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Verwaltung und Management - Kernpunkte:

  • Zu den Grundaufgaben von Verwaltung und Management: Führung, Umgang mit Wissen, Organisationsaufbau, Motivation, Verantwortung, Kontrolle.

  • Öffentliche Verwaltung und deren Aufblähung, Bürokratie, new public management.

  • Management in Unternehmen und damit zusammenhängende Prozesse (Reorganisationen, Fusionen, Rolle des CEO/Verwaltungsrats, corporate governance).

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Eigene publizierte Artikel zum Thema:

Stand des Nachdenkens

FOLGT

 

NZZ 18.09.18

Die Digitalisierung generiert in erster Linie administrativen Mehraufwand.

NZZ 04.08.17

Ein Plädoyer dafür, dass es bei der Digitalisierung darum geht, die Verwaltung zu digitalisieren - das Abstimmen und Wählen sollte zuletzt kommen (nicht zuerst).

NZZ 07.07.17

Man könnte durch e-Government in der Schweiz 800 Staatsangestelklte entlasten (entlassen).

NZZ 12.04.17

Es ist enorm teuer geworden, Zivilprozesse in der Schweiz zu führen - insbesondere für den Mittelstand. Das ist eine gefährliche Entwicklung.

NZZ 02.03.17

Ideen, wie man das seit Jahrzehnten ungebremsten Wachstum der öffentlichen Verwaltung wenigstens etwas bremsen kann.

NZZ 03.02.17

Das Wachstum der Stellen in der Staatsverwaltung ist ungebrochen und überproportional.

NZZ 06.01.17

Manager müssen sich einem immer ausgeklügeltem Assessment stellen.

NZZ 03.05.16

Blockchains erlauben eine Revolution im Verwaltungswesens, weil sie eine neue Form bieten, Eigentumsverhältnisse zu regeln (sie ist aber für die leute nicht einsichtig, weshalb sie vielleicht doch nicht Anwendung findet).

NZZ 19.04.16

Wie die Digitalisierung das Wissensmonopol der Anwälte bricht.

NZZ 24.11.15

Deutschland hat im Gegensatz zur Schweiz die Zahl der staatlichen Verwaltungsstellen abgebaut.

NZZ 20.11.15

Ein Blick auf die zunehmende Regulierungsdichte in der Schweiz.

NZZ 14.09.15

Wie die klassische Diplomatie immer mehr Ihre Aufgaben verliert.

NZZ 23.12.14

Mitarbeiter des Bundes können anonym auf Misstände hinweisen, nicht aber jene von Firmen. Das ist aber richtig so, denn schlecht geführte Firmen gehen letztlich unter, nicht aber schlecht geführte Verwaltungen. Deshalb sollte das Whistleblower-Recht anders sein für Verwaltungen und Unternehmen, die dem Staat gehören als jene, die Privaten gehören.

NZZ 13.12.14

Eine Studie von Economiestusse zeigt einen wachsenden Fussabdruck des Staates.

NZZ 03.12.14

Pro und Kontral zum Whistleblowing gesetzt - doch das entscheidende wird nicht diskutiert. Es geht nicht um Whistleblowing in Unternehmen, sondern in der Verwaltung. Hier ist das relevante Problem.

NZZ 26.09.14

Eine Statistik zur zunehmenden Regulierungsdichte in der Schweiz.

NZZ 16.07.14

Ein historischer Rückblick auf die Geschichte der Rechnungslegung: ein Paradebeispiel, was Überregulierung bedeutet. Das sollte man untersuchen.

NZZ 24.04.14

Immer mehr Unternehmen legen Rechenschaft über ihre Nachhaltigkeit ab (ökologische und soziale Auswirkungen ihres Handelns).

NZZ 10.04.14

Zu den Problemen der Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

NZZ 27.05.11

Wenn man die Managerlöhne mit dem jeweils erwirtschafteten Gewinn eines Unternehmens vergleicht, so liegen diese in der Schweiz deutlich tiefer als z.B. in den USA.

NZZ 20.10.10

Zur Geschichte, die Ideen der Mitarbeiter in Unternehmen einfliessen zu lassen.

Weltwoche 37/10

Wie die EU-Verlatung still und heimlich wächst und dafür immer mehr Geld will.

NZZ 26.05.10

Zahlen zu den Kosten des geltenden Regulierungssystems in der Schweiz für KMU (und wie man das erhoben hat).

Weltwoche 03/10

Eindrückliche Sammlung der Privilegien Schweizer Bundesbeamte.

NZZ 31.12.09

Klöster kann man als Vorreiter erfolgreicher Management- und Verwaltungsstrukturen ansehen (haben immerhin einen Erfahrungshorizont der sich über Jahrhunderte erstreckt).

UniPress 143/09

Zwei interessante Artikel zum Thema Verwaltung: die Vorteile der Bürokratie und Porträt des Verwaltungswisseschaftlers Johann Bluntschli, der in den USA sehr einflussreich war.

NZZ 18.09.09

Offenbar wurden die beiden Controllerinnen der Zürcher Sozialbehörde freigesprochen - zum ersten Mal ein Freispruch im Fall von Whistleblowing.

Weltwoche 38/09

Die beiden Whistleblower des Zürcher Sozialamtes wurden glücklicherweise vom Vorwurf der Amtsgeheiminisverletzung freigesprochen.

NZZ 19.08.09

Ein Vergleich verschiedener Ansätze zur Regulierung von Managerlöhnen.

NZZ 25.07.09

Ein Jurist erklärt zur Vereinbarung zwischen Exit und der Zürcher Staatsanwaltschaft, dass dies als Ausdruck, dem zunehmenden Unvermögens der Verwaltung zur Umsetzung von Regelungsansprüchen eine Alternative anzubieten, angesehen werden kann.

NZZ 15.07.09

Die Regeln für die Rechnungslegung werden immer komplexer - nun gibt es eine vereinfachte Variante für KMUs. Hier werden die unterschiedlichen Standards verglichen.

Weltwoche 27/09

Zu den Forschungen von max Haller über die EU-Bürokratie - offenbar die weltweit bestbezahltesten Beamten. Ausserdem muss man bei Zahlenvergleichen aufpassen: Man kann die EU-Verwaltung nicht mit regionalen und kommunalen vergleichen, weil dort die weitaus meisten Leute praktische Tätigkeit ausüben - in der EU-Verwaltung sind es "reine" Verwalter.

NZZ 28.04.09

Eine EU-Studie darüber, was Familienunternehmen von anderen Unternehmen unterscheidet: anderer Management-Stil (Familie hat mehr Einfluss ) und andere Finanzierung (mehr eigene Mittel oder Bankkredite, weniger externe Finanzierer).

NZZ 03.04.09

Die richtige beobachtung, dass Risikomanagement etwas ist, hinter dem sich die Fühung von Unternehmen versteckt, um nicht Fühungsverantwortung wahrnehmen zu müssen.

Weltwoche 13/09

Die Idee, dass die Finanzmarktaufsicht zunehmend so was wie Risikomanagement übernehmen soll, ist falsch.

NZZ 14.03.09

Blick auf die Regulierungsstruktur der Finanzmärkte - erneut ein deutliches Beispiel von Überregulierung, wobei die Kontrolle nur noch formal bewältigt werden kann und der Blick auf das wesentliche verloren geht.

NZZ 05.03.09

Ein kurzer Blick auf die Abläufe beim Amtshilfeverfahren in Sachen UBS/USA zeigt: man sollte auch die administrativen Prozesse im juristischen System einmal sehr genau ansehen.

NZZ 10.01.09

Eine kluge Kritik an der (unsinnigen) Idee, es gebe einen Markt für Spitzenkräfte. Das ist ein Pseudomarkt - vorab innerhalb eines Unternehmens. Die Anreize liegen ganz wo anders. Sucht man Leute via Anreiz Geld, wird man die auch schneller wieder verlieren. Zudem waren die hochbezahlten "Talente" im Finanzbereich ja gerade jene, welche die Systemkrise miterzeugt haben.

NZZ 28.10.08

Warum das leistungsorientierte Bonus-System im Management problematisch ist.

NZZ 19.05.08

Zur Frage, wie man einen guten Verwaltungsrat findet: Machtakkumulation und Abhängigkeit muss verhindert werden.

NZZ 06.05.08

Hinweise zum Ausbaustand des staatlichen Informationsapparates (und man darf wirklich fragen: ab wann wird Information zur Propaganda?)

NZZ 04.04.08

Wie man mit Audits die Transparenz der Verwaltung verbessern kann (man sollte sich aber einmal fragen, ob wirklich mangelnde Transparenz das Problem ist).

NZZ 26.01.08

Wie man die interne Steuerung und Kontrolle eines Unternehmens konzipieren soll.

NZZ 08.12.07

Grundlegende Gedanken zur Funktionsweise von Organisationen: die meisten Mensch-Mensch-Interaktionen sind heute Interaktionen von Funktionsträger von Organisationen.

NZZ 14.09.07

Dossier zum Thema Management: Wie man Manager-Saläre festlegen sollte, wie ein Verwaltungsrat zusammengesetzt sein sollte.

NZZ 25.06.07

Zur Bedeutung von so genannten Wirksamkeits-Überprüfungen in der Bundesverwaltung.

NZZ 16.06.07

Plädoyer dafür, dass man in der öffentlichen Verwaltung korrekt abrechnen sollte. Oft wird mit stillen Reserven manipuliert. Firmen rechnen besser und transparenter ab als der Staat.

NZZ 25.05.07

Zum internationalen Markt der Manager: Dennoch ist der Anteil ausländischer Manager in den meisten Ländern klein (etwas über 5%) - ausser in der Schweiz (gegen 30%).

NZZ 18.04.07

Zum Stellenwert der Generalversammlung bei der Bestimmung der Löhne eines Verwaltungsrates.

NZZ 08.03.07

Wie unabhängige Kontrollen in Unternehmen wichtiger werden, wenn diese wegen unlauterer Geschäftspraktiken angegriffen werden - ein Trend aus den USA im Kontext der Whistleblower-Problematik..

NZZ 24.02.07

Wie sich die finianzielle Berichterstattung der Unternehmen in den letzten Jahren gewandelt hat - vorab komplexer geworden ist - und was das für das Management bedeutet.

NZZ 08.01.07

Porträt des neuen Bundesverwaltungsgerichtes der Schweiz - das grösste Gericht im Land.

NZZ 16.12.06

Zum Zusammenhang zwischen Bürokratie von Corporate Governance aus der Perspektive von Max Weber (einige gute Ideen).

NZZ 28.11.06

Erörterung der Frage, ob Manager mit den Aktien der „eigenen“ Firma handeln sollen und welchen Voraussagewert solche Transaktionen für die Finanzmärkte haben (kaum).

NZZ 22.11.06

Zum Einfluss der externen Berater auf die Verwaltung. 2004 wurde externe Beratung im Umfang von bis zu 700 Millionen eingekauft.

NZZ am Sonntag 19.11.06

Wie der Haftungswahn zur Verbürokratisierung des Krippenwesens führt.

NZZ 16.11.06

Zur Bedeutung von Anwälten in Verwaltungsräten von Unternehmen und ihren Qualifikationen.

Weltwoche 45/06

Die Swissfirst-Affäre war offenbar keine Affäre und dem angeklagten Pensionskassen-Manager Maurer konnte nichts kriminelles nachgewiesen werden (die ganze Geschichte ist ein Beispiel einer Medienkampagne).

NZZ 10.11.06

Die Managerlöhne der hundert grössten Schweizer Firmen werden erstmals offen gelegt: Der Durchschnittslohn beträgt 2.2 Mio Franken (sehr breite Streuung: 270'000 bis 32 Mio). Der Lohn korreliert nicht mit dem Betriebsergebnis (stelle mir aber vor, dass hier einige statistische Probleme verborgen sind).

Pressetext 06.11.06

Infineon bilanziert nun auch das interne Wissen der Firma – wäre interessant genauer zu erfahren, wie die das machen.

Weltwoche 44/06

Bezifferung der Ausgaben der Bundesverwaltung für externere Berater und Realisierer von Verwaltungsaufgaben: in der Grössenordnung von einer Milliarde Franken pro Jahr.

NZZ 30.09.06

Zur Rolle der betrieblichen Mitbestimmung bei der internen Wissenskultur in einem Unternehmen und wie die Aktionäre davon profitieren können. Man muss die Leute dazu bringen, ihr Wissen freiwillig auszutauschen.

NZZ 15.07.06

Bericht über die sicher relevante Problematik, dass Manager nur noch den aktuellen Markt und die entsprechenden Zahlen fokussieren, und dabei den Blick für das Wesentliche und Langfristige verlieren.

NZZ 30.05.06

Ein Verwaltungsblick auf das Bundesgericht: Es hat fünfmal mehr Magistraten beim Bundesgericht als bei der Verwaltung, was dafür spreche, eher die Zahl der Mitarbeiter als jene der Richter auszubauen.

NZZ 19.05.06

Blochers Ansatz betreffend der Managerlohn-Debatte: Das Aktienrecht müsse derart transformiert werden, damit der corporate governance mehr Geltung verschafft wird - u.a. durch bessere Transparenz und jährliche Wiederwahl der Verwaltungsräte. Wenn man unter solchen Umständen den Aktionären hohe Managerlöhne plausibel machen könne und diese zustimmen, dann könne man nichts dagegen einwenden. Gewisse Aktienrechtler stehen Blochers Ideen aber kritisch gegebüber.

NZZ 19.04.06

Gedanken zur Frage, ob das Parlament in die Befugnisse der Exekutive hinsichtlich Personalpolitik eingreifen soll.

NZZ 23.02.06

Hinweis auf die Gefährlichkeit des aktuellen Trends, mittels NPM und anderen Reformprojekten ständig das normative Gerüst des Staates umzubauen. Die Rechtsstruktur muss konservativer sein.

NZZ 21.01.06

Vielleicht sollte man einmal das Wachstum der Revisionsbranche genauer untersuchen, da es zwei konfligierende Elemente gibt: Mehr Bedürfnis nach Revision (corporate governance) vs. verschärfte Haftpflicht. Eigentlich ist der Begriff des „Wirtschaftsprüfers“ ganz interessant, oder? Offenbar wird die Schraube angezogen und alle juristischen Personen ab einer bestimmten Grösse (Bilanzsumme 10 Mio, Umsatz 20 Mio, 50 Mitarbeiter) müssen ihre Jahresrechnung prüfen lassen. Hier ist eventuell ein hochinteressantes Untersuchungsfeld für die Haftpflichtproblematik, denn das Prüfen grosser Unternehmen ist eine komplexe Sache. Kann wirklich nur die Revisionsfirma haften? Will man Verantwortung praktisch untersuchen, wäre dies ein gutes Experimentierfeld.

NZZ 22.09.05

Plädoyer für die Trennung von CEO und Verwaltungsrat mit den klassischen, im wesentlichen richtigen Argumenten. Nur ein Punkt scheint mir weiter wichtig: das Informationsproblem. Vielleicht sollten höhere Kader (aber nicht der CEO) dennoch in den Verwaltungsrat Einsitz nehmen können. Möglich ist auch, dass bei kleinen Unternehmen diese Trennung weniger wichtig ist. Jaeger hingegen glaube ich nicht. Man sollte Texten, in denen „innovativ“ und „visionär“ zu oft vorkommt, sowieso grundsätzlich misstrauen.

NZZ 06.09.05

Zur Problematik der unverständlichen Gesetzestexte. Die Schweiz soll im internationalen Vergleich diesbezüglich gut dastehen.

Weltwoche 36/05

Ein Blick auf die Bundesverwaltung unter dem Blickwinkel der Parkinson-Gesetze mit den bekannten Phänomenen: Aufblähung der Stäbe und der Verwaltung generell, Perfektionismus, Selbstorganisation neuer Aufgaben.

NZZ 27.08.05

Böcklis richtiger Einwand, dass die Rolle des Vertrauens auf der Führungsebene nicht vernachlässigt werden darf. Lenins „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ stimmt so eben nicht. Viel wichtiger ist es, das subtile Wechselverhältnis von Vertrauen und Kontrolle zu untersuchen, denn das sind keine Antagonisten. Das Wissen um Kontrollstrukturen ist vielmehr ein Bestandteil für den Aufbau von Vertrauen. Böckli greift zudem den wirklich bedeutsamen Punkt auf: die Informationssicherheit bzw. das Problem der semantischen Verzerrung in hierarchischen Berichterstattersystemen.

NZZ, 11.08.05

Ein schönes Beispiel aus der Autoindustrie: Beim ganzen Gerede um Teamwork und Kreativität dürfen Disziplin und gewisse Aspekte der Standardisierung nicht aufgeben werden, sonst geht die Qualität vor die Hunde. Genau das scheint das Problem der deutschen Autobauer zu sein.

NZZ 14.07.05

Blocher argumentiert hier, warum es weniger Bundesrichter brauche.

NZZ 27.06.05

Zur Forderung, dass das Bundesgericht sparen müsse: die Gerichtsschreiber sollen mehr Arbeit der Richter übernehmen.

Unipress 124/05

Zum Zusammenhang Kreativität und Verwaltung und die These, dass New Public Management die Kreativität der Verwaltung fördere.

NZZ 06.05.05

Welche Befugnisse soll das Bundesverwaltungsgericht haben? Hier wird dafür argumentiert, dass diese die Angemessenheit von Verfügungen der Verwaltung nicht beurteilen dürfe (obwohl das wie hier beschrieben auch keine andere Instanz darf, d.h. volle Kognition hat).

NZZ 21.04.05

Zum Stand der Verwaltungsreform beim Bund: ein schwierig zu realisierendes Projekt.

Weltwoche 16/05

In gewohnter Weltwoche-Manier Querdenken zur Rolle der bösen Manager: Wenn man sie machen lässt, sind die Eigentümer selber schuld. Die Eigentümer lassen dann die Leute machen, wenn grundsätzlich was faul ist. Demnach kann der böse Manager durchaus eine gute Funktion haben: er versenkt die unbrauchbaren Schiffe. Das Argument hat durchaus was für sich. Ich neige zur Ansicht, dass man das Böse in sozialen Systemen als eine Form von Noise auffassen kann, der manchmal durchaus nützliche Zusammenbrüche hervorrufen kann. Das müsste man aber noch weit gründlicher überlegen.

NZZ 24.03.05

Ein positives Beispiel der Integration marktwirtschaftlicher Instrumente bei einer Verwaltung: die dänische Gemeinde Arhus.

NZZ am Sonntag 26.12.04

Zu den einfachen Mitteln, mit denen eine Verwaltung reformiert werden könnte: beispielsweise mit der Möglichkeit, nicht ausgeschöpfte Budgetposten ins nächste Jahr übertragen zu können, statt diese am Jahresende sinnlos zu verpulvern.

NZZ 16.11.04

Eine interessante Idee für die Rechtssetzung: Die Dauer von Gesetzen soll befristet werden.

NZZ, 10.11.04

Da gibt es offenbar ein Buch einer Harward-Professorin, welche schöne Beispiele von „bösem Management“ enthält. Was man lernen kann: Es braucht eine Kultur des Widerspruchs. Das ist wirklich etwas wichtiges.

Weltwoche 39/04

Hinweis darauf, dass die Metaphorik des „Kaputtsparens“ der Verwaltung völlig an den Realitäten vorbei zielt, zumal die Staatsverwaltung konstant ausgebaut wird.

NZZ 15.09.04

Meinungen zur Regelungsdichte in der Schweiz und dem Stellenwert von privaten Normen.

NZZ 03.07.04

Zum Problem der Überforderung. Halte ich für einen Teil der Informationsproblems bzw. dessen Individualisierung: die Unfähigkeit, Informationen im Bezug auf das eigene Handeln richtig einzuschätzen. Müsste ich aber noch genauer anschauen.

NZZ 10.06.04

Zur Frage der Verantwortlichkeit der Exekutive beim Versagen einer gemischtwirtschaftlichen Organisation, die sich im Besitz des Bundes befindet, am Beispiel von Skyguide. Blocher hat hier recht wenn er ein Verantwortungsdefizit bei Leuenberger feststellt (denke ich).

NZZ 19.05.04

Zur Gefahr der Überregulierung im Bereich corporate governance, die sich offenbar in Deutschland (überrascht?) anbahnt. Wenn es mal darum gehen sollte, rein quantitativ die Zahl von Regeln bzw. deren Zuwachs zu erfassen, wäre dieser Bereich eventuell günstig.

NZZ 07.05.04

Zum Stand des NPM in der Schweiz: Einige realisieren, andere geben auf - so beispielsweise der Kanton St. Gallen.

NZZ 20.03.04

Zur These, dass der Kolonialismus in verschiedener Hinsicht Ursprung des modernen Staates gewesen sei, erläutert hier am Beispiel des 1503 eingerichteten spanischen Handelsministerium.

NZZ 19.12.03

Eine interessante Studie: Menschen müssen auf Papier kritzeln, damit sie arbeiten können. Gerade deshalb ist das papierlose Büro eine Illusion und eben auch eine falsche Zielvorgabe (hab’s ja schon immer gewusst).

NZZ 28.11.03

Erste Erfahrungen mit dem Führen einer Verwaltung mit Kennzahlen - ein Aspekt des NPM.

NZZ 13.08.03

Zum Wachstum der Bundesverwaltung: derzeit sind dies pro Jahr 800 zusätzliche Arbeitsplätze.

NZZ 06.08.03

Zu den Effekten von expliziten Leistungszielen der Verwaltung und deren Prüfung am Beispiel Grossbritannien - bei weitem nicht nur positiv.

NZZ am Sonntag 20.07.03

Zu den Auswirkungen einer nicht funktionierenden Verwaltung auf die Wirtschaft am Beispiel Afrika.

NZZ 10.06.03

Böckli zu einem zentralen Problem des corporate governance: Der Informationsvorsprung des Managements. Hier findet sich auch der Swiss Code zur Informationsbeschaffung.

NZZ 10.06.03

Wichtig: Der Autor vertritt die Ansicht, dass bereits das jetzige Schweizer Recht gewisse Formen des whistleblowings schützen würde. Doch ist das wahr? Wer hat eine Sammlung von solchen Gerichtsfällen? Dem sollte ich einmal nachgehen.

NZZ am Sonntag 17.03.03

Freys Plädoyer für den advocatus diaboli bei Verwaltungsräten. Genau das ist ein interessanter Lösungsansatz für das Informationsproblem in Verwaltungsräten.

NZZ 18.01.03

Ackermann (ja, der!) über corporate governance. Interessant, da er zwischen der Schweiz, Deutschland und den USA vergleicht. Vielleicht sollte man Ackermann einmal an sich selber messen, ohne aber in die Populismus-Falle zu stolpern.

Weltwoche 47/02

Ein interessanter historischer Überblick zur New Economy, der deutlich macht, dass es zu einfach ist, die ganze Sache als Börsenblase abzutun. Als Fallbeispiel ist der Text ganz nützlich.

NZZ 06.11.02

Zum Stand des NPM in der Schweiz: nun gehe es darum, bessere Steuerungsinstrumente zu entwickeln.

NZZ 29.10.02

In der Bundesverwaltung soll die verwaltungsinterne Beschwerde abgeschafft werden - eine gefährliche Entwicklung. Ein anderer Artikel thematisiert die Frage zm Stellenwert des Wettbewerbs um Leistungen des öffentlichen Dienstes am Beispiel der EU.

NZZ 10.10.02

Protagonisten des New Public Management verteidigen dieses gegen die Kritik aus dem Kanton Zug.

NZZ 18.09.02

Zahlen zur Zunahme des Personals in der Bundesverwaltung in den letzten Jahren.

NZZ 15.06.02

Baumann zu den negativen Folgen einer Beschleunigung der Gesetzgebung: Nur noch Spezialisten können die Gesetze umsetzen (ein Legitimitätsproblem), Gesetze werden immer rascher revidiert bzw. als Eilgesetze eingesetzt, die Nichteinlösbarkeit einer kohärenten, umfassenden Gesetzgebung wird immer offensichtlicher.

Bundesverwaltung 10.04.02

Man beginnt, die Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesverwaltung explizit auszuweisen: 2001 waren dies 81 Millionen Franken.

NZZ 26.02.02

Zur Evaluation von NPM-Reformen mit einigen interessanten Aufgaben (z.B. dem unternehmerischen Spielraum der Amtsleitungen - eine gefährliche Entwicklung).

NZZ 16.02.02

Zur Definition von Wissensmanagement.

NZZ 26.01.02

Falls ich einmal ein Beispiel eines Schwätzer-Textes über ganzheitliche Verantwortung brauche: hier ist er. Grundsätzlich sind semantische Erweiterungen von Begriffen (z.B. Verantwortung) ein Hinweis auf Sprachmüll. „Ganzheitlichkeit“ gehört eigentlich verboten, da man diese und vergleichbare Begriffe vorab zur Verschleierung und Verwischung von Begriffsgrenzen verwendet, was uns daran hindert, klar über eine Sache reden zu können.

NZZ 13.10.01

Abwägung des für und wider der Personalunion CEO und Verwaltungsrat. Gibt zumindest zu Bedenken, dass es fälle gibt, wo eine solche Personalunion Sinn machen kann. Der Kern ist natürlich, welchen Status man Konflikten zubilligt bzw. in welchen Strukturen Konflikte ablaufen können, so dass sie positiv und nicht destruktiv wirken können.

NZZ 26.09.01

Eine Zwischenbilanz zum NPM: grundsätzlich positiv, doch die Balance zwischen rechtsstaatlichen Aufgaben der Verwaltung und ihre Freiheiten sei noch nicht gefunden.

NZZ 02.06.01

Hier einige Ausführungen dazu, was „Wissensmanagement“ bedeuten kann.

NZZ 27.01.01

Von der Crone über die Bedeutung der Reputation von Unternehmen. Ist ein interessanter, aber wohl noch schwer fassbarer Begriff. Wie misst man Reputation angesichts der Kurzlebigkeit des medial Produzierten? Wer bestimmt Reputation? Welche Folgen hat es, wenn man Reputation zur Verhaltenssteuerung instrumentalisiert und wie macht man das?

NZZ 29.11.00

Fachleute zur Frage, die die Politik eine NPM-Verwaltung steuern kann anhand der Beispiele der Verwaltungsreformen in den Kantonen Luzern und Solothurn.

NZZ 21.11.00

Blocher über Führung: ist vorhersehbar, aber im wesentlichen hat er hier eben recht. Gewiss besteht in der Mystifizierung des Auftrags eine gewisses ethisches Problem, aber der Begriff Führung kann durchaus operativ im Sinne Blochers (Erstellen der Fähigkeit zur Auftragserfüllung) gesehen werden. Er positioniert sich gegen kollektive Verantwortung, was sympathisch ist, aber vielleicht nicht allen Problemen von Führung gerecht werden könnte. Andererseits kann man argumentieren, dass zwischen der Generierung des Auftrags und dessen Erfüllung eben unterschieden werden müsste, und Führung kommt nur im letzteren zum Tragen. Weiter finden sich eine Reihe weiterer interessanter Punkte: Das Argument gegen den Sachzwang in der Politik, gegen goldene Fallschirme bei Managern, für die Verpflichtung der Sache gegenüber. Zwar militärisch geschrieben (und entsprechend illustriert), aber man sollte bei Blocher nicht der Unsitte folgen, formales vorzuschieben um inhaltlich richtiges nicht lesen zu müssen.

NZZ 11.12.99

Offenbar gab es einen Edwards Deming, der eine Reihe interessanter Grundsätze bzw. Totsünden und Stolpersteine für das Management formulierte. Ein paar Punkte sind wirklich gut und gegen den Strom: Bewertungs- und Anreizsysteme als Todsünden, Anwalthonorare statt Handschlag etc. Damit zeigt sich auch, dass das Konzept Vertrauen, das heute wieder gepuscht wird, bereits früher seinen Platz in den Diskussionen um Ökonomie und Management hatte.

NZZ 11.06.99

Kritischer Blick auf das New Public Management, das kaum zu Einsparungen führe und eine falsche Philosophie in der Verwaltung implementiere. Die Verwaltung müsse sich vielmehr als Organisator des Wettbewerbs auffassen.

NZZ 09.04.99

Wie aus einer Datenbank Wissen entsteht. Das Enterprise Data Warehouse der UBS als Beispiel.

NZZ 18.03.99

Kritischer Blick auf die negativen Auswirkungen des New Public Managements.

NZZ 13.02.99

Wie können Unternehmen ihr Wissen verwalten? Hinweis auf japanische Ansätze, wo implizites Wissen wichtiger ist als bei uns.

Schweizerische Gewerbezeitung 12.02.99

Beispiel einer Auslagerung einer Gemeindeverwaltung an ein privates Unternehmen: das Beispiel Mühledorf.

Weltwoche 19.02.98

Kappeler zeigt hier auf, dass sich Fusionen nie wirklich gelohnt haben. Das war 1998. Hat sich das geändert? Das ist wohl ein Problem der relevanten Zeitskala. Lohnen sich Fusionen langfristig? Ist ein späterer Erfolg wirklich auf eine Fusion rückführbar? Der Spielraum ist hier breit.

 

 

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