man sich in Grundversicherungen freiwillig einschränken darf und dafür mit Prämienreduktionen belohnt wird.

Bioethica Forum 03.06

Fischers Gedanken zu den vormoralischen Aspekten medizinethischer Probleme. Dies dürfte sehr wichtig sein, um Begriffe wie „Respekt“ zu verstehen.

Bioethica Forum 06.05

Eine Reihe kurzer Aufsätze zum Problem des Wachkomas. Auch das stellt besondere Fragen an unser Verständnis von Menschsein bzw. dem Grad an Erfahrungen, die in einem solchen Zustand möglich sind. Inwiefern verknüpfen wir eigentlich Erfahrungsmöglichkeit mit Begriffen wie Autonomie?

Dialog Ethik 12.05

Positionspapier zur Sterbehilfe: Interessant ist, dass man Nahrung je nach Kontext auch als Behandlung verstehen könne, die man abbricht – das lässt einen Weg für Sterbehilfe offen, ohne dass man in die Tötungssemantik fällt. Ob das im Alltag funktioniert, ist aber offen („verhungern lassen“ wäre schnell boulevardisiert).

NZZ 19.11.05

Umfrage der SAMW über Zulassung von Sterbehilfe-Organisationen in Akutspitälern. Kantonale Regelungen gibt es nirgends, spitalinterne kaum und wenn ja verbieten sie es (ausser im Kanton Waadt). Leuthold erläutert zudem die NEK-Stellungnahme.

NZZ 12.07.05

Die NEK verlangt eine staatliche Aufsicht der Suizidbeihilfeorganisationen und ist gegen Suizidbeihilfe bei psychisch kranken Menschen.

Schweizerische Ärztezeitung 86/05

Übersicht über Varianten des Ethiktransfers: Hausethiker, Ethikkommission, Ethikforen. Vor allem letzteres wird kurz und prägnant vorgestellt.

Weltwoche 23/05

Zu Nahtoderlebnissen. Inwiefern sind solche Berichte über den Tod eigentlich relevant für die Ethik?

Weltwoche 22/05

Kritische Bemerkungen zur Suizidpräventionskampagne des Bundes.

NZZ 23.03.05

Die Wachkoma-Problematik. In der Schweiz haben wir pro Jahr 80 solche Fälle (Schätzung) – immerhin. Jene, die nicht bald aufwachen, sind in der Regel nach 3-5 Jahren tot. Zentraler Punkt: Suche den Konsens mit den Angehörigen, wie verfahren werden soll. Zeit hat man ja in der Regel, also ist es sinnvoll, hier auch Zeit zu investieren.

NZZ 09.03.05

Zur Bedeutung des Begriffs „Pflege“ für unser Menschenbild: Jeder kommt im Verlauf seines Lebens in eine Phase, in der die Relation zu Anderen als „Pflege“ beschrieben werden kann. Baumann-Hälzle sieht eine enge Verknüpfung zwischen passivem Menschsein und Würde, das ist ein richtiger Gedanke im Hinblick auf eine Präzisierung des Würdebegriffs.

SAMW 06.02.05

Eher unschlüssige Haltung der SAMW zur Sterbehilfe in Spitälern: Wenn halt, dann wenigstens transparent und keinen Zwang zur Teilnahme.

Bioethica Forum 06.04

Kurzbeschrieb einer Studie über Patientenverfügungen: Interessant ist, dass die Leute es sehr schätzen, auf dieses Thema angesprochen zu werden. Die Patientenverfügung ist damit ein institutionalisiertes Gefäss, um ansonsten heikle Themen anzusprechen, das ist eine wichtige Funktion solcher Instrumente: sie schaffen Gesprächsraum, denn offenbar müssen diese in der modernen Medizin eigens geschaffen werden.

Bioethica Forum 12.04

Einige Artikel zur Problematik der ärztlichen Beihilfe zum Suizid.

NZZ 20.11.04

Eine Untersuchung zu den volkswirtschaftlichen Kosten des Suizids und der Suizidversuche, die hier auf fast 2.5 Milliarden Franken geschätzt werden (Hauptkostenträger: Invalidität bei den nicht gelungenen Selbstmorden). Ein weiterer Artikel thematisiert die Frage nach der Rolle des Selbstbestimmungsrechts beim Suizid. Es wird die Ansicht vertreten, Suizidprävention solle nicht durch Entmündigung funktionieren.

NZZ 22.09.04

Bericht über ein Symposium zum Thema Suizidbeihilfe.

NZZ am Sonntag 20.08.04

Biographische Notizen zu Elisabeth Kübler-Ross. Sie soll als Begründerin der Wissenschaft vom Tod gelten. Forschungsfragen: Sterbeprozess, Nahtoderlebnisse, Rituale rundum das Sterben.

Weltwoche 34/04

Zur Problematik, Suizidbeihilfe auch bei psychisch Kranken durchführen zu wollen. Niemand will hier ein entsprechendes Gutachten ausstellen.

Pressetext 04.08.04

Eine Studie aus Grossbritannien gibt einen Hinweis darauf, dass gut ein Fünftel der Bevölkerung selbst einfachste medizinische Informationen nicht versteht – so viel zum informed consent.

NZZ 04.08.04

Caduffs kritische Gedanken zur Patientenverfügung: diese sind Teil einer Bürokratisierung des Todes, man will eine Standardisierung des Sterbeprozesses. Hinweis darauf, dass man bei gewissen Fragen in Patientenverfügungen vielleicht auch das Kästchen „ich weiss nicht“ brauchen müsste.

Die Zeit 23/04

Fallbeispiel, wo alles schief gegangen ist und ein Kind mit schwersten Geburtsschäden acht Jahre lang gelitten hat. Man überlege sich einmal genauer, welche Funktion solche Fallbeispiele in der medizinethischen Debatte haben.

Weltwoche 22/04

Holenstein zum Bundesartikel der straflosen Suizidbeihilfe: Der Artikel ist juristisch wackliger, als man meint.

Weltwoche 10/04

Böschs Plädoyer für mehr Freiheit bei der Sterbehilfe. Seine Beobachtung: immer mehr alte Menschen erhalten Psychopharmaka und können sich so spirituell nicht mehr auf den Tod vorbereiten – ein interessanter Aspekt.

Bioethica Forum 03.04

Zur Frage der Entscheidungsfindung am Lebensende: Doppelwirkungsprinzip und aktiv-passiv-Unterscheidung. Auch wenn Utilitaristen hier keinen Unterschied sehen, so besteht einfach einer in der Praxis und Wahrnehmung, und dieser ist relevant.

NZZ am Sonntag 22.02.04

Kanton Zürich prescht vor und will eigenes Suizidhilfe-Gesetz, weil der Kanton Zürich vom Sterbehilfe-Tourismus offenbar besonders betroffen ist. Dazu einige Zahlen.

NZZ 06.02.04

Leichte Trendwende bei der SAMW: Zwar immer noch keine aktive Sterbehilfe, aber kein „therapeutischer Übereifer“ mehr am Lebensende. Sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Den Originaltext habe ich auch.

NZZ 11.12.03

Frankreich debattiert den Fall Vincent Humbert – ein schönes Beispiel dafür, wie Einzelfälle politische Bewegungen initiieren können.

NZZ 02.10.03

Europarat debattiert über Sterbehilfe – angesichts der Machtlosigkeit des Gremiums eher ein symbolischer Akt.

NZZ 21.07.03

Einige Zahlen zur Suizidtourismus-Debatte in der Schweiz: Exit betreute zwischen 1990 bis 2000 4.8% aller Suizide. Die begleiteten Suizide nahmen um das Dreifache zu, doch insgesamt nahmen sie ab. Man kann also nicht behaupten, die Exit-Dienstleistungen würden einen Suizid-Boom insgesamt verursachen – angesichts des geringen Anteils wäre dies auch unwahrscheinlich.

NEK 03.07.03

Die NEK verabschiedet ihren ersten Tätigkeitsbericht.

NZZ 19.06.03

Eine europäische Studie behauptet: Bei jedem zweiten Todesfall in der Schweiz spiele die Sterbehilfe eine Rolle – europäische Spitze. Aber in der Regel ist das passive Sterbehilfe und da Sterben oft im ärztlichen Kontext stattfindet, könnte man das vielleicht schnell einmal so sehen. Ich könnte mir vorstellen, das diesbezügliche kulturelle Unterschiede hinsichtlich der ärztlichen Verfügungsmacht die man sich zuzuschreiben gewillt ist, die Zahlen recht stark beeinflussen könnten. Dazu gibt es auch einen Tagi-Artikel.

NZZ 17.04.03

Zur Frage der individuellen Deutung des Schmerzes. Man sollte solche Überlegungen aber in der Praxis nicht übertreiben – und den Patienten zuweilen ihr Morphium geben.

NZZ 31.03.03

Zur Geschichte von „Dialog Ethik“.

Weltwoche 41/02

Zum Praxis des Sterbens in den Spitälern: Das überlassen die Chefärzte gerne den Pflegern (aber Zahlen fehlen). Doch eine interessante Beobachtung: In den Jahresberichten der Kliniken findet sich die Zahl, wie viele dort sterben, in der Regel nicht.

NZZ 28.09.02

Wie Wehrmachtssoldaten in die Euthanasieprogramme der Nazis gerieten: Psychischer Zusammenbruch führte zur Verwahrung und letztlich zum Eliminieren von Versagern – ein offenbar noch kaum untersuchter Aspekt der Nazi-Verbrechen (Zahlen gibt es nicht), passt aber natürlich in deren Weltbild und erstaunt demnach nicht.

SRK Journal 09.02

Überblick über das Konzept der Ethik-Foren am Beispiel Zürich.

NZZ 22.06.02

Zum Begriff „in Würde sterben“. Man müsse aufpassen, denn dadurch werde Würde zu einem empirischen Begriff. Ich denke aber, so ganz unempirisch kann würde nicht sein, man verwendet ja auch Begrifflichkeiten wie „würdelos“ und stützt sich dabei auf Empirie.

NZZ 18.05.02

Belgien verabschiedet ein Euthanasie-Gesetz: aktive Sterbehilfe ist unter auflagen zugelassen worden – vorab Praktiken, die es bereits gegeben hat und nun legalisiert werden.

NZZ 10.05.02

Bericht über einen Kongress zum Thema Suizid, wo unter anderem gegen eine übereifrige Suizid-Prävention argumentiert wurde.

NZZ 30.04.02

Beispiel, wie ethische Schulung an einem Spital funktionieren kann. Es fehlen aber allgemeine Informationen (ein Problem des Artikels, diese wären schon vorhanden).

Schweizerische Ärztezeitung 30.01.02

Beispiel einer Richtlinie, die aufgrund sich wandelnder Gesetze zurückgezogen wurde: dir Richtlinien für die ärztlich assistierte Fortpflanzung. Die heiklen Punkte waren: Recht auf Anonymität des Samenspenders ist gefallen, Recht auf Aufbewahrung der Embryonen ist gefallen.

SAMW 09.01.02

Richtlinien über Ärzte, die mit Strafgefangenen arbeiten. Da gibt es einige schwierige Probleme: z.B. was macht man als Arzt mit Strafgefangenen im Hungerstreik? In Ländern mit Todesstrafe wird das dann noch schwieriger und umstrittener.

NZZ 04.01.02

Zur Sterbehilfe in Oregon: die Bush-Regierung macht dagegen mobil. Aber offenbar hatte das Gesetz den Effekt, dass die Palliativmedizin ausgebaut wurde. Eventuell braucht es solche Initiativen zwecks Bewusstmachung des Problems.

NZZ Folio 01.02

Reportage über den Spitalphilosophen in Affoltern am Albis. Man müsste sich fragen, ob dies auch eine Variante eines Ethiktransfers sein soll – ebenso wie bei den Spitalseelsorgern.

NZZ 04.12.01

Ein Jurist über das Problem, dass man den Selbstmord eigentlich nicht verbieten könne, man aber doch paternalistisch sein wolle. Seine Prognose: Die Schweiz werde keinen Systemwechsel machen, ihn aber unausgesprochen vollziehen.

NZZ 18.09.01

Gegen das Opportunitätsprinzip (etwas Verbotenes darf unter bestimmten Umständen nicht bestraft werden) in der Sterbehilfe. Hinweis auf die Problematik des Vertrauens, die dadurch tangiert werden kann – doch auch die Angst, etwas passiere hinter dem Rücken von jemanden kann das Vertrauen untergraben.

NZZ 15.09.01

Sterbehilfe aus jüdischer und islamischer Sicht (2 Artikel): aktive Sterbehilfe ist keine Option – doch wie sehen es die Muslims mit den Selbstmordattentätern? Es folgen weitere Bemerkungen zu Todesdefinitionen.

NZZ 13.08.01

Basler Studie behauptet, Exit begleite auch jene in den Tod, die psychische oder soziale Probleme haben. Aber das Erstaunen der Forscher, dass mehr Frauen als Männer Exit beanspruchen, ist seltsam, das kann man erklären: Männer töten sich in der Regel effizienter und brauchen Exit deshalb nicht (ist das korrekt?).

Bund 10.08.01

Vorschau auf die erste Tagung der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin. Vgl. dazu auch mit dem Tages-Anzeiger vom 30.08.01.

NZZ 04.08.01

Historisches zum Nazi-Euthanasiearzt Catel – ein Beispiel jener, die ihre Karrieren recht schnell wieder aufnehmen konnten.

Tages Anzeiger 04.07.01

Zur Wahl von Rehmann-Sutter zum Präsidenten der NEK. Siehe dazu auch OTS vom 03.07.01 .

NZZ 28.04.01

Kommentar zu einem Bundesgerichtsentscheid über Zwangsmedikation im Fall eines Schizophrenen. Im Bereich der Psychopharmaka dürften in der Tat die grössten Probleme auftauchen, zumal hier der Zwang beabsichtigt, eine so genannt urteilsunfähige Person wieder in den Zustand der Urteilsfähigkeit zu bringen.

NZZ 21.04.01

Zur Konstruktion des mutmasslichen Willens – aber niemand würde doch behaupten, dieser sei wirklich präzise fassbar.

NZZ 17.04.01

Zur Situation in den Niederlanden und ein update zur Situation in der Schweiz. Für ersteres ist das Buch von Zimmermann ergiebiger.

NZZ 12.04.01

Nun ist das niederländische Euthanasiegesetz definitiv verabschiedet worden. Man vermutet, es gebe nun einen Euthanasie-Tourismus nach den Niederlanden. Hat es den wirklich gegeben? Oder ist nicht vielmehr die Schweiz mit ihrem Modell „erfolgreicher“?

Pressetext 23.03.01

Ein interessantes Dilemma: Medikamentenstudien mit Placebos an Neugeborenen in Ländern, in denen die Standardtherapie aus Kostengründen kaum angewendet wird. Wie beurteilt man diese Relativität, zumal solche Versuche in Ländern, welche die Ressourcen hätten, unethisch wären? Die Forderung nach Ressourcenausgleich kann da auch eine bequeme Ausrede sein, da diese ungleichen Möglichkeiten ja in einen grossen, nicht so schnell änderbaren Kontext von Ungleichheit eingebunden sind.

Die Welt 24.02.01

Die medizinethischen Fragen, die sich als Folge der Überalterung stellen (vorab im Bereich Pflege).

NZZ 19.01.01

Stadtrat Zürich bekräftigt Entscheid, dass Exit und Co. in städtischen Alters- und Pflegeheimen aktiv sein dürfen.

Weltwoche 14.12.00

Ernst zur These, dass es den rationalen Bilanz-Suizid praktisch nicht gibt.

Der Spiegel 11.12.00

Reportage über den Sterbetourismus in der Schweiz.

Pressetext 04.12.00

Studie über das Selbstmordrisiko bei Depressiven: Geringer als vermutet. statt 15-20 Prozent nehmen sich nur 2-9 Prozent der Depressiven das Leben - wichtig für die Beurteilung der Sterbehilfe bei psychisch Kranken Menschen.

NZZ 02.12.00

Zur Neuregelung der Sterbehilfe in Zürcher Alters- und Pflegeheimen: Für die wenigen Fälle pro Jahr sollte man die Heime nicht für Sterbehelfer öffnen. Hinweis darauf, dass Alte und Kranke keinen stabilen Suizidwunsch hätten – doch irgendwie werden solche Statistiken diesem typischen Einzelfallproblem nicht gerecht.

NZZ 29.11.00

Erneut zur Neuregelung der Sterbehilfe in Zürcher Alters- und Pflegeheimen. Zwei Argumente: die älteren Menschen würden diese Regelung begrüssen und die Problematik falle in den Privatbereich. Letzteres müsste aber eine räumliche Entsprechung finden, bzw. wo beginnt in gemeinschaftlichen Wohnformen der Privatbereich?

NZZ 21.11.00

Gegenposition zu Ernst hinsichtlich Neuregelung der Sterbehilfe in Zürcher Alters- und Pflegeheimen: Primat der Autonomie – oder eher Hinweis darauf, dass man einen Wunsch nach Selbsttötung nicht per se als Argument für die Absprechung von Autonomie verwenden darf – das würde ich auch so sehen, ansonsten hätte der Begriff der Autonomie für diesen Bereich gar kein Anwendungsfeld.

NZZ 20.11.00

Die Niederlande haben ein Sterbehilfegesetz, d.h. gewisse Formen der Euthanasie werden nicht mehr strafrechtlich verfolgt (bzw. das Parlament hat dazu ja gesagt).

Pressetext 16.11.00

Eine US-Studie: Theoretisch sind die Leute für Sterbehilfe, doch sie selbst denken am Lebensende kaum daran und wollen lieber die restliche Zeit möglichst gut verbringen. Das ist ein starker Hinweis gegen slippery slopes in diesem Bereich. Wichtig ist aber: die Leute wollen wissen, wie lange es noch geht, damit sie die Restzeit planen können.

NZZ 11.11.00

Das Ehepaar Ernst nimmt Stellung gegen die Neuregelung der Sterbehilfe in Zürcher Alters- und Pflegeheimen: Vorab mit der Argumentation, dass Suizide ansteckend wirken. Gibt es dazu empirische Evidenz in Altersheimen?

NZZ 09.11.00

Kurze Präsentation des Humandokuments von Dialog Ethik. Dazu gibt es auch zwei „Thema im Fokus“.

NZZ 06.11.00

Baumann-Hölzle zur Neuregelung der Sterbehilfe in Zürcher Alters- und Pflegeheimen: Es fehlen die Rahmenbedingungen, damit autonome Entscheide hinsichtlich Sterbenwollen überhaupt getroffen werden können: Pflegende sind unter Druck, Palliativmedizin fehlt.

SAMW 27.10.00

Eine Stellungnahme der SAMW zur baldigen Einsetzung der NEK und dem Wunsch, dass diese mit der Zentralen Ethikkommission der Akademie kooperieren soll.

NZZ 27.10.00

In der Stadt Zürich ist die Sterbehilfe in Alters- und Pflegeheimen neu geregelt worden.

NZZ 09.09.00

Ausführliche Beschreibung des Methylenblau-Falles in St. Gallen. Interessante Bemerkungen zur Marginalität der Ethikkommission .

NZZ 06.07.00

Bundesrat stellt klar: Verbot der aktiven Sterbehilfe soll bleiben, passive und indirekt-aktive Sterbehilfe soll geregelt werden – aber nur, wenn das Parlament die Initiative ergreift (das sollte ja wohl so sein, schliesslich ist das Parlament die Legislative).

NZZ 01.07.00

Bericht über eine Klinik, wo Kinder mit Suizidabsichten behandelt werden.

NZZ 29.04.00

Zum veränderten Rollenverständnis Arzt-Patient aufgrund des grösseren Informationsangebotes für Patienten. Hier wird auch behauptet, es sei eine Mähr, dass Patienten immer alles und immer das teuerste wollten. Wurde das einmal quantitativ untersucht?

NZZ 03.03.00

Kirchen wollen eine „Kultur des Sterbens“ (und da braucht es natürlich auch den Pfarrer…). Klar ist: keine aktive Sterbehilfe, passive und indirekt aktive aber regeln.

NZZ 15.01.00

Zu den ökonomischen Aspekten der Sterbehilfe: Mehr als ein Hinweis, dass viele Kosten durch die Sterbenden verursacht werden, findet sich aber nicht (nicht mal eine Abschätzung). Sowie ein weiterer Artikel über die Begründungen berühmter Selbstmörder.

Weltwoche 29.07.99

Erneut Kritik an den Vorschlägen der Arbeitsgruppe, welche den wichtigen Fragen ausgewichen sei, die da sind: wie sind die Erfahrungen in den Niederlanden? Lässt sich das auf die Schweiz übertragen? Sie sehen ein Primat der Selbstbestimmung hinsichtlich der Einschätzung des eigenen würdevollen Lebens.

Weltwoche 01.07.99

Zur Theorie, Selbstmord könne „ansteckend“ sein, wie das ja bei Goethes „Werther“ eindrücklich gezeigt wurde.

NZZ 26.06.99

Kritische Betrachtung des Vorschlags der Arbeitsgruppe Sterbehilfe. Man nähert sich dem Opportunitätsprinzip nach niederländischem Modell.

Weltwoche 24.06.99

Gegen Monopole im Bereich Suizidbeihilfe. Bald darauf wurde dann ja Dignitas gegründet – oder?

Weltwoche 11.03.99

Suizidhilfe für psychisch Kranke muss ausserhalb des Aktionsbereichs von Exit liegen – so Holenstein. Aber: je mehr man psychische Krankheiten biologisiert, desto schwieriger wird es, dieses Argument zu halten.

NZZ 10.03.99

Zu den Erfahrungen des ärztlich begleiteten Selbstmords in Oregon: Hauptgrund für diese Option war bei den Betroffenen: sie wollen keinen Verlust der Kontrolle der Körperfunktionen und der Autonomie, und sie wollten den Sterbewunsch dahingehend zum Ausdruck bringen, dass sie den Zeitpunkt bestimmen dürfen. Ist Sterbehilfe die Option der Kontrollfreaks?

Arbeitsgruppe Sterbehilfe 03.99

Die Mehrheit will, dass der Richter in gewissen Fällen aktive Sterbehilfe (d.h. Tötung auf Verlangen) nicht verurteilen muss. Inwiefern würde das zu einem amerikanischen Rechtssystem führen, in dem Einzelfallbeurteilungen ein viel grösseres Gewicht haben? Habe dazu einen Weltwoche-Artikel geschrieben.

NZZ 20.02.99

Zur Rolle des Schmerzes: Heilen heisst eben auch: mit seinem Körper fertig werden. Nicht nur Pathozentrismus, auch die metaphysische Dimension des Schmerzes spielt für uns eine Rolle und muss in die Ethik eingepasst werden. Vielleicht ist „Leiden“ ein dafür geeigneter Begriff.

NZZ 07.02.99

Cécile Ernst über Fakten und Meinungen zum Suizid - vorab im Kontext der Sterbehilfe und Suizidbegleitung.

Weltwoche 26.11.98

Hinweis auf den Fall, wo Exit einer psychisch Kranken Freitodhilfe gegeben hat.

NZZ 31.10.98

Zur Geschichte der toten Körper in der Medizin – hier lassen sich durchaus Informationen über die ethische Praxis ableiten.

Schweizerische Ärztezeitung 79/98

Hinweis auf die Niederlanden: Der freie Zugang über Informationen zu tödlicher Selbstmedikation habe viele Todkranke davon abgebracht, dies zu tun.

 

 

Textversion für blinde und sehbehinderte Personen © 2018 goleon* websolutions gmbh