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Globalisierung - Kernpunkte:

  • Welthandel, Freihandel und dessen Regulierung, inklusive Protektionismus als Gegenreaktion

  • Theorien und Gedanken zur Globalisierung (die nicht in simplizistischer Kritik steckenblieben).

  • Auswirkungen von Globalisierung auf Bereiche wie Arbeitsplätze, Rohstoffe, Umverteilung.

Zahl der Artikel im Archiv pro Jahr (98: 1)
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Eigene publizierte Artikel zum Thema:

Stand des Nachdenkens

FOLGT

 

NZZ 03.08.18

Die WTO steht vor dem Abgrund, könnte aber die Trump'schen Wirren für eine Reform nützen.

NZZ 09.06.18

Warum das Welthandelssystem gegen den Protektionismus von Trump und Co. verteidigt werden muss.

NZZ 22.03.18

In Afrika entsteht eine Freihandelszone mit 14 Staaten.

NZZ 23.11.17

Wir sehen heute Rückschläge in der Globalisierung, die negativ zu bewerten sind.

NZZ 21.11.17

Interview mit Kevin O'Rourke, der vor Übertreibungen in der Globalisierung warnt.

NZZ 27.09.17

Die Weltbank verzettelt sich in einem Aktionismus zu allen globalen Problemen.

NZZ 20.07.17

Interessanter Blick auf die Rolle von Handelsbilanz-Defiziten (auch China hat diese) - solche Zahlen verkennen die Art der globalen Wertschöpfung.

NZZ 19.04.17

Weltweit gibt es rund 500 bilaterale Handelsabkommen, welche den Welthandel eher komplizierter machen.

NZZ 25.03.17

Wo Trump recht hat: andere Länder besteuern Importe deutlich höher als die USA, was man durchaus als unfair ansehen kann.

NZZ 03.08.17

Warum es unsinnig ist, den Umsatz von Grossfirmen mit dem BIP von Ländern zu vergleichen.

NZZ 10.10.16

Wie die USA von Nafta profitiert hat.

NZZ 12.10.16

Ein Rettungsvorschlag für die Globalisierung: konsolidiertes und dokumentiertes Wissen, z.B. Grundbücher.

NZZ 23.09.16

Eine Beurteilung der Freihandelsverträge der EU mit den USA und Kanada.

NZZ 12.07.16

Warum Freihandel wichtig ist: eine Erinnerung.

Swiss Academies 02/16

Eine Beurteilung der Schweizer Rolle im globalen Rohstoffhandel.

NZZ 14.03.16

Warum Asien mit der Universalität der westluchen Werte Mühe hat.

NZZ 20.01.16

Interessantes Phänomen: Exportpresie flalen schon viel länger als die Exportvolumen, d.h. eine Obergrenze der Exportvolumen ist erreicht.

NZZ 16.01.16

Die Doha-Runde der Welthandeskonferenz wird wohl schreitern - es braucht einen Neustart.

NZZ 08.01.16

Je genauer man bei Lohnanalysen hinschaut, desto geringer wird der behauptete Lohnunterschied zwischen Mann und Frau.

NZZ 05.01.16

Zu den Hintergründen der Extraterritorialität des amerikanischen Rechts: ist tief in der Geschichte des Landes verbunden.

Swiss Academies 02/15

Ein Factsheet zur Frage, welche Herausforderungen die Globalisierung für die Gesundheitspolitik bedeutet.

NZZ 30.09.15

Interessante Zahlen, woher die UNO-Blauhelmsoldaten kommen: aus wenigen Ländern des Südens, der Norden zahlt.

NZZ 07.09.15

Ein Blick auf die aktuelle Welthandelsordnung, die mehr und mehr von regionalen Vereinbarungen abgelöst wird.

NZZ 20.01.15

Die WTO feiert ihr zwanzigjähriges Jubiläum - doch der Welthandel gerät ins stocken.

NZZ 17.01.15

Die "Identitären" als Gegenbewegung zur Globalisierung.

NZZ 19.12.14

Ein Blick auf Afrika in der Globalisierung: weiterhin sehr widersprüchliche Meldungen (vermutlich, weil die Einheit "Afrika" zu gross ist).

NZZ 24.11.14

Wenn man einen Blick auf die Funktionsweise der Wirtschaft vieler afrikanischer Staaten schaut, kann man diese durchaus als Vorreiter der Globalisierung (bzw.. Vorreiter, wie man auf Globalisierung reagiert) verstehen.

NZZ 18.06.14

Blick auf die Boomregionen Afrikas.

NZZ 27.04.11

Die Globalisierung führut zu neuen Formen der Rechtssetzung: direkt durch die Experten unter Bypass der Parlamente.

Le Monde diplomatique 04/11

Ein global benötigter Rohstoff, der vorab aus dem Sudan kommt: Gummiarabicum.

NZZ 19.01.11

Europa ist nun als Handelspartner für China wichtiger als die USA. Und Argumente dafür, warum der zu tief bewertete Yuan gar nicht das Kernproblem für die USA ist (mit Blick auf das Handelsbilanzdefizit).

NZZ 03.01.11

Eine Übersicht der zehn grössten Häfen der Welt: Erst auf Platz 10 findet sich ein "westlicher" Hafen (Rotterdam).

NZZ 17.12.10

Daten zum erstaunlichen Preisanstieg der Seltenen Erden.

Chemische Rundschau 07.12.10

Überblick über die global verteilten strategischen Rohstoffquellen für die deutsche Industrie.

Le Monde diplomatique 11/10

Interessanter Artikel zur Bedeutung Chinas als Hauptexporteur der seltenen Erden sowie deren bedeutung für die globale Wirtschaft.

Pressetext 21.08.10

China kontrolliert weitgehend die Märkte der global bedeutsamen seltenen Metalle wie Indium, Germanium, Europium, Erbium etc.

NZZ 19.06.10

Ein Überbleibsel einer einstigen Alternative zur EU: vor 50 Jahren wurde die European Free Trade Association Efta gegründet.

NZZ 03.06.10

Soll es "Nachhaltigkeitsprüfungen" von Handelsabkommen geben? Hier, was dagegen spricht.

NZZ 12.05.10

Warum der Aufbau globaler Regulierungssysteme so schwierig ist. Es ist eben auch der grundfalsche Ansatz.

NZZ 12.12.09

Wie der Hafen Rotterdam ausgebaut werden soll - und ein Vergleich der welt- und europaweit wichtigsten Häfen.

NZZ 01.12.09

Interessante Karte, die die Verflechtung von Ländern mit dem Welthandel zeigt (Exporte/Importe in % des BIP). Insbesondere die USA und Brasilien haben eine starke Binnenorientierung.

Der Spiegel 15/09

Ein Protokoll des G20 Gipfels (die Hybris der globalen Kontrolle).

NZZ 28.03.09

Kommentar zum G-20-Gipfel. Was sich derzeit globalisiert, ist der staatsinterventionismus. Dies wird weit gravierendere Auswirkungen haben als die technologiegetriebene Globalisierung.

NZZ 27.03.09

Zur Zunahme des Protektionismus im Welthandel: die neuen Zahlen der Welthandelsorganisation.

Le Monde diplomatique 01.03.09

Ein Artikel zu den Vorteilen von Protektionismus. Interessant ist die Grafik des globalen Aussenhandels (vorab eine Sache zwischen Industrieländern und den asiatischen Schwellenländern).

NZZ 13.01.09

Richtige Beobachtung, wonach der Nationalstaat wieder zunehmend die Handlungsbasis der eliten darstellt und nicht mehr der globale Massstab. Unter anderem, weil die durch die (regulierende) Globalisierung erreichte Grösse der Institutionen nicht mehr steuerbar ist.

NZZ 06.12.08

Einige Überleguingen dazu, wie sich die Finanzkrise auf die Globalisierung niederschlagen wird (negativ) - und ein interessanter Chart über die Entwicklung der Getreidepreise, die jetzt wieder deutlich heruntergekommen sind.

NZZ 02.07.08

Die UNO will einen globalen New Deal. Interessant ist die Grafik, welche das weit stärkere Wachstum der globalen Finanzvermgen im Vergleich zu den globalen Handelszahlen zeigt (stimmt aber der Vergleich, Gegenstand von ersterem unterliegt ja nicht notwendigerweise Transfers?).

NZZ 18.04.08

Zahlen zum Welthandel 2007: generelle Abschwächung, doch der Süden und die Transformationsländer des Ostens boomen.

UniPress 136/08

Wie die Regulierung der Globalisierung der Globalisierung selbst hinterherhinkt (das ist ja notwendigerweise so).

NZZ 02.10.07

In den Industrieländern wird Globalisierung oft mit Deindustrialisierung verbunden. Hier wird dafür plädiert, wie gerade in der Schweiz eine Reindustristrialisierung geschehen kann. Ein zweiter Artikel zeigt auf, wie die Schweizer Industrie international einbebunden ist.

WoZ 09.08.07

Ein erster (erster?) Globalisierungsschritt Mitte des 19. Jahrhunderts soll 1857 die erste (erste?) Wirtschaftskrise ausgelöst haben.

NZZ 21.07.07

Im Zug der Globalisierung erleiden Schwellenländer oft typisch Boom & Bust Zyklen. Doch die osteuropäischen Staaten konnten offenbar aus diesem Zyklus ausbrechen, wird hier behauptet.

NZZ 31.05.07

Stand der Verhandlungen hinsichtlich der neunten Welthandelsrunde. Interessant: die verschiedenen Koalitionen zwischen den Ländern.

NZZ 26.01.07

Freihandel gefährte Afrikas Nahrungsmittelversorgung. Hier wird beschrieben, warum dies wohl eher nicht so ist. Wenn schon etwas diesbezüglich ein Problem ist, dann die Gratis-Nahungsmittel der Hungerhilfe.

NZZ 15.12.06

Zum Höflichkeitsbegriff der Asiaten: In einem weltweiten Test der Höflichkeit fallen asiatische Städte ab - weil diese eben einen anderen Begriff davon haben.

NZZ 09.12.06

Blick auf die sich globalisierende Stahlwirtschaft, die sich erst langsam konsolidiert.

NZZ 07.12.06

Auszüge aus zwei Reden über die Folgen der Globalisierung für das Management. Interessant ist der Hinweis, dass derzeit weit mehr Kapital in die Entwicklungsländer fliessen soll als von dort in die Industrieländer.

NZZ 29.11.06

Eine Übersicht der aktuellen Wachstums-Champions China, Indien, Lateinamerika und selbst Schwarzafrika.

WoZ 23.11.06

Zu den Problemen des internationalen Dienstleistungsabkommen GATS.

NZZ 14.11.06

Bericht über eine Studie, welche den Grad von Globalisierung messen will und dabei nicht nur wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Die Schweiz ist auf dieser Rangliste auf Platz zwei.

NZZ 09.11.06

Lambsdorff plädiert hier für multilaterale Verhandlungen für den Freihandel im Rahmen der Dauha-Runde – Bilateralismus wäre der falsche Weg.

NZZ am Sonntag 29.10.06

Wie der Schweizer Rohstoff-Konzern Xsrata auf dem globalen Markt agiert.

Le Monde diplomatique 09.06

Zum Atlas der Globalisierung von le Monde diplomatique: einige interessante Bemerkungen zur Darstellung von Globalisierungs-Veränderungen anhand von Karten.

NZZ 19.08.06

Wie Kongo-Kinshasa seine Bodenschätze durch undurchsichtige Vergaben von Bergbau-Konzessionen verschleudert.

Weltwoche 34/06

Zur Lage im Kongo, welche nach dem Kalten Krieg eine der wichtigen Schauplätze des Kampfs um Rohstoffe wurde.

NZZ 08.07.06

Wenn wir die Verlierer des Freihandes – die Schweizer Bauern – voll kompensieren wollen, wird das sehr teuer. Für den Konsumenten wäre das ein Nullsummenspiel, da das Geld ja vioa Steuern wieder reinkommen muss. Besser (im Mittelland): Industriebauern, Brachen und unbezahlte Hobbybauern.

NZZ 13.06.06

Beispiel eines Globalisierungs-Verlierers: die indischen Bauern. Die Selbstmordrate scheint dort sehr hoch zu sein. Zudem war es offenbar ein Fehler, auf ertragsreiche aber teure Sorten umzusteigen, weil die Verluste im Fall einer Missernte zu hoch sind (man muss jedes Mal Kredit aufnehmen für die Ansaat). In guten Jahren wiederum nützen die hohen Erträge auch nichts, weil dann die Preise sinken.

NZZ 08.06.06

Zum Stand der Ausplünderung der Bodenschätze im Kongo während des Bürgerkriegs (während solchen Situationen ist dieser Begriff durchaus angebracht).

Weltwoche 13/06

Warum es Sinn macht, den Freihandel auch auf Dienstleistungen auszuweiten. Dann wird aber früher oder später die Frage nach der Personenfreizügigkeit virulent, oder? Das Regelwerk erscheint aber recht streng, so können beispielsweise service publique Monopole beibehalten werden.

Pressetext 26.01.06

Zur Frage des Rohstoffmangels in einer globalisierten Wirtschaft: deutsche Experten glauben, dass es genug Metalle (Kupfer, Zink, Platin) gebe.

NZZ 26.01.06

Skizze des Kernproblems: Weltwirtschaft ist keine steuerbare Entität. Wir brauchen eine bessere Semantik des Begriffs „steuerbar“.

NZZ 15.12.05

Rosinenpicken einmal anders: Brasilien will kein Protektionismus bei der Landwirtschaft (was natürlich richtig ist), doch die eigene Industrie soll dann doch geschützt werden. Diese produziert zwar fast alles, aber zu minderer Qualität, wenn also die Zolldämme brechen, werden die Leute anderes kaufen. Auch wieder ein Beispiel, wie Protektionismus die Innovationskraft der Wirtschaft lähmt.

NZZ 08.11.05

Warum Wirtschaftssanktionen wenig nützen sollen, hier am Beispiel Südafrika erklärt.

NZZ 17.09.05

Nachdoppeln in der Textilfrage: ein Paradebeispiel von Protektionismus des Nordens. Zählen den chinesische Arbeitsplätze gar nichts? Interessant ist, dass das Nord-Süd-Gefälle hinsichtlich Protektionismus innerhalb Europas gerade umgekehrt verläuft, d.h. die Protektionisten sitzen im Süden (und natürlich in Frankreich).

Weltwoche 28.08.05

Hier macht Kappeler einmal deutlich, dass wir ja an den chinesischen Billigpullovern weitaus am meisten verdienen und es deshalb zumindest was die Kosten betrifft keinen Grund gibt, die europäischen Textilarbeiter zu schützen.

NZZ 04.06.05

Der China-Korrespondent warnt: Im Sommer 2005 kamen 3.4 Millionen neue chinesische Studenten auf dem Arbeitsmarkt, die sind hungrig und arbeiten billig. Also alle zwei Jahre kommt eine ganze Schweiz von Studenten neu auf den Markt – und das werden nicht Billigarbeiter im Sinn von Ramschproduzenten sein. Die Leute sind dort ausgesprochen Flexibel, was in Ländern mit Aufbruchstimmung nicht erstaunt. Sie haben ihr Amerika im eigenen Land gefunden. Hat Amerika damals Europa wirtschaftlich niedergerungen? Eigentlich ja nicht – insofern ist die Beobachtung des Korrespondenten nicht zwingend als Drohung zu verstehen.

Weltwoche 34/04

Informationen zum Strukturwandel der 1980-2000 Jahre in der Schweiz: 200'000 Jobs gingen verloren, 1.2 Millionen Jobs wurden neu geschaffen – in der Regel höherwertige. Auch wenn letztere Zahl nicht ganz so hoch sein soll, hat Strukturwandel offenbar rein arbeitsplatzmässig keine negativen Konsequenzen. Für die Betroffenen, die nichts in den 1.2 Millionen neuen Jobs finden, sieht das natürlich anders aus.

NZZ 06.07.04

Interessante historische Rückschau auf die Schweiz: Wie hat die Schweizer Landwirtschaft auf die russischen Getreideimporte des 19. Jahrhunderts reagiert: durch den Aufbau der Milchwirtschaft und Käse ist unser grosses Ding geworden. Man kann also erfolgreich reagieren.

NZZ 26.06.04

Hinweis auf die Verlierer von Auslagerungen in Deutschland: Mittelständische Unternehmen gehen nach Osten (leider fehlen dazu die richtigen Zahlen , die generelle Abnahme im 2. Sektor scheint mir nicht zu reichen). Es gebe gemäss Sinn nur zwei Alternativen für die Industriestaaten: Hohe Löhne und hohe Arbeitslosigkeit für Industriearbeiter, oder Erhalt der Arbeitsplätze bei fallenden Löhnen. Unterschätzt er die Dynamik des neuen? Frage ist aber auch: wie schnell kann man sich anpassen. Welche Zeitpuffer brauchen Ökonomien? Wie könnte man das untersuchen?

NZZ 30.04.04

Eine Prognose zur Zukunft des Freihandelns von einem Inder: Zwei Dinge werden wichtig: weitere Mobilität der Arbeitskräfte und steigender Handel zwischen den Ländern des Südens. Da auch die künftigen Arbeitskraftreserven mehr und mehr aus dem Süden kommen werden, dürfte sich wohl bald einmal der Norden als Hort des Protektionismus etablieren – und darunter leiden.

Weltwoche 43/03

Wovon die Armen in den Drittweltstaaten wirklich Angst haben: Ihre Regierungen, die ihnen keine Rechte geben, um auf dem Markt agieren zu können. Drittweltstaaten sind damit das beste Argument hinsichtlich der Rahmenbedingungen des Marktes. Nicht der Markt beutet aus, sondern die Strukturen, die sich ergeben, wenn ein Markt gar nicht erst zustande kommen kann. Ein Beispiel unter vielen: Die Lizenzpflicht für Rischkas in Neu Dehli hat 200'000 Kleinstunternehmer in die Illegalität getrieben und die voll der Korruption ausgeliefert. Es gibt viele solche Beispiele. Interessant ist die Gegendynamik in den Megastädten der dritten Welt: Hier könnte man die Genese von Märkten in real time untersuchen. Macht das jemand oder hocken unsere Ökonomen lieber in ihren Büros und studieren Finanzdaten der Aktienmärkte?

Weltwoche 40/03

Zahlen über die Auslagerung von Dienstleistungen. Schätzungen gemäss betrifft dies ein Sechstel aller Stellen im jetzigen Dienstleistungssektor. Indien ist der grosse Profiteur, denn die Chinesen können kein englisch.

NZZ am Sonntag 07.09.03

Kaum jemand produziert derart kostengünstig wie die Afrikaner Baumwolle und doch werden sie wegen den Schutzzöllen der Industrieländer in den Ruin getrieben. Da geht es um Summen, gegen die die Entwicklungshilfe Peanuts sind. Also keine Almosen, sondern freier Zugang zum Markt. Aber eben, Almosen geben (sprich: Entwicklungshilfe, zumindest gewisse Formen) macht uns moralisch glücklich.

NZZ 12.06.03

Blanckarts Sicht der Dinge bezüglich Südafrika-Sanktion umfasst die klassischen Argumente gegen solche Sanktionen: Sie werden umgangen, sie führen zum Verbergen von Menschenrechtsverletzungen, sie haben ein protektionistisches Motiv im Hinterkopf und sind entsprechend selektiv (und damit heuchlerisch) und die Falschen leiden darunter.

Weltwoche 24/03

In Vietnam wollen alle bei Nike arbeiten, denn der Konzern zahlt mehr, die Arbeitsbedingungen sind besser und die Leute werden weitergebildet. So viel zur Ausbeutungspraxis in den Drittweltstatten.

NZZ 24.05.03

Frey kritisiert drei Aspekte an der Globalisierung: Einseitige Marktöffnung zu Lasten der Entwicklungsländer, internationale Organisationen wie IWF und WTO prägen die Globalisierung und hören vorab auf Industriestaatsinteressen, Entscheide werden geheim gefällt. Gegenmodell: Netz lokaler, demokratischer Zweckregionen. Irgendwie erscheinen mir diese Netzwerk-Metapher aber noch zu wenig durchdacht.

NZZ 24.03.03

Kesselrings Plädoyer für eine Regulierung des globalen Marktes. Einige Zahlen: Abstand der Einkommensverteilung zwischen Arm und reicht: 3:1 um 1820, 72:1 um 1992 (doch ist der Abstand das relevante Mass?). Zahlenargumentationen sind immer schwierig, da Messproblem ungelöst. Wichtiger ist die Raubbauproblematik. Doch welches Regulierungsinstrument kann da zum Tragen kommen. Sind die Umwelt-Labels wirklich so schlecht, wie Kesselring vermutet. Sind überdies Menschenrechte wirklich ein Element, das immer Marktverzerrend dahingehend wirkt, dass man sie lieber nicht anwenden will? Ich denke ich, liegt ein Irrtum vor, sobald die Produktionsbedingungen nur halbwegs komplex werden und man die Leute an sich binden will, will man erfolgreich sein.

NZZ 12.03.03

Eine interessante, weil vielgestaltige Übersicht zu den Varianten, in welche Richtung sich die WTO entwickeln könnte.

NZZ 31.12.02

Eine wirklich interessante vergleichende Betrachtung von Evangelium und Globalisierung: Das Evangelium ist ein Globalisierungsprojekt und die jetzige wirtschaftliche Globalisierung hat im wesentlichen ethisch positive Komponenten. Ein ganz zentrales, leider zuletzt genanntes Argument ist, dass die Globalisierung die Verquickung von Politik und Wirtschaft erschwert. Genau das ist gut, denn die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts zeichnen sich eben gerade durch ein enges Zusammengehen von Politik und Wirtschaft aus.

NZZ 30.12.02

Japan ist ein gutes Beispiel, das die so genannte Globalisierung bei weitem nicht Aufgabe kultureller und wirtschaftlicher Autonomie sein muss. Denke auch an die 1970er, als man im Westen sagte, man müsse das japanische Modell übernehmen oder untergehen – was nicht passiert ist. Viel Globalisierung besteht eventuell aus Geschwätz der Managerkaste hinsichtlich des „idealen Modells“ der Wirtschaftsorganisation. Japan ist aber jetzt erstaunlich resistent gegen die Forderung nach Strukturreformen – und dies ist wohl ein Aspekt kultureller Bewahrung.

NZZ 09.11.02

Hier ein Plädoyer für eine verstärkte wirtschaftliche Globalisierung innerhalb der EU.

Weltwoche 30/02

Stiglitz als harter Kritiker der Globalisierung: der IWF ist ein Instrument der reichen Staaten, der Prozess geht zu schnell, zu wenig Regulierung. Kritische Fragen des Rezensenten: Einfluss des (fehlenden) Governments bei den Entwicklungsländern wird zu wenig beachtet, IWDF hat auch Erfolge vorzuweisen (Mexiko).

NZZ 15.06.02

Argumente gegen die Globalisierung des Rechts: vorab Rechtshistorisch, denn das Recht hat eine Geschichte und ist eine Antwort auf lokale Gegebenheiten. Dieses historische Erbgut des Rechts wird es sehr schwierig machen, das Recht zu globalisieren. Man sollte sich einmal genauer überlegen, was das bedeutet.

NZZ 23.02.02

Nochmals zu Kinderarbeit, nun an einem Fallbeispiel aus Vietnam. Bestätigt, was einsichtig ist: Unreflektiert gegen Kinderarbeit kämpfen ist nichts anderes als verkappter Protektionismus. Zudem: ausländische Direktinvestoren zahlen höhere Löhne als lokale Betriebe (untersucht in Vietnam, Elfenbeinküste, Marokko, Mexiko) – also so einfach ist das nicht mit der Ausbeutung. Wichtig für die Bekämpfung von Armut sind: Freihandel und Möglichkeit für Landbesitz – letzteres ist eine Aufgabe der Drittweltstaaten: gebt den Armen Besitzrechte. Und wie reduziert sich Kinderarbeit: Löhne steigen, Einkommen der Landbesitzer steigen, Bedürfnis nach komplexeren Arbeitsplätzen steigt, braucht ausgebildete Kinder, d.h. Kinder arbeiten weniger und werden in die Schule geschickt. Effekt in Vietnam 1993-1998: eine Million Kinder weniger waren Kinderarbeiter.

NZZ 19.01.02

Was war das Problem der Asienkrise? Der Aufschwung der Tiger war ein Staatsprojekt und das geht gut, wenn man aufbaut – nicht aber, wenn man sich in die Welt integriert. Dann brechen Regulationssysteme zusammen und neue werden nötig. Dürfte sich für China als ganz entscheidend erweisen.

NZZ 17.12.01

9/11 wird hier als Ereignis charakterisiert, das die Fragmentierung der Welt offen legt und damit letztlich auch aufzeigt, dass die Vorstellungen von Globalisierung offenbar zu einfach waren.

Magazin Uni Zürich 04/01

Kernpunkt: es gibt natürlich mehrere Vorstellungen von Globalisierung – auch gewisse „Globalisierungsgegner“ sind für eine andere Globalisierung. Dieses „anders“ kann ganz verschieden aussehen. Auch Nordkoreas Juche-Politik mit minimalen Aussenkontakt wäre wohl insofern eine Globalisierung, als dass sich diese Idee weltweit durchsetzen müsste. Die Antiglobalisierungsbewegung hat ihre Wurzeln mindestens in den 1980er Jahren (gegen Bretton-Woods). In einem zweiten Artikel findet sich ein weit früheres Beispiel: Eine erste rasante Ausdehnung der Weltwirtschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts und der daraus erwachsene Widerstand. Damals war aber die Mobilität der Menschen vorab in den Industrieländern weit grösser. Es folgten später Protektionismus etc., bis das System mit dem 1. Weltkrieg endgültig zusammenbrach – aber beachte die Handelsströme zwischen den Verbündeten! Schliesslich auch noch ein Artikel darüber, wie sich die Umweltorganisationen in die Regulierung des Welthandels einbringen wollen. Kurzer historischer Überblick, der vorab am Beispiel EU zeigt, wie das mit den komparativen Vorteilen funktionieren kann, aber das nicht nur Freihandel allein braucht (behauptet das jemand?). Dazu ein Artikel über die Urformen des Handels: Archäologen zeigen, dass offenbar schon sehr früh weiträumige Handelsnetze bestanden. Angesichts des grossen Aufwands an Lebenszeit, den die Händler dafür investieren mussten: Gab es damals bereits eine Art Kaste von Händlern? Bestand die lange genug, um evolutionär wirksam gewesen zu sein, d.h. haben wir in einigen Menschen naturgeschichtliche Spuren des Händlerdaseins? Vielleicht etwas übertrieben, diese Vermutung.

NZZ 17.11.01

Frage: Ist es richtig, dass ungleiche Verteilung von Macht und Reichtum notwendigerweise Konflikte schafft? Hängt das nicht von der Vielfalt der Dimensionen ab, in denen man sich als Gruppe definieren kann (Macht und Reichtum sind nur zwei von vielen möglichen Dimensionen)? Und ab wann ist etwas ein Konflikt? Hängt das von der Zahl der involvierten Personen, von ihrer Lautstärke, von der erzielten Wirkung ab?

NZZ 17.11.01

Eine interessante Analyse über den Beitritt Chinas zur WTO. Das wird interessant, hier die Einhaltung von WTO-Bestimmungen zu überprüfen. Hier entwickelt sich ein Testfall der These, dass Freihandel früher oder später auch zu politischen Freiheiten führen wird. Mal sehen, ob das nicht auch eine Frage des nationalen Charakters ist.

Weltwoche 08.11.01

Auch hier einiges statistisches Material zu den Vorteilen des Welthandels.

NZZ 08.09.01

Die Antiglobalisierer werden eventuell zu einer neuen starken Bewegung, deren ideologische Basis sich aus Elementen des schwächer werdenden Konservativismus (da die Veränderungen zu schnell sind) wie Sozialismus (da die klassische Arbeiterschaft verschwindet) nährt: Neue Form des Populismus mit Nation als schützenswertes Bollwerk gegen fremde Waren, Einwanderer und fremdes Besitzrecht.

NZZ 06.08.01

Bernhabib vertritt hier ein Konzept einer globalen citicenship. Irgendwie scheint diese Weltbürgeridee noch zu wenig durchdacht. Einige Gedanken zur Vereinzelung: Sind es nicht vorab die Vertreter der unteren Schichten, die sich vereinzeln (keine Ahnung, nur eine Vermutung)? Ist das eine Folge von deren Ausgrenzung aus den Arbeitsmärkten (möglicherweise)?

NZZ 18.07.01

Zur Antiglobalisierungs-Bewegung: Hinweis auf den Sachverhalt, dass das Schlagwort „Antiglobalisierung“ praktisch zu allen klassischen Themen (linker) Bürgerbewegungen passen scheint: Umwelt, Soziales, Naturschutz etc. Dazu Kernpunkte der Überschätzung des Effekts von Globalisierung: Es findet sich ein Effekt hinsichtlich einer Verringerung der Unternehmensbesteuerung in der EU (von 39 auf 34%) – aber diese Steuer ist nur ein geringer Teil der Staatseinnahmen und hat damit sicher nicht einen relevanten Budgeteffekt. Es zeigt sich weiter eine Korrelation zwischen Integration der Handelsströme und Zunahme der Staatsausgaben bei den beteiligten Nationen. Weiter: Preise gleichen sich sehr langsam an und Investitionen in den Staaten werden auch heute (2001) hauptsächlich durch nationale Sparer geleistet.

NZZ 14.07.01

Ein Aspekt der „anderen Globalisierung“: Die Art und Weise, wie sich die NGOs vernetzen. Benutzen natürlich die technologischen Triebkräfte der Globalisierung auch. Daraus liesse sich das Argument, dass die Verbreitung von Technologien den Kern der Globalisierung ausmachen, weiter stützen.

NZZ 16.06.01

Einige wichtige kritischen Fragen zu zwei (sich zueinander in einem Spannungsfeld stehenden) Megatrendes in den Industriestaaten: Wirtschaftliche Globalisierung im Sinn von Flexibilisierung und Sicherung der Sozialwerke. Beide Trends könnten moralische Wurzeln des lokalen Miteinander schwächen (beide!). Gut, Hondrich sagt das hier nicht ganz so, aber genau das könnte ein wichtiger Punkt sein. Gibt es einen Unterschied zwischen den beiden Megatrends: Natürlich, in der Art wie die Regeln bzw. „Zwänge“ implementiert werden. Letzterer hat eine grössere Eingriffstiefe im Sinn einer Verpflichtung für den Einzelnen, während man sich der Globalisierung leichter entziehen kann als dem Sozialstaat.

NZZ 16.06.01

Endlich einmal ein Praxisbeispiel zur Globalisierung: Die Pharmaindustrie. Hier zeigt sich, dass Integration und Verflechtung weit komplexer vonstatten geht, als man mit dem Begriff „global“ fassen kann. Eventuell ist der ganze Begriff „Globalisierung“ ungünstig gewählt – aber natürlich als Schlagwort vorab von der Gegnerseite sehr gut gewählt. Es greift tief sitzende Emotionen der Urhorde (Freud) an, die sich partout nicht globalisieren will. Andererseits, wissen wir genug über die Naturgeschichte der menschlichen Rass, um ihr einen Impetus gegen Globalisierung zuzuschreiben?

NZZ 24.04.01

Graf Lambdsdorff als alter Liberaler, summiert ganz hübsch die zentralen Argumente des Freihandels. Das beste und empirisch wohl stark belegte Argument ist jene, dass damit die Armut bekämpft werden kann.

Weltwoche 19.04.01

Binswanger analysiert kritisch das historische Standardbeispiel des komparativen Vorteils: England exportiert Tuch nach Portugal und diese Wein nach England. Letztere hatten offenbar nichts zu lachen. Das Problem lag wohl darin, dass man Tuch einfach braucht, während man Wein mit anderem Alkohol ersetzen kann – dass hatten die Portugiesen wohl nicht bedacht.

NZZ 24.02.01

Eine gute Übersicht zur Frage, worin der Regionalismus in Handelsbeziehungen bestehen kann. Offenbar ist ein Merkmal dieses Regionalismus, dass sich mehrere wirtschaftlich kleine Staaten mit einem grossen Staat zusammentun. Kernidee ist es, Direktionvestitionen des grossen abzuleiten, was natürlich sinn macht, denn für den Grossen mag die Ableitung gering sein, für die Kleinen ist sie ein bedeutender Impuls.

Weltwoche 25.01.01

Hier einmal ein Pamphlet über den totalitären globalen Kapitalismus. Warum ist diese Vorstellungen so stabil? Warum vermischen diese Leute immer so viel Themen miteinander? Ist das der Grund: sie mischen so viel dass nur ein generelles moralisches Grundgefühl übrig bleibt, wonach sie recht haben, weil die ihre Gedanken mit entsprechend vielen ethisch schönen Begriffen schmücken (pass aber auf mit zu viel Psychologisierung – ist ein bekannter rhetorischer Trick).

NZZ 12.12.00

Eine wichtige Beobachtung/Frage: Wie verändert sich der Begriff von „Gemeinschaft“ angesichts von Globalisierung? Was gehört dazu? Wie misst man den minimalen Grad von Beziehungen zwischen Mitgliedern einer Gemeinschaft? Ist gemeinsame Kommunikationszeit ausreichend? Hängt es von der Art der Kommunikation ab? Muss man sich ab und zu berühren können?

NZZ 09.10.00

Eine Richtigstellung: Nicht Kinderarbeit, sondern Armut ist das Problem. Kinderarbeit ist a priori eine legitime Reaktion auf Armut und Boykotte gegen Kinderarbeit verschärfen Armut. Das wissen heute, so denke ich, selbst die Hilfswerke. Also sorgt dafür, dass die Kinder sicher arbeiten können und möglichst dabei ausgebildet werden – das muss das Ziel sein.

NZZ 29.09.00

Wichtige Beobachtung: eigentlich ist nur ein Aspekt der Globalisierung wirklich unaufhaltbar: die Verbreitung von Technologien. Und vielleicht stimmt auch das nicht, denn die Anwendungsbedingungen von Technologie haben einen lokalen Charakter. Und eine weitere wichtige Beobachtung: Den letzten Bruch mit der Globalisierung gab es mit dem 1. Weltkrieg und all den Wirren danach. Vielleicht gibt es da wirklich einen noch näher zu untersuchenden Zusammenhang – oder zumindest Korrelation zwischen Grad der Globalisierung und Anzahl Kriege. Solle man mal rechnen, falls es ein vernünftiges Mass für den Grad von Globalisierung gibt (reichen Handelsströme?).

Le Monde diplomatique 04.00

Eine recht gute Übersicht über das Wechselspiel von Nationalstaat, Kompetenzabtretung an grössere Institutionen und Marktöffnung. Nur verheddern sich die Autoren letztlich wieder in der Forderung nach nationaler Souveränität und Angleichung der Sozialstandards – missverkennend die Tatsache, dass die Setzung von Sozialstandards eben auch einen lokalen Charakter hat.

NZZ 31.12.99

Nicht Nationalstaaten, sondern Wirtschaftsräume seien die neue Gliederungseinheit der Weltkarte, so Straubhaar. Deshalb soll die Regulierungseinheit kleiner werden, d.h. Lokale Einheiten organisieren sich über die Landesgrenzen hinweg neu. Doch so schnell lassen sich nationale Identitäten wohl nicht wegregionalisieren. Irgendwie fehlt hier eine ausgereifte Theorie von Lokalität und Autonomie. Hat die jemand?

NZZ 31.12.99

Eine richtige Beobachtung eines CVPlers über das Positionspapier der Kirchen, welche langsam ihre eigenen Kernpunkte der christlichen Soziallehre (soziale Marktwirtschaft) verabschieden und ins populäre Neoliberalismus-Bashing überleiten. So werden sie aber ihre Kirchen nicht wieder füllen.

Le Monde diplomatique 11.99

Hier finden sich zumindest einige interessante externe Quellen – darunter eine, die in der Vielzahl der pro-Welthandelsstudien zu einem anderen Resultat kommt (natürlich sind alle pro-Studien in diesem Weltbild sowieso auf die eine oder andere Art gefälscht.). Der angekündigte Bankrott des Welthandelssystem aber hat bekanntlich nicht stattgefunden.

NZZ 30.10.99

Warum in der WTO Umweltaspekte eine grössere Rolle spielen müssen.

Le Monde diplomatique 01.99

Eine saloppe, selbstreferenzielle Abfertigung des Freihandels. Die so genannten „gigantischen“ Verschiebungen der Warenströme nach der Asienkrise sind doch nichts anderes als ein Zeichen für die Flexibilität des Systems. Der postulierte dritte Weg: Lokale, homogene Wirtschaftseinheiten. Was heisst homogen? Hier drückt wohl das Gleicheitsideal durch.

Le Monde diplomatique 08.98

Eine richtige Beobachtung: der wirklich freie Personenverkehr ist eine Angelegenheit der Eliten (war es wohl immer so, ausser bei Kriegszeiten). Doch man sollte aufpassen, dies in eine allgemeine Klasse einer „Hyperburgeoisie“ zu packen. Hier zeigt sich lediglich erneut das Grundproblem der Linken: eine mangelnde Differenzierungsfähigkeit.

 

 

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