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Markt - Kernpunkte:

  • Generelles über Märkte, Wettbewerb und praktische Aspekte der Marktwirtschaft (nicht Ökonomie).

  • Finanzmärkte und Krisen auf Finanzmärkten.

  • Kritik am "Neoliberalismus" / Kapitalismus und Kritik an der Neoliberalismus-Kritik.

Zahl der Artikel im Archiv pro Jahr (98: 5)
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Eigene publizierte Artikel zum Thema:

Stand des Nachdenkens

FOLGT

 

NZZ 12.11.18

Zur Debatte, ob Krypto-Währungen reales Geld sind oder flüchtiges Gut (wichtig im Fall von Konkursen).

NZZ 14.09.18

Das dramatische Wochenende vor dem Lehmann-Kollaps wird hier nachgezeichnet.

NZZ 13.09.18

Ein Überblick über die vor 10 Jahren sich intensivierende Finanzkrise.

NZZ 06.09.18

Langsam und stetig gerät der Dollar als Weltwährung unter Druck.

NZZ 28.08.18

Wie KI-Algorithmen zu Kartellen führen können (wenn sie gleichzeitig optimieren und sich absprechen können, dürften sie das auch tun).

NZZ 26.07.18

Immer weniger Firmen sind an der Börse, viel mehr ist Private Equity. Das heisst, der demokratische Kapitalismus schwindet.

NZZ 12.06.18

Die Algo-Trader verzerren die Preisfindung und geben ein falsches Bild über die verfügbare Liquidität. Sie leben von Volatilität und unterstützen sie dadurch wohl auch.

NZZ 19.05.18

Warum die Vollgeld-Initiative untauglich ist, die Finanzmärkte zu bändigen.

NZZ 16.01.18

Jede zweite Online-Geldtransaktion findet in Kenia statt.

NZZ 01.12.17

Wenn man auf die Gewinne der US-Banken schaut, scheint die so genannte Überregulierung nicht geschadet zu haben.

NZZ 24.10.17

Hinweise für einen Marktzusammenbruch à la 1987.

NZZ 08.04.17

Wie Müllhalden zu einem Ort von "rohem Markt" werden - Selbstorganisation und Wiederverwertung.

NZZ 06.12.16

Der Dollar wird wieder stärker - und viele haben sich in Dollar verschuldet und haben nun ein Problem.

NZZ 01.12.16

Ein Grossexperiment in Indien: das meiste Bargeld verliert an Wert und wird ausgetauscht, es erfolgt teilweise eine Rückkehr zur Tauschwirtschaft.

NZZ 29.11.156

Neue Markt-Konzepte: man verkauft Beleuchtung statt Lampen, vermietet Teppiche etc: Kreislauf-Wirtschaft.

NZZ 28.11.16

So genanntes Crowd Investing adelt den Herdentrieb an den Börsen.

NZZ 11.10.16

Erfahrungen zeigen, dass die Behauptung, das algorithmische Trading würde die Liquidität an den Finanzmärkten erhöhen, nicht stimmt - das Gegenteil ist der Fall.

Swiss Academies 01/16

Interessante Übersicht über die Rolle der Schweiz im internationalen Rohstoffhandel.

NZZ 08.02.16

Warum Kupfer die vermutlich beste Wertanlage ist (man kann es eben auch brauchen).

NZZ 13.11.15

Beurteilung der enorm gewachsenen Regulierungsdichte im Finanzwesen - das entsprechende Reporting erreicht eine Komplexität, die das System erneut unverstehbar macht.

NZZ 28.09.15

Das too big to fail Problem der Banken ist weiterhin nicht gelöst.

NZZ 25.09.15

Ein Blick auf die so genannte Fintech - neue Technologien im Finanzmarkt.

NZZ 14.09.15

Zur wachsenden Instabilität der Finanzmärkte - und eine höchst eindrucksvolle Grafik des globalen Geldmengenwachstums seit ca. 2005.

NZZ 24.02.15

Rückblick auf die Abschaffung des "Rings" in der Zürcher Börse im Jahr 1996, eine der Massnahmen, welche das moralische Fundament der Finanzmärkte untergraben hat.

NZZ 16.02.15

Eine Erklärung zum Phänomen der Schuldendeflation.

NZZ 07.02.15

Beispiel eines erstaunlich rasch spielenden Marktes: Die versorgung mit seltenen Elementen, nachdem der Monopolist China die Ausfuhr stark reguliert hat.

NZZ 16.12.14

Vermögensverwalter sind weiterhin in Dark Pools vertreten, obgleich deren Kaufsignale ausgenutzt werden.

NZZ 31.10.14

Zum Problem der Fragmentierung der Finanzmarktaufsicht.

NZZ 30.10.14

Die Hocfrequenzhändler hinterlassen Spuren im Preisverlauf: die Ausfügrung eines Orders dauert Sekunden bis Minuten - in dieser Zeitspanne nimmt der Preis laufend zu - und danach wieder ab. Welcher Preis gilt da eigentlich (sollte nicht der Preis gelten, denn man sieht, wenn man sich für den Abschluss entscheidet?).

NZZ 17.09.14

Zur Regulierungsflut in der Vermögensverwaltung.

NZZ 17.05.14

Silber (und wohl auch bald Gold) verlieren das Preisfixing (also ein Referenzwert, der jeweils wöchentlich von den wichtigsten Händlern fixiert worden ist (nicht sicher, ob das nun gut sein soll).

NZZ 16.05.14

Hintergründe zu den "dark pools", die im Aktienhandel offenbart immer wichtiger werden.

NZZ 12.05.14

Warum das globale herumschieben von Geld (vorab für Migranten) deutlich zu teuer ist und was man dagegen tun kann.

NZZ 10..05.14

Argumente, warum der Hochfrequenzhandel gut sein soll. Wenig überzeugend, Liquidität wird überbewertet, dass die Transaktionen billiger werden, ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

NZZ Domizil 09.05.14

Wieder einmal ein Beispiel zu den negativen Folgen von Staatseingriffen in einen Markt: Die horrend teuren Mieten in Genf sind eine Folge davon (denn man baut keine Wohnungen mehr).

NZZ 24.04.14

zu den negativen Folgen der Digitalisierung des Wertpapierhandels.

NZZ 23.04.14

Wie die Federal Reserve das Investitionsklima über Jahrzehnte bestimmt hat.

NZZ 15.04.14

Medienunternehmen und auch Hedge-Fonds wollen Twitternachrichten auswerten und schneller den Ausbruch von Grossereignissen feststellen.

NZZ 22.02.14

Die Liberalisierung der Fernbusse in Deutschland ist Beispiel einer gelungenen Liberalisierung. deutlich tiefere Preise (dafür längere Reisezeiten als die Bahn, d.h. man hat die Wahl).

NZZ 19.02.14

Bei der Preisentwicklung des Erdöls im letzten Jahrzehnt (2003-2008) spielte die Spekulation praktisch keine Rolle. Der weitaus wichtigste Faktor war die gestiegene Nachfrage in den Schwellenländern.

NZZ 20.07.11

Zu den Nachteilen der neuen Finanzprodukte (Derivate): die gleichen Probleme wie vorher.

NZZ 06.07.11

Konzise Darstellung der Interessenkonflikte der Rating-Agenturen, die an sich überzogene Erwartungen erfüllen müssen.

NZZ 12.05.11

Auch die jüngsten Schwankungen auf dem Erdölmarkt sollen eine Auswirkung von Algo-Tradern sein.

NZZ 28.03.11

Gemäss der experimentellen Wirtschaftsforschung würden viele Anleger "falsch" (d.h. irrational" ihr Portfolio zusammenstelen. Doch warum soll man sein Portfolio (vollständig) rational zusammenstellen?

NZZ 10.02.11

Wie die Zentralbanken neue Eingriffsmöglichkeiten zur Wahrung der Finanzmarkt-Stabilität suchen.

NZZ 02.02.11

Die Art und Weise, wie man die Handelsbilanz berechnet, verzerrt vieles (weil man immer nur die Endmontage berücksichtigt - und das in einer Welt, in der immer mehr Komponenten von Gütern an unterschiedlichsten Orten gefertigt werden).

Nature 20.01.11

Ein kritischer Blick auf die Versuche, das Marktgeschehen mittels Modellen aus der Ökologie zu verstehen.

NZZ 14.01.11

Noch ist der Hype um Internetfirmen nicht vergleichbar mit der Dotcom-Blase vor 10 Jahren - Facebook ist eher eine Ausnahme.

NZZ 30.12.10

Zu den enormen Verlusten, welche die Stiftungen der grossen US-Universitäten in der finanzkrise eingefahren haben (und auch zu den enorm hohen Gewinnen, die sie vorher hatten).

NZZ 26.11.10

Hintergründe zur (enormen) Immobilienblase in irland - der Basis für den Crash.

NZZ am Sonntag 21.11.10

Gemäss einer Dissertation soll die Automatisierung des Börsenhandels nicht destabilisierend wirken (ich bezweifle das).

NZZ 08.11.10

Stock picking funktioniert offenbar immer weniger gut, weil die Korrelationen zwischen den Märkten zunehmen.

NZZ 03.11.10

Vergleich der Schweizer Immobilinekrise von 1990 mit jener in den USA von 2007 (bis laufend).

NZZ 02.10.10

Der so gennannte Flash-Crash vom 06.05.10 soll von einer grossen Verkaufsorder eines Futore-Händlers ausgelöst worden sein 8aber "ausgelöst" ist nicht "verursacht" - die Ursache liegt in der weitgehenden Automatisierung der Systeme: es handelt sich um ein Design-Problem).

NZZ 25.08.10

Warum das Leerverkaufsverbot nichts bringen soll.

NZZ 23.08.10

Warnung vor einer Blase auf dem Markt für Staatsanleihen.

NZZ 19.08.10

Offenbar will niemand auf Ratings verzichten, obwohl alle wissen, wie unzuverlässig sie sind (das dürfte Systemimmanent sein in einer Welt mit zunehmender Formalisierung von Verantwortung).

NZZ 16.08.10

Das so genannte "Hindenburg-Omen" an der Börse - offenbar eine Art Warnzeichen für drohende grosse Kursverluste.

NZZ 09.08.10

Wie man jahreszeitliche Muster in den Börsenkursen erforscht.

NZZ 29.07.10

Wie man den Meinungsbildungsprozess im Aktionariat eines Unternehmens verbessern kann.

NZZ 24.06.10

Einschätzung der Bedeutung neuer Konsumbedürfnisse in Indien für den globalen Markt.

NZZ 08.06.10

Eine Zeitserie mit "Superspikes" seit Mitte der 1980er an der Wallstreet (Zeiten sehr hohen Handelsaufkommens).

NZZ 08.06.10

Zur Geschichte der "guten" und "bösen" Finanzgeschäfte (z.B. wie der britische Staat seine Schulden los geworden ist, indem er diese einer privaten Company übergab und danach eine Spekulationsblase lostreten liesst).

NZZ 25.05.10

Eine interessante Kluft: die Staaten schiessen immer mehr auf die Finanzmärkte - und sind gleichzeitig immer mehr von diesen abhängig.

NZZ 20.05.10

Deutschland verbietet im Alleingang ungedeckte Leerverkäufe an den deutschen Finanzmärkten.

NZZ 17.05.10

Die Rating-Agenturen geraten (zu Recht) ins Visier der Regulierungen. Ein Problem könnte die staatliche Registrierung der Agenturen sein, die mit derart hohen Auflagen verbunden sind, dass es eben nur sehr wenige überhaupt gibt.

NZZ 08.05.10

Auch der Minuten-Crash vom 7. Mai dürfte entscheidend durch automatisierte Handelssysteme mitverursacht worden sein.

NZZ 04.05.10

Forscher der ETH Zürich behaupten, sie können Blasen an den Finanzmärkten prognostizieren. Das Beispiel erscheint aber unplausibel. Richtig ist aber der Ansatz, über Regime-Shifts zu denken.

NZZ 21.04.10

Zu den neusten Geschäftszahlen von Goldmann Sachs und den zunehmenden Druck auf die Geschäftspraktiken der Bank

NZZ 07.04.10

Stand der Dinge im Bereich Mikrokredit: Beispiele aus Guatemala und El Salvador.

NZZ 01.04.10

Hintergründe zu den Betrügereien bei Lehman Brothers kurz vor deren Zusammenbruch.

NZZ am Sonntag 21.03.10

Grafik mit einer Korrelation der Regulierungsdichte und der Bankenlöhne: je weniger Regeln, desto höher die Löhne.

NZZ 20.03.10

Neuordnung des Kakomarktes: Zwischenhänder werden offenbar vermehrt ausgeschaltet, die Schokoladeproduzenten werden sich direkt an die Produzenten (oft: Kooperativen). Hier das Beispiel Elfenbeinküste.

NZZ 16.03.10

Auflistung der positiven Aspekte von Spekulation (denn an sich hat Spekulation auch eine gewisse Ähnlichkeit mit investigativem Journalismus).

NZZ 16.03.10

Eine Erklärung für die hohen Löhne und Boni der Investmentbanker: der Markt funktioniert hier wie beim Sport: Supergagen für Superstars.

NZZ 11.03.10

Überblick über die Weltmarktpreise der wichtigsten Metalle (inkl. Allzeit-Hochs und -Tiefs).

NZZ 04.03.10

Das Schänfärben der Staatsbudget in den Euro-Ländern wird mehr und mehr durchschaut - die Staaten müssen mehr für das geborgte Geld zahlen.

NZZ 02.02.10

Übersicht über alle Dow-Jones Bärenmärkte seit 1896.

NZZ 01.02.10

Wie Goldmann-Sachs führend im so genannte Hochgeschwindigkeits-Trading wird: derzeit bereits 61% der US-Börsenaktivität. Wirklich unsinnig. Man sollte die Kurse aller Aktien verrauschen (1% noise auf weekly variance), um das zu verhindern.

NZZ am Sonntag 24.01.10

Zur Geschichte der Banker-Boni. Noch in den 80er Jahren waren Bankers eher eine Art Beamte mit entsprechendem Verdienst (und in dieser Kultur sollten sie auch bleiben).

NZZ 16.12.09

Wieder einmal eine sehr intelligente Analyse der Ursachen der Wirtschaftskrise und warum die jetzigen Massnahmen das System nicht stabilisieren.

Uni Nova 113/09

Kurze Zusammenfassung der Finanzkrise.

NZZ 12.11.09

Zu den so genannten "Dark-Pools": neue Handelsplätze, wo man ohne Zeitstress Investitionsentscheide fällen kann. Können natürlich Risiken verbergen - doch systemisch könnte das interessante (positive) Effekte haben.

NZZ 24.10.09

Warum Investment Banking wieder erfolgreich ist, aber dieser Erfolg nicht nachhaltig sein dürfte. Die Gewinne sollten wenigstens dafür genutzt werden, das Eigenkapital der Banken zu erhöhen.

NZZ 17.10.09

Warum es grundsätzlich schwierig ist, starke Ausschläge bei den Finanzmäkten zu verhindern und man sich darauf konzentrieren sollte, die Auswirkungen dieser Ausschläge auf die Realwirtschaft zu minimieren. Evt. durch eine verstärkte Abschöpfung der Renditen und deren Parkierung in einem Sicherungsfonds? Aber was würde dann mit diesem Geld passieren? Kann man eigentlich grosse Geldmengen dauerhaft der Finanzwirtschaft entziehen?

NZZ 12.09.09

Ein Versuch, den Zusammenbruch von Lehman Brothers vor einem Jahr nachzuzeichnen und zu verstehen.

NZZ 04.09.09

Die Rating-Agenturen wollten ihre falschen Bewertungen tatsächlich aus Akt der "freien Meinungsäusserung" geschützt sehen - ein Gericht hat das glücklicherweise gestoppt.

NZZ 28.08.09

Erneut ein Bericht über eine Konferenz, die sich mit den Ursachen der Finanzkrische beschäftigt. Interessant die Beobachtung, dass der Bargeldbedarf in Europa im Herbst 08 innert kurzer Zeit um 15% zugenommen habe (nur die Tatsache, dass es genügend gut gefüllte Bankomaten gegeben habe, verdeckte dieses erste Anzeichen einer Panik).

NZZ 31.07.09

Warum es falsch ist, die Spekulation im Erdölmarkt zu bekämpfen: je mehr Spekulation, desto mehr liquidität und gleichzeitig desto weniger faktische Möglichkeiten, den Markt mittels Spekulation zu beeinflussen.

NZZ 18.07.09

Eine Klassifikation der Art und Weise, wie Unternehmen auf Krisenzeiten reagieren.

Lettre International 16.07.09

Hochinteressanter Artikel über Geldscheine als Ware in diversen Drittweltstaaten: dreckige Geldscheine werden billiger verkauft. Geldscheine werden dreckig, weil man Geld eben nicht nur als Zahlungsmittel verwendet, sondern auch als Schmuck, Konfetti etc.

NZZ 13.07.09

Auf den Kapitalmarkt kommt eine gewaltige Refinanzierungswelle zu, da die Staaten ihre Konjunkturprogramme finanzieren müssen. Staatspapiere im Umfang von etwa 5.3 Billionen Dollar müssen ihre Käufer finden.

NZZ 24.06.09

Ackermanns Vorstellungen zur neuen Architektur der Finanzmärkte - die verwendeten Worte stimmen, die Mechanik dahinter ist unklar (z.B. Idee der Robustheit). Und wie ist eigentlich das Wort "prinzipienbasiert" in die Diskussion gesickert?

NZZ 18.06.09

Man solle die Generierung von Unternehmensdaten (Rechnungs- und Bilanzdaten) weiter beschleunigen, um künftigen Krisen abzuwenden. Doch genau das ist falsch, denke ich. Die Effizienz sollte reduziert werden.

NZZ 18.06.09

Zum Problem der zwei Zeitskalen des Investierens: Man solle auch beim kurzfristigen Investieren die Risiken runterbringen (doch das scheint mir gegen die Natur der Sache gerichtet zu sein).

NZZ 05.06.09

Eine kurze Übersicht darüber, was der US-Staat derzeit so alles an Unternehmen (teil-)besitzt.

NZZ 02.06.09

Eine Liste mit den grössten US-Insolvenzen (Lehman Brothers ist immer noch deutlich führend).

NZZ 28.05.09

Beispiel der negativen Auswirkungen von Staatinterventionen: die grossen Überkapazitäten im Autobau (bis zu 30%) werden aufrechterhalten.

NZZ 23.05.09

Bei weitem nicht alle "Nachhaltigkeits-Fonds" halten ihre Versprechen - doch das Thema boomt.

NZZ 22.05.09

Die Debatte um die Frage, inwieweit die fair value Regeln beim Aufstellen von Bilanzen die Wirtschaftskrise beschleunigt habe. Vielleicht braucht es ein notwendiges Mass an Intransparenz?

NZZ 16.05.09

Eine Beurteilung der Frage, wie mit einem Staatsbankrott innerhalb der Euro-Zone umgegangen werden müsste: Das Land müsste wieder eine eigene Währung erhalten.

NZZ 30.04.09

Eine Auflistung der Probleme von Regulierungen. Grundproblem ist die Compliance und der Kontrollaufwand.

NZZ 21.04.09

Eine Einschätzung der derzeitigen Markt- und kapitalismuskritik: mehr eine Beschreibung als Argumente.

NZZ 09.04.09

Hier einmal die Ansichten der Ortho-Liberalen zur Wirtschaftskrise. Richtige Warnung vor einer von der Wirklichkeit entkoppelten Regulierung & Risikobewertung (das ist ein sehr umfassendes Grundproblem, das über der Dichotomie Staat-Markt steht).

NZZ 02.04.09

Die chinesischen Banken verdienen ihr Geld vorab mit traditionellem Bankgeschäft (Zinsgeschäft) und sind von der Krise weit weniger betroffen.

NZZ 20.03.09

Wie man die Bilanzen der Banken auch ohne Staatshilfe bereinigen kann: Umwandlung von Schulden in Eigenkapital (bzw. Anleihen in Aktien verwandeln).

NZZ 03.03.09

Eine Auflistung der aktuellen Probleme der Grossbanken inklusive Zahlen zum Umfang der Stützungsmassnahmen in einzelnen Ländern.

NZZ 27.02.09

Wie mit (guten alten) Pfandbriefen der Interbankenmark in der Schweiz wieder angekurbelt werden könnte.

NZZ 28.01.09

Zu den grossen Löchern, welche 2008 in praktisch alle Fonds geschlagen hat. "Absolute Return" hat ausgedient, mal sehen, wie lange sich die Branche davon erschüttern lässt.

NZZ 27.01.09

St. Galler Forscher erklären die Finanzkrise rund um den begriff Vertrauen. Aufgrund der Ausführungen im Artikel bezweifle ich, dass sie das Bild richtig zeichnen.

NZZ 22.01.09

Ein interessantes Phänomen: so was wie peer-to-peer-Banking, also Websites, wo sich Kreditgeber und -nehmer direkt treffen (in Polen: Kokos). Auch dafür braucht es keine Banken mehr.

NZZ 08.01.09

Rangliste mit den grössten Unternehmen der Welt, gemessen an der Börsenkapitalisierung.

NZZ Format 01/09

Eiine der bislang besten Zusammenfassungen zur Finanzkrise, die ich kenne (zwei Berichte davon sind transkribierte Radiosendungen von NPR - was zeigt, dass es auch gutes Radio geben kann).

NZZ 29.11.08

Warum so genannte "aktivistische Investoren" für Firmen gut sein sollen (sie würden notwendige Reformen auslösen, wobei man sich aber betr. "notwendig" streiten kann).

NZZ 27.11.08

Spekulative Blasen sind als eine Form von Kettenbrief zu verstehen, die aber immer komplexer (besser versteckt?) werden.

NZZ 27.11.08

Spekulative Blasen sind als eine Form von Kettenbrief zu verstehen, die aber immer komplexer (besser versteckt?) werden.

NZZ 26.11.08

Abschätzung, wie sich die Finanzkrise auf die Schwellenländer auswirken wird.

Pressetext 19.11.08

Gemäss der Bank of Amerika ist der Zusammenbruch des Kreditkartenwesens (angelaufene Schulden in den USA bei einer Billion Dollar) der nächste Schritt in der Finanzkrise.

NZZ 12.11.08

Als Antwort auf die Finanzkrise: kein globaler Regulator, sondern viele lokale Regulatoren in Form eines Chief Risk Officers.

NZZ 11.11.08

Plädoyer für eine symmetrische Partizipation des Managements einer Firma am Erfolg und Misserfolg.

NZZ 07.11.08

Zeitreihe mit den Zinssenkungen der grossen Notenbanken seit 2003.

NZZ 29.10.08

Was Finance als Wissenschaft aus der aktuellen Finanzkrise lernen soll (interessant ist unter anderem: Halbwissen der Akteure ist schlimmer als Nichtwissen).

NZZ 27.10.08

Stand der Dinge betr. US-Staatshilfe an US-Banken: derzeit 10% des US-Bruttosozialproduktes.

NZZ 25.10.08

Zahlen zur Ausbreitung der Kreditkrise auf den Industriebereich.

NZZ 21.10.08

Zur Rolle von Gerüchten auf den Finanzmärkten (es ist durchaus rational, solche ernst zu nehmen, wenn man weiss, dass darauf reagiert wird).

Pressetext 20.10.08

Die nächste Welle der Kreditkrise besteht aus den Kreditkartenrechnungen, welche die Amerikaner (und andere) nicht mehr bezahlen können.

NZZ am Sonntag 12.10.08

Ein Blick auf die Geldmenge, die an Kreditderivate gebunden sind: Verfünffachung in fünf Jahren.

NZZ 10.10.08

Warum Leerverkäufe Sündenböcke sein sollen. sie würden aber die Volatilität am Markt vermindern, weil man damit besser in der Lage sei, Überbewertungen abzufedern (aber Überbewertungen sind evt. volkswirtschaftlich das geringere Problem als Unterbewertungen, oder?)

NZZ 03.10.08

Zu den Kosten des Verbots von Leerverkäufen.

NZZ 30.09.08

Zu den Märkten für Kreidtderivaten - ein Teil des Problems (vorab das grosse Volumen der Credit Default Swaps).

NZZ 25.09.08

Kommentar zur Bankenkrise: Die de-fakto-Staatsgarantie für Grossbanken ist das Problem, weil dadurch ungedeckte Risiken eingegangen werden. Man sollte ähnlich regulieren, wie das in der Versicherungsbranche funktioniert (hat im Vergleich zu den banken weit weniger Opfer zu beklagen).

NZZ 26.08.08

Diverse Artikel zu Finanzmarkt-Produkten: Text zur Funktionsweise von Optionen, mehrfach der Hinweis, dass Strukturierte Produkte in ihrer Dynamik schwer verständlich sind, einige Erkenntnisse der Behavioral Finance und Hinweise zur zunehmenden Bedeutung strukturierter Produkte in asiatischen Märkten.

NZZ 08.08.08

Wie man mittels Quantenmechanik die Beta-Rendite von Hedge-Funds verstehen (?) könne.

NZZ 17.07.08

Die Finanzmarktkrise und die damit verbundene Inflation könnte China und Indien stark treffen. Gegenstrategie: das innerasiatische Handelsnetz stärken.

NZZ 16.07.08

Zwei Ansichten zur Frage, wie viel Regulierung die Finanzmärkte brauchen.

NZZ 25.06.08

Aegerter zur Frage, wie man investieren soll: Ein Thema pro Jahrzent identifizieren und dann daran festhalten.

NZZ 20.06.08

Übersicht über die Eigenkapitalbasis der Schweizer Banken seit 1995 (massiver Rückgang bei den Grossbanken, derzeit unter 3%)

NZZ 12.06.08

Zu den neuen Regelwerken für die Ratingagenturen (falscher Ansatz: lieber mehr Agenturen, Pflicht zur Bewertung eliminieren, Transparenz der banken gegenüber Kunden über Tatsache, ob sie selbst bewertet haben oder Agenturen).

NZZ 11.06.08

Wie es zu den Mistrades der UBS-Aktien gekommen ist: Deadline mit fixem Verkaufsdatum (so was geht doch systembedingt schief).

NZZ 09.06.08

Kernbegriffe der Rohwarenmärkte - u.a., wo diese gehandelt werden.

NZZ 30.05.08

Kritik der Finanzaufsichtsbehörden an die Investment-Banker hinsichtlich ihres Umgangs mit strukturierten Produkten (bzw. der Tatsache dass sie diese Produkte nicht verstanden haben).

NZZ 19.05.08

Zu den Strategien, welche Notenbanken gegen Blasen führen könnten.

Weltwoche 20/08

Portrait von George Soros und seiner (pessimistischen) Einschätzung der Finankrise.

NZZ 13.05.08

Auch jetzt noch ist der Interbanken-Markt kaum wieder in Fahrt gekommen.

NZZ 10.05.08

Die Synchronisierung des Verhaltens der Banken während der krise sei die Folge falscher Regulierungen.

NZZ 02.05.08

Neue Schätzung zum Abschreibungsbedarf der Subprime-Krise: 170 Mrd (Bank von England).

Weltwoche 16/08

Finanzblasen platzen immer auf die selbe Art und jetzt sei das auch so.

NZZ 16.04.08

OECD will Reform der Finanzmärkte. Problem: Wie bewertet man Verluste für Produkte, für die es keinen Markt mehr gibt (das braucht eine Festlegung von Aussen).

NZZ 09.04.08

Der IMF bringt seine Sicht hinsichtlich der zu erwartenden Abschreibungen (bis gegen eine Billion Dollar)

NZZ am Sonntag 06.04.08

Da die Informatiksysteme für das Risikomanagement immer ähnlicher werden, steigt die Gefahr von Krisen (quasi ein Synchronisationseffekt).

NZZ 02.04.08

Hier wird kritisiert, dass Dinanzinstitute aktiva zum Marktwert in ihren Büchern führen müssen (das wird ein problem bei hoher Volatilität - auch eine Frage der Zeitskala, Delays).

NZZ 01.04.08

Villiger wehrt sich gegen neue Regulierungen aus Folge der Finanzkrise (er hat nur teilweise Recht).

NZZ 27.03.08

Hedge Funds geraten immer stärker unter Druck (aufgrund des hohen Fremdkapitaleinsatzes wirkt sich Volatilität stärker aus).

NZZ am Sonntag 23.03.08

Warum die jetzige Krise ein ganz normaler Crash sein soll (was ich nicht glaube).

NZZ 22.03.08

Ökonomische Einschätzungen der Kreditkrise: unangemessene Strukturen und unvollständige Information. Vorab der Beitrag von Janssen trifft die Sache ganz gut.

NZZ 22.03.08

Kommentar zur Subprime-Krise und zur Rolle der Fed.

NZZ 26.02.08

Staatsfonds sind nicht so wirkmächtig, wie man immer meint (vorab im Konfliktfall, da spielt ein aktienrechtlicher Anspruch keine sehr grosse Rolle mehr).

NZZ 14.02.08

Übersicht über die Kursverluste an den Börsen nach grossen Crashs.

NZZ 09.02.08

Die Glaubwürdigkeit der Rating-Agenturen gerät zunehmend unter Druck.

NZZ 30.01.08

Hinweis darauf, dass die individuellen Unterschiede der Emerging Markets gross sind. Ein zweiter Artikel behauptet, dass Computermodelle in Zeiten hoher Volatilität gut abschneiden würden.

Pressetext 26.01.08

"Crowd intelligence" als Mittel um Aktienkurse vorauszusagen.

NZZ 03.01.08

So genannte quantitative Modelle (automatisierte Aktienbewertung) seien besser als ihr Ruf. Interessanter Hinweis: "emotionale Faktoren spielen keine Rolle" (aber bei den Märtkten eben schon). Ein weiterer Artikel versucht eine informationsökonomische Erklärung der Börsenturbulenzen.

NZZ 22.12.07

Ackermann will eine engere Kooperation zwischen Banken, Aufsichtsbehörden, Zentralbanken und Regierungen. Zudem einige Ansatzpunkte für Lehren: Transparenz (ist nicht wirklich wichtig, wichtig ist klare Partitionierung der Märkte). Aber der Hinweis auf die Probleme der Verbriefungen ist korrekt.

NZZ 21.12.07

Wie sich die amerikanischen Börsen (vor in Chicago) auf den Handel mit Rohwaren und Umweltzertifikaten einrichten.

NZZ 30.11.07

Wie die Staatsfonds die Kapitalmärkte beeinflussen.

NZZ 13.10.07

Aus aktuellem Anlass ein Rückblick auf den Börsencrash von 1987 (u.a. verursacht durch die Kapazitätslimiten der damaligen Handelssysteme).

NZZ 27.09.07

Nun gibt es auch so genannte "soziale Fonds" (investiert u.a. in KMU von Entwicklungsländern).

WoZ 06.09.07

Kritisches zur Frage, wie stark die Finanzmärkte von der Realwirtschaft abgekoppelt sind.

NZZ 28.08.07

Vor- und Nachteile von Investitionen in Hedge-Funds-Indizes (und auch wie das in etwa geht). Ein zweiter Artikel listet auf, wie Menschen ihr Wissen betreffend unterschiedlichen Finanzprodukten einschätzen: Derivate und strukturierte Produkte schneiden da sehr schlecht ab.

NZZ 18.08.07

Kommentar zur Kreditkrise mit integriertem Lob der Verbriefung von Risiken (und da wäre ich weit skeptischer).

NZZ 17.08.07

Aufgrund der strengen Regulierungen bei US-amerikanischen Aktienmärkten würden die europäischen Märkte profitieren.

NZZ am Sonntag 12.08.07

Die Kreditkrise kommt so richtig in Fahrt.

NZZ 31.07.07

Zeitreihe des Schweizer Aktienmarkts seit 1925. Zudem Bemerkungen zum Herdenverhalten der Anleger.

NZZ am Sonntag 22.07.07

Ein Modell aus der Erdbebenforschung angewandt auf den Nasdaq sieht Anzeichen eines Crashs.

NZZ 02.07.07

Eine Übersicht der groben Fehler, die man in der Geldanlage als Privatanleger machen kann.

NZZ 15.06.07

Schaut man genauer hin, erweisen sich die Rendite-Versprechungen von Hedge-Fonds meist als überhöht - zudem sind nur wenige gut im Alpha.

NZZ 22.05.07

Eine Beurteilung der Tätigkeit von Hedge-Fonds vom Standpunkt der Nationalbanken: das Risiko sei geringer als man annehme.

NZZ 12.05.07

Wie das Internet die Generalversammlung von Aktionären ersetzen könnte (Trend aus den USA).

NZZ 23.03.07

Die so genannte prinzipienbasierte REgulierung der britischen Finanzmärkte im Gegensatz zu den weit detaillierteren Regimes der USA.

NZZ 10.03.07

Wie man auch in hoch volatilen Finanzmärkten Geld verdienen kann. Dazu eine Grafik mit der Volatilität in US-Aktienmärkten seit 1930.

NZZ am Sonntag 04.03.07

Eine Übersicht über die so genannten strukturierten Produkte. Siehe dazu auch die NZZ vom 05.03.07.

Weltwoche 03.07

Grafik mit der Börsenentwicklung seit 1926.

Pressetext 22.02.07

Wie mit Spam-Mails über Aktientipps die Kurse einzelner Firmen kurzfristig beeinflusst werden können, so dass die Spammer profitieren.

NZZ 10.02.07

Zur starken Expansion der Geldmenge und der daraus erwachsenden Gefahr zu grosser Liquidität.

NZZ 25.01.07

Bericht über so genannte Hedge-Funds-Imitate, die aus den Statistiken der Fonds "Klone" machen.

NZZ 24.01.07

Wie Optionsstrategien für die Übernahme von Konzernen eingesetzt werden können - offenbar weil diesbezüglich in der Schweiz Regelungsbedarf herrscht (diesbezüglich sollte man evt. alle strukturierten Produkte einmal prüfen).

NZZ 16.01.07

Wie veränderte Buchhaltungsregeln zu Fehlschlüssen über die Profitabilität eines Unternehmens führen. Man solle auf den Cashflow achten.

NZZ 03.01.07

Je nach Bewertungsmassstab war die Aktienhausse um das Jahr 2000, die vorab durch Technologiewerte verursacht wurde, keine Überbewertung.

NZZ 18.12.06

Ein Aspekt von Irrationalität der Finanzmärkte: „schöne“ Namen von Unternehmen beeinflussen den Aktienkurs - wenn auch nicht langfristig.

NZZ 11.11.06

Leitartikel zu den Private Equity Firmen, welche einen immer grösseren Einfluss auf die Finanzmärkte haben und zuweilen in alte Fehler zurückgleiten (zu grosse Fonds erzeugen zu grossen Rentabilitätsdruck zum Schaden der übernommenen Firmen).

NZZ am Sonntag 29.10.06

Übersicht über die derzeit grössten Hedge-Fonds.

NZZ 28.10.06

Wie funktioniert wirtschaftliche Entwicklung? Hier wird ein zwei-Phasen-Modell vorgestellt: zunächst viel staatliche Interventionen (Aufbau einer Marktkultur), dann aber Liberalisieren.

NZZ 19.09.06

Eine ganze Beilage zu Derivaten. Was mich interessiert: Was gibt es für Produkte, wie kontrolliert man das Risiko, wie investiert man in Rohwaren, wie entstehen die preise für diese Produkte?

NZZ 18.08.06

Zu den Investitionsmöglichkeiten in Hedge-Funds: Die meisten Fonds profitieren vom Beta und nicht vom Alpha – also schlagen den Markt nicht (was ja schon rein statistisch so sein muss).

NZZ 04.07.06

Ab November 2007 gilt EU-weit eine neue Finanzmarktrichtlinie, welche die regulatorischen Anforderungen an neue Finanzinstrumente ausweitet. Noch ist offenbar unklar, was dies für das Funktionieren der Finanzmärkte bedeutet.

NZZ 30.06.06

Zum Einsatz von Entscheidungsbäumen bei der Bewertung von Aktien in Finanzmärkten.

NZZ 22.06.06

Wie die so genannte technische Analyse für Bewertungsfragen in Finanzmärkten eingesetzt werden kann.

Weltwoche 17/06

Ein kurzer Ratgeber über investieren: Die Binsenwahrheit: Nur wenige Fondsmanager schlagen den Markt, denn der Markt ist ja die Durchschnittsaktivität aller solcher Manager.

NZZ 24.01.06

Ein weiteres Beispiel, wie sich Finanzmärkte für die Risikoverteilung eignen: Hedge-Funds für Wetter und CO2-Immissions-Zertifikate. Zudem können Hedge-Funds auch Informationen über den Zustand von Firmen generieren und propagieren. Das ganze drum und dran um feindliche Übernahmen muss man nicht nur aus der Profit-Perspektive untersuchen, sondern auch als Konfliktfeld unterschiedlicher Ansichten über die künftigen Möglichkeiten von Unternehmen.

NZZ 30.12.05

Falls du mal ein Beispiel darüber brauchst, wie marktfremde Regulierungen (Mietpreisbindung) haarsträubende soziale Konsequenzen haben, die selbst einem Sozialisten zu denken geben sollten: schau auf den tschechischen Wohungsmarkt. Das einzige Netzwerk, das sich hier entwickelt, ist das Netzwerk der Profiteure – und wehe, du gehörst nicht dazu. Vielleicht liesse sich aus der Stabilität von parasitären Beziehungssystemen ein Indikator für den Grad einer marktwirtschaftlichen Organisation ableiten: Je stabiler, desto weniger Markt.

NZZ 20.09.05

Warum Eigentum ein derart zentraler Wert ist, damit so etwas wie eine Zivilisation überhaupt entstehen kann, wird hier von Hoppe schön aufgezeigt. „Habeas corpus“ war nicht umsonst ein ganz zentraler Grundsatz – und aus habeas corpus folgt dann auch ein Eigentumsrecht an den Artefakten, die mit diesem Körper gemacht werden. Gemeineigentum hingegen war eine konstante Quelle von Konflikten. Doch überlege als Folge: War die Etablierung von Gemeineigentum auch eine wichtige Triebfeder für den Aufbau von Rechtssystemen?

NZZ 08.05.04

Hier die Rezepte zur Umgestaltung Deutschlands. Das Interessante: selten war man sich derart einig und doch passiert kaum etwas. Das ist ein Hinweis darauf, wie gering der Einfluss der („neoliberalen“) Ökonomen ist und ein weiterer Beweis dafür, wie die Schauermärchen hinsichtlich Neoliberalismus kaum eine Grundlage haben.

NZZ 25.03.04

Warum funktioniert der Markt in Lateinamerika nicht: Der Artikel zeigt schön, welche kulturellen Voraussetzungen dafür nicht erreicht sind: Stabile Eliten die Verachten, Opfermythos auf der anderen Seite, Personen statt Institutionen, Beschwörung und Gaukelei prägt die Politik.

NZZ 23.03.03

Hier wird behauptet, es gebe eine demographische Bombe für die Aktienmärkte, weil sich die Babyboomer kontinuierlich aus den Finanzmärkten zurückziehen würden. Doch ist das nicht zu kurzfristig gedacht? Erstens kommt es ja nicht nur auf die Zahl der der Akteure, sondern auch auf deren Investitionspotential an (die Erben haben vielleicht ja mehr), zweitens könnten ja bald einmal die Inder und Chinesen auftauchen. Immerhin sollte man durchaus auch einen Gedanken auf den Effekt der Demographie auf die Finanzmärkte verschwenden.

NZZ 28.12.02

Erhellendes zu den Begriffen Rezession und Innovation: Die Keynesianer haben ein Problem mit der Zeitskala bzw. sie sehen den zyklischen Charakter von Rezessionen nicht, sondern sehen jede Rezession als neuen Anlass, mehr einzugreifen (und wenn der Zyklus dann umschlägt, schlagen sie sich auf die Schultern und glauben, das hätten sie vollbracht). Es gibt eine Reihe guter Gründe, an den zyklischen Charakter von Ökonomien zu glauben (Stoop et al haben dazu ja sogar geschrieben). Aber Rezessionen sind auch der Anlass für Innovationen. Man stelle sich eine Welt ohne Krisen vor, diese würde erstarren an ihrer eigenen Selbstzufriedenheit – ein schrecklicher Ort.

NZZ 12.11.02

Der Rezessionsbegriff hängt von der Wahl des Zykluskonzeptes ab – und wohl auch noch von viel anderem, vorab was man misst.

NZZ 12.10.02

Anatomie des argentinischen Absturzes. Man bedenke, Argentinien war einst eines der reichsten Länder der Welt. Man bedenke weiterhin, wie die („bösen“) finanzmarktwirtschaftlichen Informationssammler – also Fonds, Agenturen etc. – lange vor dem Zusammenbruch Krisenindikatoren gaben, die von der Politik aber nicht berücksichtigt wurden. Doch die Argentinier werden wieder auf die Beine kommen – das argentinische Auslandsvermögen beispielsweise ist höher als die Schulden. Man sollte da also mit Schuldenerlass nicht so voreilig sein.

NZZ Folio 09.02

Ein starkes Argument dafür, dass Regeln notwendig zum Begriff des Marktes gehören: denn der Eigennutz verführt immer wieder dazu, dass Kartelle, Monopole etc. entstehen. Markt ist die Fähigkeit, eine Konfliktkultur zu schaffen, in der Eigennutz nur innerhalb des Regelsystems des Marktes eingesetzt werden darf – aber nicht zur Umgehung der Regeln führen sollte. Moral sollte bei der Setzung der Regeln zur Anwendung kommen, nicht aber hinsichtlich des Agierens innerhalb des Regelsystems, so lange man regelkonform agiert. Das sind zwei wichtige Unterscheidungen.

NZZ 27.04.02

Mehrere Hinweise auf die nun gut untersuchte Tatsache, dass es in erster Linie die schlecht entwickelten Finanzmärkte in den Schwellenländern Lateinamerikas und Südostasiens waren, welche die dortigen Finanzkrisen ausgelöst haben. Doch was genau heisst „unterentwickelt“. Das Problem ist, es muss auch in Krisenzeiten Geld vorhanden sein. Entwickelte Finanzmärkte haben Versicherungslösungen, die dafür sorgen, dass auch in solchen Situationen Geld da ist. Entwickelt heisst aber auch, dass eine gewisse Aufsicht für Sauberkeit und Transparenz bei den Transaktionen sorgt, da hat es also durchaus eine Rolle für den Staat.

NZZ 20.04.02

Wetterderivat verdeutlichen erneut, dass Finanzmärkte auch eine Form von Versicherung darstellen und gewissermassen immer neue Polster schaffen, wo Geld hinein- und umherfliessen kann. Genau dieses Fliessen macht den Versicherungscharakter aus und genau deshalb ist es unsinnig, diese Transaktionen zu besteuern. Steuern sollten erst dann zum Zug kommen, wenn das Geld tatsächlich gebraucht und damit gewissermassen Materialisiert wird. Das ständige Gerede über die bösen Finanzmärkte ist vielleicht nichts anderes als eine Form von Zahlenmystik: man hört über das Ausmass der Finanzströme, vergleicht mit dem eigenen Portemonnaie und fühlt sich ungerecht behandelt.

NZZ 14.03.02

Wie die Börsen-Baisse zu sinkenden Kapitalströmen in die dritte Welt geführt hat. Ausnahme: Direktinvestitionen. Soviel zur Idee der Globalisierungsgegner, die Direktinvestitionen zu besteuern, denn damit verlieren die Drittweltstaaten noch mehr Investitionskapital.

NZZ 21.12.01

Bemerkungen zu Argentinien: Der Zusammenbruch der Wirtschaft hat auch einen Mentalitätsaspekt: Dem Staat ist man nichts schuldig, der Staat ist einem selbst etwas schuldig, man melkt oder betrügt ihn. Das tönt sehr italienisch.

NZZ 24.11.01

Eine interessante Frage, welche Informationen aggregieren Finanzmärkte? Die klassische Theorie behauptet: alle verfügbaren und der Autor sagt, dies sei nicht so und bringt sein Konzept der evolutionären Finanzmarktstrategie. Aber was heisst „verfügbar“? Sind in diesem Begriff die Kosten der Informationsgewinnung enthalten? Irgendeinmal hört ja jeder Investor auf, sich über das Objekt seiner Investition zu informieren, auch wenn mehr verfügbar ist.

NZZ 13.10.01

Bemerkung zum Wirtschaftsnobelpreis an Akerlof, Spence und Stiglitz, welche die Informations-Ökonomie geprägt haben. In der Tat ist Information ein zentraler Begriff der Ökonomie, vor allem, wenn sie asymmetrisch verteilt ist (ist sie das nicht fast immer?). Ist Vertrauen eigentlich so was wie der Nichtwissens-Puffer? Ich denke, zum Informationsbegriff der Ökonomie gäbe es noch viel zu schreiben, kenne aber die Literatur nicht.

NZZ 20.09.01

Ein Blick auf die Tobin-Steuer.

NZZ 13.09.01

Interessante Bemerkung zu den institutionellen Anlegern, welche die Finanzmärkte immer mehr dominieren. Obwohl man es erwarten könnte, steigt dadurch die Kontrolle der Unternehmen nicht oder aber die Kontrolle hat negative Effekte (kurzfristiges Handeln des Managements, denn man muss den Klumpeninvestor zufrieden stellen). Daraus liesse sich ein Argument über die Schwierigkeit von Kontrolle basteln.

NZZ 10.08.01

Hier wird behauptet, dass die „unsichtbare Hand“ nur im anonymen Grossmarkt agiert, nicht aber im lokalen Kleinmarkt. Doch das ist natürlich davon abhängig, wie man diese Hand identifiziert. Warum könnte nicht Vertrauen ein derart emergentes Phänomen à la unsichtbare Hand sein?

Weltwoche 09.08.01

Kappeler erklärt, warum Spekulation gut ist (und das zur Zeit der Börsen-Baisse – das ist antizyklisches Denken!). Der Kerngedanke: auch wenn bei der Baisse viel Geld vernichtet wurde, die vorher damit geschaffenen Materialisierungen (Bauwerke, Firmen) bleiben mindestens zum Teil vorhanden. Weiter können moderne Finanzmärkte auch aus den Schwankungen Geld machen – und das ist gut, denn das kann wieder billiges Geld in die Wirtschaft einpumpen.

NZZ 28.07.01

Hier etwas zur behavioral finance. Wohl so etwas wie der Durchschlag psychologischer Momente in der Ökonomie nun auch auf die Finanzwissenschaften. Eine neue Art, den Traum der Vorhersagbarkeit der Finanzmärkte zu träumen. Denkt an die Rückkopplung, wenn ihr diese Theorie habt und anwendet.

NZZ 21.07.01

Übersicht über nichtmonetäre Tauschmärkte, die man gern als ökonomisches Gegenmodell (ja zu was eigentlich?) ansieht. Wäre interessant zu prüfen, ob „monetäre“ Phänomene wie Inflation, Zins etc. in diesen Systemen irgendwann auch einmal auftaucht, z.B. wenn ein Tausch im Sinn von Haus streichen lange nicht gemacht wird, könnte man dann mehr Streicharbeit verlangen? Wäre das dann so was wie Zins? Vielleicht kann man anhand solcher Tauschsysteme etwas über die Evolution des Geldes erfahren.

NZZ 05.05.01

Wie sich der IWF nach den Finanzkrisen der späten 1990er geändert hat: Transparenz und eine verstärkte Idee von Kontrolle der Finanzmärkte. Es wäre interessant zu wissen, worin genau diese Kontrolle besteht.

Magazin Unizürich 04.01

Interessante Frage: Warum sind gewisse Ethnien in gewissen Formen des wirtschaftlichen Handelns (z.B. Handel, Finanzwesen) so erfolgreich? Beispiel: die Chinesen, die Inder, die Libanesen in diversen Drittweltstaaten. Ich kann mir eine Reihe Faktoren vorstellen (stabile Bewahrung kultureller Prägungen unter Einbezug eines weltumspannenden Beziehungsnetzes zwischen diesen ethnischen Gruppen, etc.), doch das wäre ein interessantes Thema für eine Naturgeschichte der Ökonomie. Man muss ja auch bedenken, dass diese Gruppe in den jeweiligen Ländern diverse Anfeindungen ausgesetzt werden und auch oft verfolgt werden – und doch bleiben sie ihrer Aufgabe treu.

NZZ 01.10.00

Anmerkungen von Kästli zum Shareholder-Value. Ein interessanter Gedanke: Beteiligungen für Mitarbeiter können durchaus dem Aktionärsinteresse entgegen wirken, wenn die Mitarbeiter werden auf den Jahresgewinn fokussiert, während Anleger längerfristig denken könnten – da entsteht ein Konflikt. Gefährlich wird es auch, wenn das obere Management Optionen erhält, denn durch kreative Buchführung (und das obliegt der Kompetenz des Managements und ist kaum kontrollierbar) kann Einfluss auf die Kursentwicklung genommen werden. Bei Bonus-Lösungen wiederum stehen sehr ungleiche Risiken gegenüber: Der Mitarbeiter kann hohe Risiken eingehen und im schlechten Fall seinen Bonus oder halt seinen Job verlieren (und findet einen neuen), doch das Unternehmen kann untergehen (da gab es ja in den 1990ern einige solche Fälle, oder?).

NZZ 18.07.00

Interessanter historischer Rückblick, der deutlich macht, dass während des kalten Krieges auch im Westen markante Kräfte gegen den Markt arbeiteten: das Primat der Keynes-Politik (Hybris der Ökonomie) und die Aufwendungen für die Rüstung. Noch bis in die 1970er gab es die These der Konvergenz der Systeme und in den 1950ern war man auch im Westen (die Intellektuellen) überzeugt, dass der Sozialismus siegen würde. Damals war von Hayek ein einsamer Rufer in der Wüste. Erst Thatcher und nachher Reagan haben so etwas wie wirklich freie Marktwirtschaft im Westen etabliert (abgesehen von der ersten Phase vor 1914). Das ist jetzt etwas holzschnittartig, doch zeichnet im wesentlichen die richtigen Konturen nach.

NZZ 24.06.00

Eine wirklich interessante historische Analyse: Nicht die industrielle Revolution, sondern der Aufbau des Finanzsystems machte Staaten erfolgreich. Industrielle Revolution ohne Finanzmärkte beliess die betroffenen Länder in der Armut.

Weltwoche 08.06.00

Ein interessanter Aspekt von (vermeintlicher – denn das ist ein in dieser Hinsicht systemunabhängiges Problem) Kapitalismuskritik, den man unter dem Stichwort „Geborgenheitsraum“ fassen kann: In der modernen Arbeitswelt hat es immer weniger jene formen von symbolischem Austausch, der signalisiert, dass die Angestellten von der Firma wahrgenommen werden, es fehlen Rituale, welche die Arbeitnehmer zusammenschweissen und die Arbeitgeber vermeiden es, sich der Zeugenschaft zu unterziehen und Rechenschaft abzulegen. Inwiefern man diese „Zunahme“ wirklich messen kann ist zwar wohl unklar, doch das Phänomen an sich verdient Beachtung.

NZZ 29.04.00

Übersicht über die Elemente der Wettbewerbspolitik der EU: Kartellverbot, Fusionskontrolle, Kontrolle staatlicher Beihilfen. Damit, so denke ich, hat man das wesentliche abgedeckt.

Le Monde diplomatique 04.00

Interessant vor allem, weil hier eine Übersicht über Finanzplätze, Freihandelszonen, Steuerparadiese und organisierte Kriminalität gegeben wird. Was mich aber interessieren würde, wie die Leute zu den enormen Summen kommen, die durch kriminelle Netze (Drogen etc.) erwirtschaftet werden sollen. Quellen werden jedenfalls keine angegeben. Beispiel: Drogenprofit pro Jahr bis zu einer halben Billion Dollar. Meinen die wirklich Profit im Sinn von Gewinn (d.h. abzüglich Gestehungskosten), oder doch eher Umsatz.

Weltwoche 13.01.00

Gasche stellt richtig, dass viele unserer „Bürgerlicher“ hier in der Schweiz den Markt nur dann fordern, wenn er ihnen in den Kram passt. Damit verhalten sie sich zwar so, wie die Marktkritiker dem homo oeconomicus unterstellen (rein auf Eigennutz bedacht) – doch in der Idee des Marktes hat der Eigennutz eine ganz andere Funktion: Er agiert als (mögliche) Triebkraft innerhalb des Marktsystems – doch der Aufbau des Marktsystems fällt in eine andere Kategorie. Vielleicht muss man das aber auch anders sehen: politischer Wettbewerb kann beinhalten zu fordern, dass man für gewisse Bereiche der Ökonomie keinen Markt will. Die Sozialisten tun das sowieso und warum sollen das auch die Bürgerlichen nicht wollen dürfen? Der Unterschied zwischen beiden Polen wird dann eher ein quantitativer: Wie viele Bereiche (Problem: grenze diese ab und zähle dann) will man einer Marktdynamik unterwerfen? Je mehr, desto Bürgerlicher? Oder muss man die einzelnen Bereiche in ihrer Bedeutung gewichten?

NZZ 03.01.00

Historisch interessant, wie Fluktuationen auf den Aktienmärkten historische Ereignisse reflektieren, auch wenn das natürlich nicht überrascht. Interessant: Die deutschen Aktien stiegen nach Kriegsbeginn noch ne ganze Weile.

NZZ 03.07.99

Hier wird aufgezeigt, dass sich die Ökonomen selbst hinsichtlich der Beurteilung von Grossexperimenten wie der Asienkrise alles anderes als einig sind. Das zeigt natürlich, wie politisch und damit nicht wertfrei Ökonomie ist (und das ist ja nicht unbedingt schlecht).

NZZ 27.02.99

Egger zeichnet nach, wie in der Entwicklungspolitik nach und nach die marxistische Dependenztheorie vom marktwirtschaftlichen Paradigma abgelöst wurde. Im vulgärlinken Drittweltverständnis ist das aber sicher noch nicht angekommen. Doch heute gibt es offenbar eine überwältigende Empirie, die zeigt, dass es den Ländern umso besser geht, je mehr sie den Grundprinzipien des Marktes (Drei Pfeiler: Ökonomie ist marktwirtschaftliche organisiert, Staat ist nicht umfassend, aber stark, moralische Basiswerte stimmen) folgen.

NZZ 31.12.98

Harsche und im Kern richtige Kritik an einem ökumenischen Dokument, das Markt und Wettbewerb verteufelt. Eine Untersuchung des Verhältnisses von Markt und Religion hat besseres verdient, als sich die Kirchen hier geleistet haben.

Weltwoche 22.10.98

Strehle’s Abgesang an den „Neoliberalismus“ ist ein Paradebeispiel, wie man Stromänner aufbaut, auf die man dann als richtig guter Milchbübchen-Moralist rumhacken kann. In der historischen Rückschau liest sich das dann besonders lustig.

Le Monde diplomatique 12.10.98

Hier einmal das ganze Sammelsurium der linken Argumentation gegen die Finanzmärkte (sie wird dadurch aber nicht besser). Die klassischen Lösungsvorschläge: Tobin-Steuer, Besteuerung der Direktinvestitionen und zusätzliche Steuergewichte für Investitionen in böse Länder.

Weltwoche 27.08.98

Einige nette Zahlen zum IWF in einem IWF-kritischen Bericht. Das interessanteste: Das Ausmass der Direktinvestitionen. Diese fliessen zum grössten Teil zwischen den industrialisierten Ländern. Ist dies nicht auch ein Hinweis darauf, wie wenig die Dritte Welt ausgebeutet wird? Schliesslich muss ja zunächst investiert werden (Fabrik, Bergwerk etc.), um dann nachher die Leute ausbeuten zu können, oder?

Weltwoche 28.05.98

Ein wichtiger Hinweis darauf, dass die so genannte „Abkoppelung“ der Aktivitäten in den Finanzmärkten im Vergleich zu den Aktivitäten der „realen“ Wirtschaft belanglos ist und sich kein irgendwie gestaltetes moralisches oder sachliches Argument gegen die Freiheit der Finanzmärkte darstellt. Die Finanzmärkte müssen im Gegenteil eine gewisse Unabhängigkeit erhalten, denn nur so können sie eine Funktion als Antreiber oder Risikopuffer wahrnehmen.

 

 

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